Streit: Erinfriedhof | Breilmann vs. Korkutan

Shownotes

Wohnraum oder Grünfläche? Kaum ein Bauvorhaben wird in Castrop-Rauxel derzeit so kontrovers diskutiert wie die mögliche Bebauung des Erinplatzes. Im neuen Format „PottCAS – Der Streit“ treffen zwei gegensätzliche Positionen direkt aufeinander.

Michael Breilmann, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat, argumentiert für eine mögliche Wohnbebauung. Selim Korkutan, Fraktionsvorsitzender der Grünen, will die rund 3700 Quadratmeter große Grünfläche am ehemaligen Friedhof erhalten.

🟡 Hauptthema

Seit Monaten wird über den Erinplatz gestritten. Die Kirchengemeinde erklärt, warum sie die Fläche verkaufen möchte – und wie weit die Pläne sind.

Warum die Kirche den „Erinfriedhof“ verkaufen will Hintergründe zum umstrittenen Bauvorhaben (RN+)


🟡 Unterstützen

Habt ihr Themen, Hinweise oder Feedback? Schreibt uns gern an pottcas@ruhrnachrichten.de.

Unser PottCAS wird finanziert über die Veröffentlichung von News auf RN.de. Dort sind einige Artikel nur lesbar für Mitglieder unserer Community. Wenn du auch Unterstützer werden willst, schließ ein Abo für RN+ ab. Das kostet für neue Mitglieder jetzt nur 1 Euro für 6 Monate. EMPFEHLUNG: RN+-App runterladen.

Transkript anzeigen

00:00:02: Podcast der Streit.

00:00:07: Willkommen zu unserem Podcast der Rohrnachrichten aus Kastrop, Rauchselb!

00:00:11: Mein Name ist Teve Schäfer ich bin Redakteur hier bei den Rohr Nachrichten und ich freue mich sehr dass ihr zuhört.

00:00:16: Heute geht es um ein Grundstück, über das in unserer Stadt seit Monaten intensiv gestritten wird.

00:00:22: Braucht Castrop Rauchsel diese Fläche für insbesondere altersgerechten Wohnraum oder sollte diese bestehende Grünfläche dauerhaft erhalten bleiben?

00:00:30: Es geht um den sogenannten Irinplatz an der Bochuma Straße Eickel Karlstraße unweit der Castropper Altstadt.

00:00:37: Wer vom Wiedeilweg zum Beispiel über einen kleinen Weg auf die Fläche läuft, der steht zwischen hohen Bäumen auf einer rund drei tausend siebenhundert Quadratmeter großen Grünfläche mit teils altem Baumbestand.

00:00:49: Der Ort hat eine besondere Geschichte, im neunzehnten Jahrhundert befand sich dort ein Friedhof der katholischen Kirchengemeinde.

00:00:55: Eigentümerin des Grundstücks ist die katholische Pfarreisant Lambertos.

00:00:59: Die möchte die Fläche verkaufen.

00:01:00: Heute gibt es ja einen interessierten Investor.

00:01:03: Wer das ist ist bislang aber nicht öffentlich bekannt.

00:01:05: Es gibt aber bereits Vorstellungen für ein Bebauung.

00:01:07: Ein Mitglied des Vermögens Verwaltungsrats der Pfarrei hat uns berichtet dass ein Entwurf des Investors mit der Stadtverwaltung besprochen werde und dort schon Anklang findet.

00:01:17: Im Raum steht demnach sozialer Wohnungsbau in Verbindung mit betreupend wohnen für ältere Menschen.

00:01:22: Die Stadverwaltung selbst äußert sich wesentlich zurückhaltender auf unsere konkrete Nachfrage zum Konzept und zu dessen Bewertungen.

00:01:28: teilte sie nur mit, das man sich in einem sehr frühen Austausch über eine mögliche Entwicklung der Fläche befindet Und ein förmliches Genehmigungsverfahren gibt es bisher nicht auch keine Bauvoranfrage oder einen Bauantrag.

00:01:39: Politisch gibt's aber eine klare Ausgangslage.

00:01:42: Die CDU hat das Thema mit einem Antrag in die politischen Gremien nochmal gebracht, gemeinsam mit der SPD gibt es eine Mehrheit dafür, die mögliche Entwicklung der Fläche durch Verwaltung weiterverfolgen zu lassen.

00:01:53: Grüne und AfD haben dagegen gestimmt.

00:01:55: Ein zentrales Argument der Befürworter ist der Bedarf an altersgerechten Wohnraum.

00:02:00: und dass es dabei grundsätzlich ein Problem gibt, beschreibt auch die Stadt selbst.

00:02:04: zum Beispiel im Klimaneutralitätskonzept heißt es.

00:02:06: Der Druck auf dem Wohnungsmarkt ist auch in Castro Brauxel zunehmend spürbar.

00:02:10: Ein Teil der älteren Menschen lebe allein in Häusern und Wohnungen, die nicht barrierefrei sind und in der Regel zu groß.

00:02:15: dafür gibt's zu wenige barrierenfreie kleinere Wohnung.

00:02:18: Allerdings steht damit noch nicht fest, dass ausgerechnet der Irinplatz bebaut werden muss denn da gibt es auch Anwohnerinnen und Anwohner die diese Grünfläche gerne erhalten möchten und auch Naturschützer die jetzt nicht unmittelbar daneben wohnen.

00:02:29: Aus diesem Protest ist eine organisierte Gruppe entstanden.

00:02:32: ihre Petition online hat insgesamt um die Tausend Vierhundert Unterschriften gesammelt und neben der Frage was mit dem Irin Platz passieren soll gibt Es auch Kritik daran wie bisher.

00:02:41: über das Danke für

00:03:11: die Einladung.

00:03:16: Beginn möchte ich ganz grundsätzlich einmal mit der Frage, wie groß der Wohnraumbedarf in Kastrop-Rauxel überhaupt gerade ist.

00:03:23: Das Problem ist ja offensichtlich dass es zu wenige kleine barrierefreie Wohnungen gibt.

00:03:28: aber wie groß ist dieses problem überhaupt?

00:03:30: Herr Breilmann Sie haben da glaube ich Zahlen vorbereitet.

00:03:32: Ja

00:03:32: Herr Schäfer Ich habe versucht das Ganze mal aufzubereiten bin fündig geworden bei Zahlen des Handlungskonzepts wohnen, was Politik und Verwaltung nutzen wollen.

00:03:42: Gemeinsam mit dem Institut für Wohnungswesen um die Wohnungspolitik aufzustellen, um Perspektiven zu bilden.

00:03:48: Und da habe ich im Bericht stand zwanzig vierundzwanzig auch etwas zur Seniorengerechten Wohnraum also barrierefreier oder barrieremme Wohnungen gefunden.

00:03:56: Da steht drin dass wir derzeit tausend vierhundertfünfzig Wohneinheiten haben die barrierenfrei sind.

00:04:02: Es wird dann eine Perspektive gebildet für den Bedarf.

00:04:05: Zwanzigvierzig und laut dem Bericht des Handlungskonzepts Wohnen sollen im Jahr zwanzig vierundzwanzig Voraussichtlich Tausendraunert mehr fünfe Sechzig bis Achtzigjährige in unserer Stadt leben, für die ca.

00:04:17: Neunhundert barrierearme bzw.

00:04:20: barrierenfreie Wohnung bereitgestellt werden müssten.

00:04:23: Für zusätzlich drei Hundert Personen also das sind die, die achtzig plus sind wäre noch ein bedarf zusätzlich von zwei hundert barrierfreien wohnungen bis zu zwanzigvierzig oder wurde ermittelt.

00:04:34: Es gibt auch eine aktuelle Antwort der Bundesregierung auf die Frage, wie sich der Bedarf bundesweit darstellt.

00:04:40: und natürlich ist es ein bundesweites Problem und nicht nur strukturell gelten für Kastrop-Auxel und das fehlen altersgerecht, sozialgerecht bei ihrem freien Wohnraum so circa zwei Komma drei Millionen Wohnungen in Deutschland

00:04:52: Herr Korcutan.

00:04:53: jetzt haben wir da eine Fläche.

00:04:55: Da gibt's einen Investor Der ist bereit Wohnungen zu bauen, die genau diesen Bedarf praktisch entgegentreten könnten.

00:05:02: Die Gemeinde ist auch bereit diese Fläche zu verkaufen und zur Verfügung zu stellen.

00:05:06: Man kann also davon ausgehen dass da einigermaßen schnell Bewegung reinkommen könnte im Gegensatz zu anderen Bauprojekten oder Flächen wo es vielleicht noch keine interessierten Investoren gibt.

00:05:17: Warum sollte man jetzt trotzdem nicht diese Möglichkeit nutzen um Wohnraum an dieser Stelle

00:05:22: zu schaffen?

00:05:23: Weil die Fläche aus unserer Sicht eben dafür nicht geeignet ist Weil Anwohnerinnen und Anwoner sagen, dieser grünen Schnitt hier, diese grüne Platz in unserem Stadtteil, unseren Viertel ist uns wichtig.

00:05:35: Es ist etwas was uns mit unserem Stadtteil verbindet.

00:05:38: Das ist ein historischer Ort eben wie Sie schon eingeleitet haben mit der Historie und dem Friedhof, der da war.

00:05:47: aber auch im Angesichts Das ansteigende Klimawandel, besonders der Klimakatastrophe kann man schon fast sagen.

00:05:55: Wir haben es dieses Jahr sehr gut erlebt wie die Hitze uns alle irgendwie getroffen hat.

00:06:02: Es war egal welches Alter gar nicht mehr zu ignorieren und da brauchen wir eben mehr Grundflächen in der Stadt und nicht auch noch die Grünflächen, die wir haben.

00:06:12: Zu versiegeln, die Deutsche Umwelthilfe hat, haben die Rohrnachrichten auch dieses Jahr berichtet ganz klar gezeigt das Kassebroxel.

00:06:19: Die haben so eine Ampelsysteme also grüne Farbe gelbe und rote und die sagen eben die Versiegelung hat ein Kasse Broxel zugenommen es werden keine vergleichbaren Ausreißmaßnahmen geschaffen Und diese Versieglung führt eben dazu dass Kasse broxel sich immer weiter aufheizt und im Sommer eben das Leben hier nicht mehr schön wird und das auch für ältere Menschen nicht.

00:06:38: Herr Breilmann, wann sind Sie denn zuletzt durch diese Fläche da gelaufen und haben sie da den Temperaturunterschied gespürt?

00:06:45: Ich habe mich schon in Zuge jetzt auch der Diskussion vorher auch bevor wir den Antrag gestellt haben aber jetzt noch mal die Fläche angeguckt.

00:06:52: Und natürlich ist Hitzeschutz ein Thema der in die Abwägung mit einfließt und das behandeln wie ja das Thema Hitzschutz aber auch Klimafolgen breit gefächert im gesamten Stadtgebiet.

00:07:05: Aber sie haben natürlich einen Punkt gerade gemacht und darauf hingewiesen.

00:07:09: Wir als Stadt sind nicht in der Lage, im Grunde genommen selbst Flächen zu projektieren – als Wohnungsbaugesellschaft zum Beispiel.

00:07:17: wir haben die ICAS, die kann Flächen entwickeln aber wir sind immer drauf angewiesen das Grundstückseigentümer ihre Grundstücke zur Verfügung stellen Und wir sind darauf angewiesen dass Investoren am Ende dort auch Projekte dann verwirklichen wollen.

00:07:31: und hier haben wir so eine Fläche und ein Grundstuck Und hinzu kommt auch noch das geltende Baurecht, Flächennutzungsplan beschlossen von SPD und Grünen.

00:07:40: Sieht dort ja Wohnbebauung ausdrücklich vor?

00:07:42: Also man hat sich damals ja wohl dafür entschieden wobei ich jedem zugestehe dass er natürlich seine Meinung auch ändern kann.

00:07:50: wir sind in einem Innenbereichsvorhaben was bedeutet Das hat uns die Verwaltung auch mitgeteilt Dass unter Umständen hier wenn ein Bauantrag gestellt wird Siedlungsstruktur einfügt, dass dann ein Bauantrag auch mit einer Genehmigung stattgegeben werden muss.

00:08:07: Und deswegen ist es uns wichtig, dass wir hier die politische Steuerung durchaus wahrnehmen.

00:08:12: Das heißt an anderen Stellen klappt's nicht mit der Wohnbebauung und deswegen müssen wir jetzt den Riemenplatz nehmen?

00:08:16: Ja, Sie haben ja die Zahlen gerade gesehen.

00:08:19: Die sind enorm – Der Bedarf ist enorm!

00:08:21: Wir arbeiten stark daran um Wohnraum zu schaffen.

00:08:24: Ich kann Ihnen mehrere Beispiele nennen.

00:08:26: Die IKAS will ja jetzt auch projektieren.

00:08:29: Denken Sie an die Holzstraße, denken sie an die Schillerstraße.

00:08:32: Denken sie auch anders postgelände.

00:08:34: aber das wird am Ende nicht reichen und deswegen sind wir darauf angewiesen mit Investoren und auch mit Grundstückseigentümern zusammenzuarbeiten, die Projekte verwirklichen wollen.

00:08:44: Postgelände, Holzstraße – das sind vielleicht auch nicht die Grünen ins Spiel bringen wenn es darum geht wo man sonst Wohnraum schaffen könnte?

00:08:53: Warum geht das nicht?

00:08:54: Das geht und wird ja im Moment verfolgt.

00:08:56: ich habe genau diese Projekten angesprochen.

00:08:58: Wir haben uns als Kooperationspartner das Ziel gesetzt, dass die ECAS jetzt auch wirklich ernst macht und arbeitet.

00:09:04: Und bei der Holzstraße passiert ja auch etwas beim Postgelände auch.

00:09:08: Aber ich habe Ihnen gerade die Zahlen genannt über welchen Wohnraumbedarf wir sprechen.

00:09:12: Da sind wir teilweise im Bereich von neunhundert bis eintausend einhundert Wohnungen bis zwanzigvierzig.

00:09:18: Das heißt da ist noch eine Riesenaufgabe vor uns!

00:09:21: Nur weil man das andere tut kann man nicht das andere lassen.

00:09:24: Ich wollte noch eine kurze Frage stellen, bevor ich Herrn Korkut an wieder reinhole.

00:09:29: Es soll ja schon ein Konzept geben, ein Grobes das der Verwaltung offensichtlich vorgelegt wurde vom Investor.

00:09:36: Sie sind als Fraktionsvorsitzender sehr gut oder Ihre Fraktion ist sehr gut verknüpft mit Kirchengemeinde und Verwaltung und so.

00:09:45: Kennen sie dieses?

00:09:47: Ich kenne keine groben Konzepte, ich kann auch nicht den Investor.

00:09:50: was ich gehört habe von der Kirchen Gemeinde Und was mitgeteilt wurde, ist dass man möglichst viel Baumbestand erhalten lassen will.

00:09:59: Herr Korkuttern jetzt haben wir das Problem, dass es zu langsam vorwärts geht – mit Wohnungsbau und hier wäre jetzt eine Fläche verfügbar?

00:10:10: Was sollte jetzt Ihrer Meinung nach stattdessen gemacht werden?

00:10:14: Ja, also ich würde tatsächlich aber trotzdem gerne erstmal darauf zurückgreifen was Herr Freimann gerade gesagt hat und zwar einmal den Flächen-Nutzungsplan angesprochen.

00:10:22: Und dort bestehenden Baurecht heißt ja nicht Baupflicht und Baupflicht meint in der Stelle es heißt ja kein Abrissbefehl für diesen Platz ne?

00:10:31: Also hier alle Flächen Nutzungspanen die wir zuletzt jetzt im Jahr zwölf aktualisiert und gelassen haben Ich war zu dem Zeitpunkt acht Jahre alt, aber den anderen Vorgänger vor mir beschlossen haben.

00:10:41: Der sicherlich auch Gegenstand von Kompromissen war und Verhandlungen war.

00:10:47: Man hat die Entscheidung damals getroffen, die ich sehr bedauere aus der heutigen Perspektive zu sagen man schafft da Baurecht!

00:10:56: Und man muss aber nicht bedeuten, dass wenn da Baurecht besteht das vierzehn Jahre nachdem wir eben eine ansteigende Hitze erleben.

00:11:02: Nach dem wir erleben wie unsere Städte sich aufheizen, dass man vierzehnt jahre später trotzdem wieder zum gleichen Schluss kommt wie zwölf und zu sagen naja wir fahren jetzt die städtebaupolitik die wir zwölfen zwölft vielleicht beschlossen haben vernichten hier sozusagen in der Innenstadt, in der Altstadt einer der letzten Grünschnitten die wir haben.

00:11:24: Vielleicht auch auf die Zahlen, die Herr Bremern genannt hat.

00:11:26: Ja das Handlungskonzept Wohnen ist uns auch bekannt weil es ja eben Gegenstand von Gremien ist.

00:11:31: Der letzte Bericht war meines Wissens übrigens von zum Jahr zwanzig dazwischen Bericht und nicht mehr von dem Jahr sehn vierundzwanzig.

00:11:36: Zahlen in dem Zwischenbericht waren aber von vierund zwanziger oder?

00:11:41: Das sind ja Prognosen.

00:11:43: also es sind Prognose im Sinne von Was könnte als Bedarf in den nächsten Jahren bis zum Jahrzehntvierzig entstehen?

00:11:49: Im Handlungskonzept wohnen steht aber auch ausdrücklich drinnen.

00:11:52: Das ist ja im Grunde idealistisch.

00:11:55: oder eine Utopie wäre anzunehmen, dass jetzt alle alten Menschen aus ihrem Eigenheim vielleicht ihrer Um-Ei-Familienhaus – wir haben ja einen in Kassel-Proximen vergleicht zu anderen Städten um uns herum auch einen sehr höheren Anteil von ein und zwei Familienhäusern.

00:12:08: das ist idealistische.

00:12:10: utopisch wäre anzunehmen des alleralten Menschen sozusagen aus ihren Ein-Eigenheim rausgehen würden und sich nicht mehr oder das Alter nicht mehr in eigenen vier Wänden vorsehen.

00:12:21: Vielleicht würden sich mehr Leute dafür entscheiden, wenn es mehr Wohnraum gäbe der dafür geeignet wäre?

00:12:26: Ich glaube dass ich auf jeden Fall mehr Leute dazu entscheiden würde da zu leben auch zu Altern, wo sie mit ihren Kindern gelebt haben.

00:12:35: Wo sie vielleicht selbst groß geworden sind wenn die Möglichkeiten bestehen ihre eigenen Wohnungen zum Beispiel wenn wir jetzt über die Wunno-WLG-Wohnung in Kassebroxel sprechen die auch barrierefrei und barrierenarm umzubauen ist es glaube ich eine Maßnahme die irgendwie in der ganzen Diskussion ein bisschen zu wenig debattiert oder ein bisschen so wenig eingebracht wird.

00:12:53: Die Möglichkeit besteht ja auch und das steht auch im Handlungskonzept wohnen dass da die großen Wohnungsgesellschaften sozusagen die wir hier in Kasebroxeln haben bereit sind, da Veränderungen vorzunehmen.

00:13:04: Es gibt ja auch Förderprogramme dafür

00:13:05: etc.,

00:13:05: pp.

00:13:06: Das schließt sich ja nicht aus!

00:13:07: Das

00:13:07: muss man glaube ich dabei behalbe halten.

00:13:09: und auch weil das Klimabündnis gerade genannt wurde, das Klima-Bündnis hat ja gemessen den Temperaturunterschied zwischen dem Marktplatz und dem Erriemplatz zum gleichen Zeitpunkt.

00:13:17: Und das Klimawündnis ist dazu zum Ergebnis gekommen dass wir aufm Errienplatz im Schatten sechs Komma Sechs Grad kühlere Temperature haben als auf dem Markt Platz.

00:13:28: Das ist ja nicht wegzudenken Und dementsprechend ist, glaube ich auch nicht einfach abzulehnen zu sagen wir brauchen eben in den nächsten Jahren Grünflächen und deshalb haben wir ja eben diese weiteren Projekte mit dem eben einigen Vorparkgelände.

00:13:45: Es besteht ja auch noch Richtung Hernerstraße.

00:13:48: auch noch keine weitere Entwicklung eigentlich bis zum heutigen Zeitpunkt, obwohl es eine riesen Fläche ist.

00:13:52: Sogar größer ist als Fläche als der Erinplatz den wir haben.

00:13:56: Wir hätten die Ecke Holstraße Allstadt-Trägen wo wir jetzt mit der EKAS als Stadtkasse Broxy dran gehen.

00:14:02: Posterial am Münsterplatz Die Schiller Straße kommt auch nicht voran.

00:14:05: Auch da ist an der Ecke ein Grundstück aber man muss auch der Presse entnehmen können.

00:14:10: Entwicklung einer Wartburgstraße und dann kann alleine Lönnstraße also im Grunde im Bereich auch das Hauptbahnhof.

00:14:15: Und ich glaube Was hier von der CDU gemacht wird, ist irgendwie politische Aktionismus.

00:14:21: Weil an dieser Stelle haben wir am Anfang des Jahres einen Wohnungsbaugipfel in Kassau-Roxel einzuführen.

00:14:30: Ein Wohnungsbaugipfel ist die Idee der CDU zu sagen Wir haben diese Zahlen und das Handlungskonzept bewohnen ist übrigens noch nicht final beschlossen.

00:14:36: Es gibt immer nur Zwischenbericht aktuell Und sobald es final beschlossens ist gehen wir daran Wie bringen wir die Akteure zusammen?

00:14:42: Wie beschleudigen wir eben das Ziel, was wir im Handlungskonzept wohnen haben in der Umsetzung.

00:14:48: Wir haben diesem Wohnungsbau-Gipfel damals als Grüne zugestimmt und ich habe es auch im Rat gelobt, als Fraktionsforster, weil ich gesagt habe, dass ist doch mal ein Ansatz, weil er strategisch ist, weil der Strategieleitige begleitet, Fakten basiert usw.

00:15:00: Jetzt macht man aber etwas, was man sozusagen ja am Anfang des Jahres noch meines Erachtens vom Vorgehen her anders machen wollte und greift jetzt schon irgendwelche Einzelflächen raus, die wo man weiß dass sie in der politischen Diskussion auch in den letzten Jahren immer wieder aufgekommen sind.

00:15:16: Also vielleicht ein Watsartikel aus dem Jahr.

00:15:18: das war ich gefunden in der Vorbereitung hier auf diesen Termin.

00:15:21: da kann ich vielleicht auch einmal kurz draus zitieren ein Stück weit.

00:15:26: Da geht es nämlich darum diese Fläche diskutiert wurde und das CDU-Ratsmitglied Hans Josef Esser damals gesagt hat, wir hatten einen Kaufinteressenten gefunden der hier alten Wohnungen errichten wollte.

00:15:40: Ja also ein Thema was aufs Jahrhundert neun zurückgeht.

00:15:42: ob es ja gleiche kaufinteressant ist oder nicht weiß ich jetzt nicht aber scheinbar hatte die CDU immer wieder bei dieser Fläche auch in Kontakt zu Investoren gehabt oder Gespräche zu Investuren gehabt.

00:15:53: Oberkastrup hat damals gesagt, und zwar Daniel Mollausch, der ja heute SPD-Fraktionsvorsitzender ist.

00:15:58: Dass diese Fläche eine für das Stadtbild prägende Fläche sei und dementsprechend hier ein Bauvorhaben von der SPD nicht unterstützt wird.

00:16:05: Der gleiche, der jetzt heute frage mich was an dieser Stadtbildprägende Fläche sich geändert hat?

00:16:11: Und dementsprechend ich würde dafür plädieren dass wir diesen Wohnungsbau Gipfel abwarten.

00:16:17: Diesen Wohnungsbaugipfel in Kassebroxel schnellstmöglich umsetzen breiten demokratischen Konsens an dieses Thema rangehen und versuchen diese Wohnungsnode, diesen Wohnungstruck der übrigens auch im Handlungskonzept wohnen bisschen differenziert dargestellt wird als einfach nur zu sagen wir haben Wohnungsnot.

00:16:34: das stimmt sozusagen als absolut Aussage auch nicht ganz.

00:16:39: Und dementsprechend ist das glaube ich wäre das für uns das richtige Vorgehen weil das A keine Anwohner und Anwoner an der Stelle zu dem Zwingt, wo sie jetzt sozusagen Engagement zeigen müssen.

00:16:55: Und auf der anderen Seite wir da eine strategische Herangehensweise haben und nicht irgendwie den politischen Aktionismus an der Stelle

00:17:01: verfallen.

00:17:02: Herr Breisenmann möchten Sie antworten?

00:17:04: Ja natürlich möchte ich darauf antwortet.

00:17:07: Auch

00:17:07: ein Stück näher ins Mikrofon.

00:17:08: Man

00:17:08: hat natürlich die Situation bei dieser Fläche eine ganz besondere ist.

00:17:12: über die baurechtliche Situation habe ich gerade gesprochen und Selim Korkotan hat es ja gerade bestätigt Die Planungen gab es wohl schon länger, seitens der Kirchengemeinde unterschiedliche Planung.

00:17:26: Man ist immer mal wieder auf die Politik zugegangen.

00:17:28: wir hatten in den letzten zwanzig Jahren ja auch durchgehend rot-grüne Koalition mit einigen Ausnahmen und eine der rot- grünen Koalitionen hat ja nunmal auch da Wohnungsbau ermöglicht im Flächennutzungsplan bzw.

00:17:42: das sind unsere Informationen dass nach vierunddreißig sich Wohnbebauung dadurch auch einfügen kann.

00:17:47: und deswegen haben wir gesagt Es muss transparent werden, deswegen haben wir den Antrag gestellt damit das Thema debattiert und diskutiert wird.

00:17:55: Und damit es eine politische Steuerung gibt weil – und das hat uns die Verwaltung auch gesagt unter Umständen wenn ein entsprechender Antrag kommt der sich einfügt man diesem Antrag statt geben müsste.

00:18:06: dann hätte Politik nicht debattieren diskutiert Dann hättest keine Öffentlichkeitsarbeit gegeben dies durch unseren Antrag erst mal in Gang gekommen Weil wir gesagt haben, wir wollen steuern.

00:18:19: Wir müssen abwägen natürlich!

00:18:21: Wir haben auch in der Fraktion darüber diskutiert.

00:18:23: Wir haben dann auch das Gespräch mit den Kirchengemeinden gesucht und was das Thema Gedenken angeht.

00:18:30: Was passiert zum Beispiel?

00:18:31: Mit dem Grabstein gibt es einen neuen Gedenkort für diejenigen, die dort beerdigt wurden vor viel langer Zeit.

00:18:38: Und natürlich haben wir auch versucht das Gesprächen zu suchen und das sind die Informationen, die ich dann ja auch bekommen habe dass man zumindest das Gefühl hat beziehungsweise, dass es da auch Signale gibt und Ideen von einem Investor dann möglichst Baumbestand zu erhalten damit nicht alles an Baumbastand wegfällt.

00:18:57: Diese Debatte diese Diskussion die führen wir jetzt und da kann man natürlich eine andere Auffassung haben.

00:19:01: was ich aber nicht verstehe ist wenn den Grünen die Fläche doch so wichtig ist und wenn den grünen und das bestätigen ja auch Vertreter aus der ehemaligen Koalition es dazu dem Thema auch Diskussionen von Ruth Grün gegeben hat Warum habt ihr es nicht auf die politische Tagesordnung geschoben?

00:19:17: Weil's ja offensichtlich dort immer wieder schon von Eigentümerseite Bestrebungen gibt und, du hast es gerade zitiert, immer mal wieder wohl Investoren Interesse gezeigt haben.

00:19:29: Dann finde ich es nur korrekt und wichtig dass wir als Politik sagen okay Wir müssen politisch steuern.

00:19:36: Es gibt unterschiedliche Meinungen.

00:19:37: Bauen und Planen ist immer ein Abwägungsprozess Und wir haben uns da auch nicht leicht gemacht.

00:19:44: Diese Transparenz ist jetzt hergestellt.

00:19:46: Deswegen kann ich den Vergleich mit dem Wohnungsbaugipfel so nicht ganz nachvollziehen, sondern ich glaube das wird die Debatte und die Diskussion aufgrund der derzeitigen Bau- und Planungsrechtlichen Situation dort führen.

00:20:01: Jetzt haben Sie gerade schon angedeutet der Baumbestand, der da angetastet werden könnte?

00:20:06: Der ist vielen Leuten wichtig!

00:20:07: Und die meisten Herr Korkotan hat es jetzt gerade angesprochen Anwohner wünschen sich, dass diese Bäume erhalten bleiben.

00:20:18: Inwieweit spielt das denn in ihren Abwägungen eine Rolle?

00:20:21: Dass es einerseits gut fürs Mikro-Klima ist, den Temperaturunterschied zwischen Marktplatz und Riemplatz haben wir eben angesprochen, andererseits aber auch ein prägender Ort für diesen Straßenzug ist.

00:20:32: also ich höre oder lese öfter von Leuten, die sagen ja da habe ich früher gespielt und wenn mein Vater früher als Bergmann vor einer Arbeit kam dann hab' ich da schon gesessen oder auf ihn gewartet.

00:20:43: Diese beiden Faktoren denken Sie über so was nach?

00:20:46: Wenn sie Entscheidungen treffen?

00:20:48: Richtig!

00:20:48: Genau deswegen haben wir diesen Antrag hergestellt weil wir politische Steuerung wollen.

00:20:52: Weil wir nicht diese Situationen haben wollen.

00:20:54: das dass es irgendwann einen Antrag gibt... Entschuldigung

00:20:55: ein bisschen näher ran nochmal.

00:20:57: Das ist irgendwann eine Antrag gibt Von einem Investor Und der dann vielleicht ohne eine gewisse politische Steuerung Aufgrund der vorhandenen Bauplanungsrechtlichen Situation.

00:21:07: Ich habe es gerade angesprochen, vielleicht ein Nutzungsplan für den BVB-Gesetzbuch innenbereich dann vielleicht genehmigt werden muss.

00:21:14: Deswegen haben wir gesagt die Verwaltung wird bei Auftraggespräche zu führen.

00:21:18: Die Verwaltung soll wenn möglich darauf hinwirken beziehungsweise unter Umständen dann vielleicht auch mit einem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan oder mit anderen Verfahren dann dafür zu sorgen, dass dort auch sichergestellt wird.

00:21:31: Dass es dann wirklich altersgerichter Wohnraum wird und alle andere Dinge müssen auch transparent besprochen worden.

00:21:36: Da geht's ja um viel mehr noch!

00:21:37: Da gehts um Parkplatz-Situationen die die Bürger angesprochen haben.

00:21:39: Da gehts um den Baumbestand hat ich gerade angesprochen... da geht´s um ein würdiges Gedenken.

00:21:45: Auch da haben wir Gespräche mit der Kirchengemeinde gesucht weil wir grade diese politische Steuerung wollen Weil wir gerade diese Öffentlichkeitsbeteiligung haben wollten Und weil wir mit dem Zustand wie er jetzt ist Rot-Grün offensichtlich nicht politisch steuern wollte oder konnte, das weiß ich nicht.

00:22:00: Vielleicht gibt es auch unterschiedliche Auffassungen dazu?

00:22:03: Sie hätten ja wenn sie sich einig gewesen wären zum Beispiel den Flächennutzungsplan auch ändern können.

00:22:08: Sie hätten dort auch bauplanungsrechtlich andere Beschlüsse fassen können.

00:22:11: in den letzten Jahren.

00:22:12: Das haben sie nicht getan.

00:22:14: Wir haben ganz klar gesagt wir wollen diese politische Steuerung und wir wollen die Öffentlichkeitsbeteiligung.

00:22:18: Herr Breymann hat jetzt zweimal angesprochen dass es diesen flächennetzungsplan eben gibt nachdem das eine potenzielle Wohnbauffläche ist.

00:22:25: und Rot-Grün hat wohl damals, in welchem Jahr weiß ich gerade nicht?

00:22:30: Das war im

00:22:31: Jahr zwölf.

00:22:32: Die CDU hat da mitgestimmt aber es waren natürlich Flächennutzungsplanen der von Rot-grün politisch vorbereitet.

00:22:37: Also vor mehr als einem Jahrzehnt mitgestimmt.

00:22:41: und Herr Korkuta antwortet sich doch bitte mal darauf warum seitdem die Grünen offenbar nicht für nötig erhalten haben den Flächennutzungsplan ändern zu lassen an dieser Stelle.

00:22:54: Ich kann jetzt dafür sprechen, seit wann ich Fraktionsvorsitzender bin und das ist jetzt erst seit vierzehnten neunten mit der Wahl zwanzfünfundzwanzig und dann eben der ersten Ratssitzung die ja anderthalb Monate später folgte.

00:23:06: Und für diese Zeit oder seitdem haben wir gesehen dass es das SPD und CDU in dieser neuen Ratskooperation des thema wohnen für sich genommen haben.

00:23:15: und ich glaube auch, dass es ein zielführendes und ein wichtiges Thema ist an der Stelle, das

00:23:19: man

00:23:20: in den nächsten Jahren verfolgen müssen.

00:23:24: Wir haben aber gesagt okay sie gehen hier als Ratskooperationen und deswegen verstehe ich die sozusagen Abweisung von Herrn Bremmeln nicht.

00:23:34: gesehen, dass eben ein Bedarf besteht oder das Interesse da ist strategisch an dieses Thema ranzugehen aber auch eben in den breiten Konsens an das Thema ran zu gehen.

00:23:43: Und deshalb ja eben dieser Wohnungsbau Gipfel nochmal an der Stelle so frühzeitig auch in dieser Wahlperiode beantragt wurde wir dem zugestimmt haben und deshalb erstmal man mag es jetzt irgendwie keine Ahnung was nennen aber wie gesagt haben okay dann warten wir doch diesen Wohnungsbaugipfel ab können dann eben Handeln an der Stelle.

00:24:04: Vielleicht

00:24:05: eine Veranstaltung?

00:24:06: Der Wohnungsbau Gipfel ist im Grunde ein von der CDU beantragter Antrag, der den Wohnungsmarkt in Kasse-Proxel beschreibt und sagt wir brauchen Lösungen!

00:24:19: Und für diese Lösungen wollen wir mit unterschiedlichen Akteuren, mit Stadtverwaltung, mit Investoren, mit Wohnungsgesellschaften sind da glaube ich auch im Antrag genannt einmal im Rahmen einer Konferenz, im Rahmen eines Dialogs mal wirklich dieses Handlungskonzept wohnen.

00:24:37: So verstehe ich das zumindest.

00:24:39: runterbrechen für was muss jetzt kurzfristig mittelfristig und langfristig passieren?

00:24:44: Und dementsprechend vielleicht auch weil ja so getan wird dass wir jetzt keine andere Alternativen gehabt hätten, also dass es jetzt unbedingt bebaut werden muss an der Stelle.

00:24:55: Das stimmt ja auch nicht!

00:24:56: Wir haben im Stadtrat einen Änderungsantrag eingebracht mit dem wir sagen diese Fläche können wir durch ein B-Plan... Jetzt hört sich das erstmal irgendwie komisch an einem Bebauungsplan für eine Grünfläche.

00:25:09: aber so ist es formal, wie gesagt haben wir wollen ein B Plan verfahren aufstellen für die Fläche und Freifläche eben festschreibt und festsetzt.

00:25:23: Das würde den Erhalt dieses Arena-Platzes bezwecken, bis dieser B-Plan dann sozusagen finalisiert worden ist muss man ja sicherstellen dass das Ziel diesen Platz zu erhalten dem man dann politisch gefasst hätte eben nicht zunichte gemacht wird.

00:25:40: in der Zeit bräuchte es eine Veränderungssperre.

00:25:43: Das heißt das haben wir als grüne Fraktion im Stadtrat behandelt Diesen Fehler, der im Jahr zwölf vielleicht gemacht wurde, versucht zurückzunehmen.

00:25:53: Auch mit einem sehr durchdachten Antrag, mit dem wir natürlich auch mit den unterschiedlichen Bereichen seines Verwaltungen aber auch anderen Fachleuten besprochen haben und gesagt haben dieser Fehler, die im Jahr zum Jahr zwälf gemacht wurden, den muss man jetzt irgendwie noch zurückgehen.

00:26:09: Ich mache uns zumindest das Angebot wie man das jetzt zurückgängig machen könnte und das wurde ja von der Kooperation nicht angenommen.

00:26:15: Und vielleicht ein letzter Satz noch zum Thema Bürgerbeteiligung, weil die CDU ja die ganze Bürgerbetreuung – das haben Sie auch in Ihrem Wahlprogramm groß stehen und ich kaufe Ihnen auch ab dass im Bürgerbetteiligung wichtig ist.

00:26:25: aber an dieser Stelle Machen sie ja im Antrag Folgendes, Sie sagen Das soll bebaut werden nach Paragraph thirty-Bau Gesetzbuch und falls notwendig dann mit einem Beplanverfahren.

00:26:35: Jetzt muss man den Unterschied verstehen zwischen Wenn man baut nach Paragraph thirty und wenn man baud nach dem B-Planverfahren.

00:26:42: Wenn man nach § Thirty baud, dann bedeutet das nämlich keine formelle klassische Bürgerbeteiligung wie wir es in einem B Plan verfahren hätten.

00:26:50: Dann heißt es keine Einsendung durch Bürgerinnen und Bürgern.

00:26:52: Dann heisst das wie zum Beispiel dass passiert ist beim großen Spielplatz am Hallenbad.

00:26:57: Keine Umweltverbände die sich in dem Sinne melden können und sagen können Ayo vielleicht das nochmal berücksichtigen, vielleicht jenes noch berücksichtigten.

00:27:05: Ein Beplanverfahren würde aber genau diese Möglichkeiten schaffen, die es ja von der CDU im Antrag selbst nur als zweitrangig genannt wird.

00:27:13: Also sozusagen nicht wirklich nur bei Bedarf und die CDU weiß auch dass da kein Bedarf besteht weil Innenbereich und Flächennutzungsplan und dem entspricht

00:27:21: immer der Zwischengerät.

00:27:24: Veränderungssperre hatten sie beantragt.

00:27:27: Hätte das nicht der Kirchengemeinde total geschadet?

00:27:30: Weil die dann ihre Fläche nicht mehr so nutzen können wie die wollen.

00:27:33: Wir haben als Kommune die Planungshoheit.

00:27:36: Die Kommune und der Stadtrat von Kassebroxel haben die Planungshoheit, darüber zu entscheiden was auf welchen Flächen in unserer Kommune passiert.

00:27:44: Und wenn die Stadt Kasse Broxel und den Rat mit einer politischen Mehrheit diese Unterschriftenliste, Tausenddreihundert Unterschriften möchte ich nochmal sagen eine Petition Anwohnern und Anwohner ne Bürgerinitiative die sich zu Wort gemeldet hat Was ja übrigens vom CDU-Ratsmitglied Oliver Lindt als Partikulareinteressen abgetan wurde in der Ratssitzung, was sich ehrlich gesagt wirklich sehr schade finde.

00:28:05: Weil es auch bei Anwohnerinnen und Anwohnern mir berichtet haben wie sie dementsprechend darauf ein Stück weiter Resignation da ist aber auch eben... Auf die

00:28:14: Bürgerseite wollte ich gleich nochmal kommen?

00:28:15: Ja

00:28:15: dann machen wir das jetzt.

00:28:16: Die Fälle könnte nicht so weit entwickeln, wie Sie eigentlich das Recht hatte die ganze Zeit wenn man eine Veränderungssperre machen würde.

00:28:24: Die Kommune entscheidet doch eben darüber Was wohin kommt?

00:28:28: Die Kommune kann dann auch darüber entscheiden, was auf dieser Fläche passiert.

00:28:31: Der Stadtrat braucht dafür politische Mehrheiten und wir könnten das beschließen.

00:28:35: ja

00:28:36: Ich glaube worauf der Herr Schäfer hinaus möchte ist das Problem.

00:28:41: ich sehe es jetzt hier nicht aber Es ist natürlich bauplanungsrechtlich immer zu beachten Das Thema Verhinderung Planungen was unter Umständen unzulässig sein könnte.

00:28:50: ich sage Aber dass ist Thema was man ansprechen kann was er hier aber glaube ich nicht gilt.

00:28:56: Ich glaube nicht, dass das jetzt bei dem Antrag der Grünen sieht.

00:29:02: Was ich aber schon frage ist, hätten Sie diesen Antrag auch gestellt, wenn es unseren Antrag nicht gegeben hätte?

00:29:10: Denn wir haben mit unserem Antrag per se an einer rechtlichen Situation nichts geändert.

00:29:15: Die rechtliche Situation ist immer noch die, dass es sein kann aufgrund des nicht geänderten Flächennutzungsplans, der von Ihnen aufgestellt wurde – zumindest von Ihrer Partei!

00:29:25: und das Paragrafenvierendreißigbaugesetzbuch, dass dort unter Umständen eine Wunschbebrung genehmigt werden muss.

00:29:32: Das ist der Status quo, daran hat sich an unserem Antrag nichts geändert.

00:29:35: Und weil wir Steuerungen wollen haben wir diesen Antrag gestellt und wir haben ganz bewusst natürlich auch ein Beplanverfahren in Erwägung gezogen.

00:29:44: oder wir haben gesagt Wir wollen jetzt erstmal wissen wie sind die Informationen?

00:29:48: Wir möchten die Verwaltung beauftragen Das platziert einer Ratsmehrheit durchaus an den Eigentümer heranzutragen, damit man dann auch in Beteiligungsverfahren geht.

00:29:57: Und natürlich können wir jederzeit über Planspiele beziehungsweise über Bebauungspläne oder über Pläne von Eigentümern auch beteiligen!

00:30:07: Also entschuldigen Sie mal bitte aber sie haben in den fünf Jahren, indem Sie ja wahrscheinlich auch der Fraktion der Grünen angehört haben nicht einmal das Thema auf die politische Tagesordnung gebracht und es war ja Thema in der Koalition.

00:30:20: doch um die planungsrechtliche Situation.

00:30:22: Sie wussten, das war ja auch allen bekannt, dass es durchaus da Verkaufsabsichten gibt.

00:30:27: und diesen Zustand, das dann plötzlich irgendwo unter Umständen vielleicht eine Genehmigung erfolgen könnte seitens der Verwaltung ohne dass politisch debattiert diskutiert wird, ohne dass vielleicht auch die Anwohner davon erfahren den wollten wir vermeiden.

00:30:40: Und glauben sie mal nicht?

00:30:41: Das mir nicht bewusst war, dass wenn wir den Antrag stellen dass es dann Öffentlichkeitsbeteiligungen gibt, das auch die Anwohner interessiert sind.

00:30:48: Das war ja auch unser Interesse, dass wir das in die politischen Gremien bringen wollten, dass Wir öffentlichkeitsarbeit bringen wollten weil Sie's haben ja in der Koalition nicht gemacht!

00:30:57: Sie haben das Thema ja offensichtlich ruhen lassen.

00:31:00: In dem ganzen Zeitraum wann haben sie Herr Breymann mit den Anwunnern und Anwundern gesprochen?

00:31:05: Ich habe den Anwonnerinnen und Anwonnen ein Angebot gemacht.

00:31:07: und wissen Sie was?

00:31:09: ich hab immer von Anfang an gesagt wenn es Informationen geben muss Beteiligungen geben muss.

00:31:14: Man muss das von der Stadtverwaltung erfolgen, weil die doch mit dem Grundstückseigentümer in Kontakt stehen, weil sie unter Umständen dann auch die Verantwortlichen sind, die mit den Investoren sprechen müssen.

00:31:24: Ich bin mit der Bürgerinitiative im Gespräch mit Wolfgang Schlabach und vielen anderen Personen und wir diskutieren natürlich schon.

00:31:31: Und wenn Sie meinen Redebeitrag gehen von Herrn Dr.

00:31:33: Lindt haben sehr gut verfolgt?

00:31:35: Wenn Sie meinen rede Beitrag auch verfolge hätten, habe ich auch klar gesagt dass ich Verständnis hab für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.

00:31:42: Dass es mir wichtig war, dass das Thema in öffentlicher Sitzung behandelt wird und dass wir jetzt am Anfang sind und dass all diese Punkte,

00:31:49: wo

00:31:50: Baumbestand Frage von Parkplätzen, Frage von Zuwägungen, Frage vom Verkehr, dass sie alle geklärt werden müssen, dass Sie alle transparent besprochen werden müssen auch mit einem potenziellen Investor und einem Rundstückseigentümer.

00:32:02: Dafür war auch der Antrag

00:32:03: dann.

00:32:03: Ich spreche das deshalb an!

00:32:05: weil wir natürlich im Dialog mit den Anwohnern und Anwohnern sind.

00:32:08: Und übrigens, das ist ja der Punkt der Bürgerbeteiligung.

00:32:10: Da wird jetzt die Bürgerbetteiligung versprochen.

00:32:14: Aber am Ende des Tages waren wir Grüne Ratsfraktionen.

00:32:16: Diejenigen, die die Anwunderinnen und Anwonner über diesen Antrag informiert haben, waren wir diejenigen, wie eine Bürgerinformationsveranstaltung am dritten Neunten gemacht haben.

00:32:23: Und vielleicht da noch eine Sache zu ... Die Anwundern-Anwohner haben berichtet, dass eben Michael Breymann nicht mit den anwunderenden Anwonen angesprochen hat?

00:32:32: Und ich glaube, dass das ein... wenn man politisch in der Diskussion etwas lostritt.

00:32:37: Dann halte ich es für unverantwortlich sich dann zurückzunehmen zu sagen die Stadtverwaltung muss das jetzt klären weil wir Kommunalpolitiker sind dafür zuständig die Politik auch in die Straßen also bei Anwohnern da reinzutragen.

00:32:50: ist nicht die Aufgabe der Stadt Verwaltung dies zu tun und deshalb halte fahrlässig und unverantwortlich eine große politische, kontroverse Diskussion loszutreten.

00:33:02: Und sich dann zurückzunehmen und zu sagen die Stadtverwaltung muss jetzt... Ich habe gerade

00:33:05: keiner gesagt ich hab doch klein meinem Redebeitrag auch das Angebot zur Gesprächen gemacht.

00:33:09: Ich möchte einfach diese

00:33:10: Gespräche werden auch laufen und ich kann das Angebote noch wiederholen!

00:33:14: Wir sind doch jetzt gerade am Beginn.

00:33:16: wir haben das Thema doch endlich in der Öffentlichkeit gebracht ist doch wichtig!

00:33:19: Ich möchte nochmal dazwischen geredchen und einmal erzählen wie ich das aus meiner Perspektive als Journalist wahrgenommen habe Und zwar genau.

00:33:26: zuerst war das Thema auf die Tagesordnung des zuständigen Betriebsausschusses gesetzt worden.

00:33:32: Das war so eine Reihenfolge, die ich mitbekommen habe.

00:33:34: Dann gab es eine Flyer-Aktion der Grünen, wo Anwohner über diesen Tagesordnungspunkt informiert wurden.

00:33:42: Dementsprechend waren dann auch im Betriebsausschuss schon die ersten Anwoner da und die Presse war dann auch entsprechend auf das Thema gestoßen worden.

00:33:53: der damaligen Gruppe, mit dem ich auch ein Video gemacht habe gesprochen und er sagte mir paar Tage Wochen später dass die Gruppe alle Fraktionen angeschrieben haben.

00:34:06: Und das außer den Grünen mit denen sie ohnehin in Kontakt stand nur das BSW zügig geantwortet habe.

00:34:13: Inwieweit das jetzt danach noch passiert wäre weiß ich natürlich nicht.

00:34:17: dann habe ich versucht die Kirchengemeinde zu erreichen hab den beschriftlichen Anfrage gestellt und habe kein Antwort erhalten.

00:34:25: Habt beim Kirchenbüro angerufen, dann sagte man mir ja der Gesprächspartner würde sich melden.

00:34:32: ist es nicht passiert?

00:34:33: Und dann haben wir versucht irgendwie über unser Kontaktnetzwerk da eine Ansprechperson zu finden und erst dann haben Wir ein Gespräch bekommen aber auch nur in anonymisierter Form weil dann niemand das Gesicht quasi sein möchte von dieser Aktion Bürgerinformationswandschaltung der Grünen auch anwesend.

00:34:55: Und da habe ich auch niemanden von der CDU wahrgenommen, der da oder von der Kirchengemeinde nicht.

00:35:01: Der das Projekt, an dem es ja deutliche Kritik gibt – wir haben's jetzt mehrfach gesagt mit der Petition -, dass zu verteidigen und dafür zu argumentieren.

00:35:10: Also warum ist man dann noch nicht näher an den Bürgern?

00:35:14: Sie sprechen mit Herrn Schlabach als Sprecher der Bürgerinitiative offensichtlich aber Herr Schlabacher sagt mir Dienstag, wir nehmen jetzt am Donnerstag auf.

00:35:25: Dass eben zwar ein Gespräch mit der Kirchengemeinde in Aussicht gestellt worden sei... Als ich ihn drei Wochen später nach meinem Urlaub aber anrief und fragte ob das passiert wäre, sagte er nein!

00:35:36: Ich habe nichts gehört.

00:35:37: also warum ist man da nicht kommunikative?

00:35:40: Wissen

00:35:41: Sie die Kirchengemeinde fragen und mich nicht.

00:35:44: Also ich kann dann nichts zu sagen.

00:35:46: Ich kann nur für mich sprechen und sagen dass wir diesen Antrag bewusst gestellt haben dass ich in der Ratssitzung in aller Öffentlichkeit ein Gesprächsangebot an die Anwohnern gegeben habe, auch mit Herrn Schlabach gesprochen hab und da auch Transparenz herstellen möchte und auch mitsprechen will.

00:36:01: Und ich bleibe dabei – die politische Diskussion haben wir in Gang gebracht!

00:36:04: Die Öffentlichkeitsarbeit haben wir begonnen und Herr Seling-Vorkuttern hat mir immer noch nicht geantwortet ob dieser Antrag auch gekommen wäre den Sie gestellt haben zum Erhalt der grünen Fläche wenn wir unseren Antrag nicht gestellt hätten.

00:36:17: Das ist an der Stelle ein bisschen... Kann

00:36:19: man leicht anbeantworten, mit ja oder nein?

00:36:21: ...habe ich leicht gelächelt.

00:36:23: Weil zu sagen, man hätte sozusagen mit der Bürgerinitiative oder mit dem Vorsitzenden der BürgerInitiative gesprochen.

00:36:28: Ist auch nicht so lange her ne?

00:36:29: Da müssen wir uns auch eilig mal sein.

00:36:31: Monatelange nichts passiert in der Kommunikation und ich habe auch nochmal an dieser Stelle nachgefragt, monatelagen gab es einen Schweigen.

00:36:37: Es gab übrigens im Laufe des Prozesses ein Schweigen der CDU-Ratsfraktion.

00:36:40: vielleicht wollte man sich diesen Gegenargumenten nicht widmen, dass man hat sich dann wirklich in der politischen Auseinandersetzung, in der Stadtratssitzung dem gestellt Aber auch nur da, also wie gesagt im Laufe der Nachhinein.

00:36:53: Ich finde es ehrlich gesagt etwas... Also ich habe ein anderes Verständnis von Kommunalpolitik und welche Aufgabe wir als Rasmitgitter haben.

00:37:00: Und meine Aufgabe ist nicht den Leuten einen Angebot zu machen und zu sagen kommen sie doch auf mich zu, sondern meiner Aufgabe ist es auf die Leute zuzugehen.

00:37:06: Und dementsprechend finde ich das Vorgehen hier an der Stelle jetzt sich sozusagen zurückzunehmen zu sagen ich hab doch mal einen Gesprächsangebot in der Ratsetzung gemacht.

00:37:16: Es ist so bisschen.

00:37:17: Also ja, da kann man sich schön groß aus der Verantwortung entziehen glaube ich.

00:37:21: An der Stelle ist auch einfach und okay aber es ist zumindest nicht ganz ehrlich.

00:37:25: und dementsprechend das würde mich auch nochmal interessieren warum tun Sie es sich so schwer dabei auf die Einwohnerinnen und Anwohner proaktiv zuzugehen?

00:37:34: Warum soll ich mich denn damit schwertun?

00:37:36: Warum hätte ich den Antrag doch gar nicht gestellt sonst würden wir doch über das Thema hier heute gar nicht sprechen?

00:37:41: wenn die CDU das Thema jenich auf die Tagesordnung gebracht hätte würden wir alle drei hier gar nicht sitzen.

00:37:46: Das verstehe ich an Transparenz und von Transparens.

00:37:49: Natürlich steh' ich auch für Gespräche bereit, immer wieder gerne!

00:37:52: Aber ich wäre schon dankbar wenn Sie meine Frage beantworten würden.

00:37:56: Welche Frage konkret nochmal?

00:37:57: Die stelle ich jetzt zum dritten Mal.

00:37:58: Hätten sie den Antrag zum Erhalt der Grünfläche auch gestellt, wenn es unseren Antrag nicht gegeben hätte?

00:38:04: Ja... ja und nein Antwort.

00:38:08: Jetzt wollen wir noch mal einen Blick in die Zukunft werfen.

00:38:12: Jetzt ist ja die Frage wie's mit dieser Fläche weitergehen soll.

00:38:17: Herr Korkuttern, haben Sie da jetzt noch irgendwie ein Assam Ärmel wo sie sagen so das machen wir jetzt als nächstes um unsere Position doch noch durchzubringen?

00:38:25: Oder geht das jetzt einfach seinen Gang?

00:38:27: Ne also der Ball liegt jetzt bei der Kirchengemeinde.

00:38:30: Das ist durchaus glaube ich jetzt sozusagen die Faktengrundlage.

00:38:35: Der Rad hat Leider eben eine politische Mehrheit für einen Weg sich entschieden, wo es Bürgerinnen und Bürger gab die sich dagegen gestellt haben.

00:38:43: Ich finde der Rat hat sich nicht ausreichend mit dieser Fragestellung beschäftigt aber das mag die CDU-Fraktion anders sehen.

00:38:49: Was wir jetzt vorhaben ist tatsächlich wirklich – und das hatten wir auch in Gesprächen mit der Kirchengemeinde jetzt nicht großartig öffentlich, aber wir haben mit der Kirchengemeinde gesprochen und auch da nochmal im Grunde darauf hingewiesen welche.

00:39:03: Und das weiß die Kirchengemeinde sicherlich sinnvoller, aber ich glaube, da braucht es den Dialog Welche Bedeutung eigentlich solche Grünflächen haben für das Gesamtwohl der Gesellschaft und welche Bedeitung auch eben dieser alter historische Friedhof an der Stelle hat?

00:39:18: Und die Kirchengemeinde kann jetzt entscheiden, diese Fläche doch nicht zu verkaufen.

00:39:23: Die Kirchengemeinde könnte jetzt entscheiden... da eben das als Gründfläche weiter zu erhalten.

00:39:29: Dabei liegt jetzt bei der Kirchengemeinde, das stimmt!

00:39:31: Wir können als grüne Ratsfraktion auf jeden Fall zusagen dass wir die Transparenz, die nicht immer hergestellt wurde, immer weiter herstellen werden also auch im laufenden Verfahren die Bürgerinnen und Bürger die Anwohner mit wem wir oder mit denen auch ich im stetigen Austausch bin immer informieren werde über jetzt anstehende Sachen und dann auch eben im Laufe des Prozesses nochmal darüber nachdenken, wo wir die Möglichkeiten haben.

00:39:54: Die Bürgerinitiative ist da auch schwerstaktiv und ich glaube am Ende des Tages, wir brauchen diese Grundfläche und wir müssen diesen Arenaeemplatz erhalten.

00:40:02: Herr Breilmann wie stellen Sie sich die Zukunft der Fläche vor wenn es nach Ihnen gehen würde?

00:40:08: Wir haben jetzt als CDU-Fraktion dafür gesorgt, dass es eine politische Steuerung gibt.

00:40:12: Wir haben als CDU Fraktion dafür gesorgt, das Thema in der Öffentlichkeit ist auch die Pläne, die die Kirchengemeinde hat – ob sie sie noch weiterverfolgt oder ob den Investor diese Plänen noch weiter verfolgt und das andere Investoren gibt.

00:40:24: Das wird man sehen.

00:40:25: Das war uns wichtig.

00:40:26: Uns ist wichtig, wenn es dort zu einer Bebauung kommt, dass dann hier den sozialen Aspekt des altersgerechten Wohns gibt.

00:40:33: Ich finde da haben wir über die beiden Punkte viel zu wenig darüber gesprochen.

00:40:37: Es ging jetzt eher darum, wer mit wem, wann und wo nicht gesprochen hat und wann das Thema das erste Mal auf der Tagesordnung stand oder nicht.

00:40:43: Es zeigt wir brauchen eine gesamtgesellschaftliche Debatte in der Stadt wie wir mit dem Thema Wohnen umgehen wollen?

00:40:49: Wie wir mit den Themen Nutzung von Flächen umgehen?

00:40:52: Das sind keine einfachen Themen.

00:40:54: Da müssen die Menschen mitnehmen da muss Politik steuern.

00:40:57: Da muss Politik öffentlich drüber diskutieren und debattieren Die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen Und ich glaube an diesem Beispiel sieht man Das ist der Bedarf, den wir haben an Wohnraum.

00:41:06: Dass der Politik nicht so zum Handeln zwingt sondern das Politiker auch ganz genau überlegen muss.

00:41:11: wie kann dieser Bedarf gedeckt werden?

00:41:13: Wie können wir Wohnungen schaffen?

00:41:14: Wir können aber auch für Akzeptanz sorgen und wir können die klimatischen Punkte miteinander vereinbaren und verbinden.

00:41:21: Und das war wichtig mit unserem Antrag dass es nicht schwarz oder weiß gibt wo bebauen ja oder nein weil wir eine gewisse rechtliche Ausgangssituationen haben Sondern dass man überlegt wie man verschiedene Aspekte verschiedener Anliegen miteinander umeinander bringen kann.

00:41:34: Wie stellen Sie sich das vor, Wohnbebauung und den Erhalt von Grünflächen zu verbinden?

00:41:40: Die Frage ist wie welchen Baumbestand man erhalten kann.

00:41:43: Die Frage is wie baut man?

00:41:44: auch?

00:41:44: da kann man viel mit Energetik machen.

00:41:47: es geht um gesellschaftliche Fragen.

00:41:48: Es geht darum in Würde Alte zu werden In seinem gewohnten Umfeld in seiner Heimatstadt.

00:41:53: Es geht um die Frage vom besonderen Wohnform zum Beispiel Generationen WGs etc.

00:41:59: Das sind Punkte, die könnte man besprechen.

00:42:00: Die könnte man an dieser Fläche besprechen und auch an anderen Punkten besprechen – das ist glaube ich die Zielsetzung.

00:42:08: Das ist nicht einfach!

00:42:09: Ich glaube, dass können alle Ratsfraktionen sagen, da kann man optimieren.

00:42:14: Aber wir sollten den Blick wirklich nach vorne wenden und gucken, dass wir die Gemeinsamkeiten sehen.

00:42:18: Denn ich glaube schon, dass grüne CDU, SPD oder andere Fraktionen da Gemeinsamen haben.

00:42:25: Wir haben die klimatischen Folgen, die bewältigen müssen.

00:42:28: Da wird es auch drüber zu sprechen sein.

00:42:29: aber wir haben auch die soziale Frage des Wohnungs und da braucht's wir so.

00:42:33: Vielen Dank Herr Korkutan.

00:42:34: vielen dank Herr Brellmann für diese Diskussion.

00:42:41: Das war unsere erste Ausgabe von diesem Streitformat.

00:42:44: Jetzt interessiert mich natürlich auch eure Meinung.

00:42:46: sollte der IRIN-Platz Für Wohnungsbau genutzt werden oder sollte Die Grünfläche lieber erhalten bleiben?

00:42:52: vor allem Aber interessiert Mich auch Wie hat euch dieses Format gefallen?

00:42:55: Möchtet ihr öfter solche Streitgespräche hören, schreibt uns gerne Kommentare in allen möglichen Formaten.

00:43:01: Gerne auch per Mail an podcastatruhrnachrichten.de.

00:43:04: Da könnt ihr uns auch sagen wer hier an dieser Stelle mal miteinander diskutieren sollte und über welches Thema.

00:43:11: Vielen Dank fürs Zuhören bis zur nächsten Ausgabe vom Podcast.

00:43:14: Glück auf!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.