Spezial: Castrop-Rauxeler erlebte CSD-Evakuierung nach Anschlag

Shownotes

Martin Breitenstein befand sich am Brandenburger Tor, als der CSD in Berlin evakuiert wurde. Im Podcast erzählt er, wie friedlich die Veranstaltung begann, wie die Stimmung kippte und was er bei der Trauerfeier in Berlin empfand. Außerdem geht es um die Tatsache, dass der Tatverdächtige bereits zuvor im Visier der Behörden war, und um die Notwendigkeit, weiter für die Vielfalt und Offenheit der Gesellschaft einzutreten.

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Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Spezialfolge des Podcasts.

00:00:11: Das ist der Nachrichten-Podcast, der Rohnachrichten für Castrop Rauchsel.

00:00:15: Wir nehmen diese Spezialfolge ausgegebenen Anlass auf.

00:00:19: Der Christopher Street Day in Berlin sollte ein Tag der Vielfalt, der Freiheit und des Miteinanders sein.

00:00:25: Zehntausende Menschen waren auf den Straßen um gemeinsam zu feiern Und ein Zeichen für Gleichberechtigung zu setzen Doch der Tag endete ganz anders, als er hätte enden sollen.

00:00:34: Am Rande der Veranstaltungen kam es zu einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag.

00:00:40: eine Frau wurde getötet zahlreiche weitere Menschen verletzt.

00:00:44: Die Veranstaltung wurde abgebrochen.

00:00:45: viele Menschen mussten das Gelände verlassen und wussten zunächst gar nicht was überhaupt geschehen war.

00:00:50: Einer von ihnen ist Martin Brettenstein aus Castor Brauxel.

00:00:54: Er war selbst beim Berliner CSD Und hat alles miterlebt von der Feier bis zur Evakuierung.

00:00:59: In diesem Podcast erzählt er, wie die Stimmung sich innerhalb weniger Minuten veränderte.

00:01:05: Wie nach und nach bekannt wurde was passiert war.

00:01:07: Welche Gedanken und Gefühle ihn in diesen Stunden begleitet haben.

00:01:10: Und wie er die Trauerfeier am Brandenburger Tor erlebt hat.

00:01:14: Wir sprechen aber auch darüber dass der Tatverdächtige bereits zuvor im Visee der Behörden war... ...und es sogar einen Gerichtsurteil gegen ihn gab bei dem die Haftstrafe allerdings auf Bewährung ausgesetzt wurde.

00:01:25: Das hat nicht nur bei Martin Breitenstein einige Fragen ausgelöst.

00:01:29: Mein Name ist Teve Schäfer, ich bin Redakteur bei den Ruhennachrichten in Kastrop-Rauxel und jetzt geht das Gespräch los.

00:01:38: Mir gegenüber im Podcaststudio steht Martin Breitenstein.

00:01:42: Hallo erstmal!

00:01:43: Hallo!

00:01:43: Vielen Dank dass Sie sich die Zeit genommen haben so spontan hier bei uns vorbeizukommen.

00:01:47: für eine Sonderfolge kann man sagen Herr Breitenstein sie waren in Berlin beim CSD selber vor Ort unterwegs und können uns ein bisschen aus Ihrer Sicht schildern wie das so alles gelaufen ist.

00:02:01: Bevor wir dazu kommen, können Sie sich ja erst mal einmal vorstellen – die sind zum Beispiel auch politisch aktiv in der Stadt?

00:02:08: Genau!

00:02:09: Ich bin bei Bündnis Neunzig hier im Grünen als noch kommuniker Bürger in Kastrop-Auchsel aktiv und Schatzmeister im Vorstand vor Ort und im Kreis.

00:02:16: Und sie sind auch aktiv in den LGBTQ plus Community?

00:02:21: Das ist richtig.

00:02:22: ich bin im Vorstand vom CSDV einen von richtigen Causen.

00:02:26: Also veranstalten Sie da auch eigene CSDs und sowas?

00:02:28: Wir

00:02:28: haben seit einigen Jahren CSDSC regelmäßig stattfinden.

00:02:31: Wir hatten jetzt im Juni unseren letzten CSD in Berklinghausen.

00:02:36: Wie sah denn Ihre Berlin-Reise aus, also mit wem waren sie unterwegs und wie sah die Gruppe aus?

00:02:44: Ich war mit zwei anderen Freunden vom CSD Vorstand nach Berlin gefahren.

00:02:48: wir wollten uns den CSD anschauen.

00:02:51: Wir waren als Unterstützung auf einem der CSD-Wagen haben erst die Absperrung gemacht an der Seite.

00:02:58: Einige werden es ja vielleicht kennen aus den Videos, dass an der seite immer Leute mit Leinen lang graufen und aufpassen, dass er halt keiner der Besuchenden zu nahe in den Lkw rankommt das nichts passieren kann und sind dann nach zwei Stunden dann auf dem LkW mitgefahren.

00:03:11: auch mal eine interessante Erfahrung weil man das ansonsten nicht so leicht bekommt.

00:03:15: Also das ist so ne Parade wo man denn in Fahrzeugen ne Strecke lang fährt oder?

00:03:21: Es wird mit Lkws gefahren Da sind die Gäste drauf und es sind auch so ja viele Menschen zu Fuß unterwegs.

00:03:27: Und das waren Berlin sehr voll, also die Straßen waren voll.

00:03:31: Teilweise sind die Menschen in die U-Bahn-Station gegangen oder haben sich das dann von oben angeschaut weil's so voll war.

00:03:38: Das war schon sehr beeindruckend!

00:03:40: Wie haben Sie die Stimmung da sogar genommen als noch alles gut war?

00:03:44: Es ist eine gelöste Stimmung.

00:03:45: Die Menschen waren gut gelaunt, hatten Spaß daran... Ich hab ganz viele Menschen mit Kindern gesehen.

00:03:51: Ja, war auch was mich angenehm überrascht hat.

00:03:53: Menschen mit Behinderungen, die ganz normal wie sich eigentlich gehört, mit interessiert waren und die Teil der Veranstaltung fahren.

00:04:03: Dann müssen wir einmal zum Sicherheitsaspekt kommen?

00:04:07: Wie haben Sie die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Veranstaltung selber so wahrgenommen?

00:04:11: Es waren private Sicherheitsfirmen da oder eine private Sicherzeitsfirma war da.

00:04:15: Die Polizei wäre sehr präsent.

00:04:17: Ich habe mich eigentlich sehr sicher gefühlt und hätte nicht damit gerechnet dass etwas passieren kann.

00:04:21: Das Problem war ja auch, dass es nicht stattgefunden hat auf der Veranstaltungsfläche selber sondern einige hundert Meter weiter in dem Tiergarten kann man noch dazusagen.

00:04:34: Wie haben Sie dann am Abend überhaupt davon erfahren das etwas passiert ist?

00:04:41: Ich war am Brandenburger Tour im Backstage-Bereich und habe mir die Veranstaltung angesehen.

00:04:46: ich war als vorne vor der Bühne.

00:04:50: Ich habe dann mit einem Bekannten gesprochen und gesagt, hier wird es mir langsam zu voll.

00:04:54: Ich möchte gerne in den Backstage

00:04:55: gehen.".

00:04:56: Man konnte dort die Veranstaltung auch auf dem Monitor verfolgen.

00:05:02: Es wurde einen kurzen bisschen hektisch.

00:05:03: Es sind ein paar Leute hinter die Bühne gelaufen.

00:05:07: Dann kamen die Ansage, wir müssen die Veranstalung gleich abbrechen.

00:05:10: Auf dem Bildschirm wurde dieses gelbe Zeichen eingezeigt, mit Evakuierung.

00:05:14: Wir sind ganz geordnet, hinter dem Brandenburg-Tor rausgegangen Und zu dem Zeitpunkt wusste man noch nicht, was los war.

00:05:20: Es waren ganz viele Polizei auf einmal da.

00:05:23: Also mehr als vorher.

00:05:25: Vorher schon sehr viel Polizei da aber es war Katastrophenschutz da, vorher wäre Krankenwagen alles da und wir sind dann halt hinter das Brandenlaborator Richtung Arthlung gelaufen.

00:05:36: Es war ein großes Aufgebot an Polizeienförder unterwegs, Rettungskräfte.

00:05:40: Nur im ersten Moment wussten wir nicht, Was los war!

00:05:45: Wie haben Sie davon erfahren im Laufe des Abends?

00:05:50: Ich habe mich an eine U-Bahn-Haltestelle gesetzt.

00:05:53: Mehr als Ablenkung, hab ich dann in Zutun Minna geguckt was los ist und da hat er halt die Bekannten von mir informiert dass es mir gut geht Und hab dann die ersten Gerüchte gelesen.

00:06:03: Also mehr als gerüchtet gab es ja in den ersten Minuten nicht.

00:06:07: Erst hieß das, es gab eine Schießerei Dann hieß es, es war jemand mit einer Machete unterwegs und ähm... ...dann war auf einmal klar, ist es jemand mit einem Auto halt im Menschenmesser reingefahren.

00:06:20: Was ist denn dadurch durch den Kopf gegangen?

00:06:23: Ich war froh, dass die Begleitung, die bei mir dabei war sicher ist.

00:06:27: Wir hatten jemanden der war noch vor der Bühne, den habe ich dann kontaktiert und ich war am ersten Mal beruhigt bis ich alle die ich kenne und unbedingt umhaben wollte erreichen konnte und die auf dem Weg zu mir waren.

00:06:41: Und dann in den kommenden Stunden darauf als sie dann so festgestellt haben welche Trag weiter das ganze hat, welche Gedanken haben Sie sich da gemacht?

00:06:53: Ich hab mir Sorgen um die Menschen gemacht, die vor Ort waren.

00:06:56: Man wusste ja nicht direkt, wie viel wir jetzt gibt?

00:06:59: Gibt es Tote?

00:07:02: Aber auch der Gedanke, wie komme ich jetzt sicher zum Hotel?

00:07:05: Weil dadurch das auch die ganzen Einsatzkräfte unterwegs war und was verständlich ist, konnte man nicht direkt zu dem Hotel kommen.

00:07:12: Wir waren halt über eine leere Aufstrecke mit dem Taxi gefahren und es waren viele Absperrungen, zuletzt im Fall noch gelaufen.

00:07:21: Und im Hotel haben wir uns dann noch in der Zeit unterhalten.

00:07:27: Man muss das sagen lassen.

00:07:29: Inwieweit haben sie sich dann, als die noch draußen unterwegs waren auch Sorgen gemacht ob vielleicht noch was passieren?

00:07:37: Weniger es waren so viele Polizei-Einsatzkräfte unterwegs.

00:07:39: Es waren auch andere Menschen unterwegs und zu dem Zeitpunkt funktioniert man noch.

00:07:47: also die Gedanken hatten sich erst gemacht als der Analienspiegel wieder runter war, als man im Hotel war.

00:07:52: Man hat einen Getränk zu sich genommen und dann vieler Kopf anzuarbeiten.

00:07:59: Was hat er gearbeitet?

00:08:02: Warum ausgerechnet heute?

00:08:06: Allen geht es gut, aber was sollte passieren können?

00:08:10: und einfach nur das Schock.

00:08:16: CSD-Veranstaltungen sind schon öfter Ziel von Anschlagsversuchen gewesen international habe ich gesehen.

00:08:26: Aber mit sowas rechnet man natürlich dann trotzdem nicht in dem Moment ne?

00:08:30: Nein, nicht wirklich.

00:08:31: also Es ist natürlich naiv zu glauben dass man immer glaubt die Veranstaltung die Besuche ist die Ausnahme.

00:08:37: es wird alles sicher sein Aber man hofft darauf.

00:08:41: Und ich hab im Vorfeld auch mitbekommen, es gab ja in den Jahren zuvor auch schon mal Drogen, die sich dann halt als Drohung eines Dreizennähringer ausgestellt haben und dem ersten Moment, als sie es wie evakuieren habe ich auch darauf gehofft dass das eigentlich nur eine dumme Drohungen ist ein Kinderstreich und dass das nicht mehr ist.

00:08:56: Am Samstagabend ist das ja passiert am Sonntag sollte eigentlich noch weitergefeiert werden.

00:09:01: wir haben Sie denn den Sonntags verbracht?

00:09:05: Wir haben den Tag ganz langsam begonnen in Ruhe und haben uns informiert.

00:09:12: Es gab ja die große Trauerveranstaltung am Brandenburger Tor, dort waren wir auch zugegen und es war wichtig dort zu sein Präsenz zu zeigen weil es für mich auf keinen Fall eine Frage kommt sich jetzt zu verstecken und denjenigen nachzugeben, die gegen uns setzen.

00:09:30: Welche Emotionen hatten Sie da selber bei dieser Trauer Veranstaltung?

00:09:34: Und wie haben sie auch die Menschen um sich herum wahrgenommen?

00:09:39: Ich würde sagen große Trauern viel Stress Und so ein leicht mulmiges Gefühl, weil man war ja als wieder in der Nähe des Brandenburger Tors.

00:09:51: Man war zwar aus der Luft überwacht und Polizei und alles war da aber so ein bisschen war das mulmige Gefühl.

00:09:59: was ist wenn das jetzt jemand noch ausnutzen möchte?

00:10:02: Wie haben Sie die Menschen um sich rum wahrgenommen?

00:10:08: Traurig aufgelöst und verzweifelt also die meisten Muskeln überhaupt nicht wie man damit umgeht.

00:10:17: Es gibt glaube ich auch kein richtiges Umgehen mit solchen Situationen.

00:10:22: Und viele Menschen haben Nähe gesucht.

00:10:27: Gibt es so Schlüsselmomente an die sie sich zurück erinnern, wenn Sie an das Wochenende denken?

00:10:34: Ich würde sagen, dass sind die Momente in denen ich ein einfaches Beispiel kann im Moment keine Sirenen mehr hören.

00:10:44: Es waren soviele Sirene und ich habe das Gefühl selbst auf der Rückfahrt von Berlin aus nach Kastrop hab' ich laufen zu Regen gehört.

00:10:55: Ja, ich kann diese reden mehr hören.

00:10:58: Kann ich verstehen... Wie stark haben Sie dann die Berichterstattung darüber nachverfolgt?

00:11:05: Haben sie sich so alles durchgelesen was danach und nach rausgekommen ist und die Stellungnahmen von Politikern oder wollten Sie einfach extra davon wissen?

00:11:14: Im ersten Moment hatte ich keinen Nerv dafür und zum Teil ist es meine Ansicht für teilweise noch solche Geschehnissen ein Programm untergespult voll Unterstützung, aber es wird sie nicht gezeigt.

00:11:30: Das lässt sich daran sehen.

00:11:31: Einerseits wir sollen Unterstützung bekommen andererseits werden uns von der Bundesregierung aktuell die Gelder gekürzt, die dafür da sind um Jugendliche zu unterstützen aus der Community und auch Gewalt verhindern könnten.

00:11:50: Können Sie das ein bisschen genauer ausführen wo Sie jetzt gerade schon angesprochen haben?

00:11:54: welche Mittel sind das?

00:11:56: Sobald ich weiß, sind das zum Beispiel für Lambda Gelder.

00:11:58: Für die Jugendarbeit, die werden gekürzt.

00:12:02: Auf die es eigentlich ankommt.

00:12:04: Man sagt uns wir sind wichtig!

00:12:05: Aber kurz und gleichzeitig die Gelder mit denen wir arbeiten könnten?

00:12:10: Dann wurde ja erst nach einem mutmaßlichen Tatverdächtigen gefahndet wo dann hinterher rausgekommen ist dass er bei einem Polizeien-Satz hinterher in einer Gartenlaube tödlich getroffen wurde.

00:12:24: von der Polizei.

00:12:27: Ihre ersten Gedanken dazu gewesen, als Sie das erfahren haben?

00:12:34: Ich war froh, dass er nicht mehr allein unterwegs ist.

00:12:38: Dass man ihn erschossen hat finde ich jetzt nicht so gut und ich hätte ihn lieber vor Gericht gesehen.

00:12:45: aber gut, dass ja nicht mal auf den Strasse unterwegs ist.

00:12:50: Da hatte er einen islamistischen Hintergrund und wurde schon verurteilt zu einer Haftstrafe die auch Bewährungen ausgesetzt wurde weil er offenbar versucht hat sich dem islamischen Staat anzuschließen.

00:13:02: Wie blicken Sie auf dieses Urteil und die Tatsache, dass er frei rumlaufen konnte?

00:13:08: Und auch die Möglichkeit hatte ein Fahrzeug zu mieten offensichtlich.

00:13:15: Ich wollte sagen ich kann es nicht verstehen, dass jemand der offenkundig Interesse für den IS gezeigt hat noch so viel machen konnte.

00:13:23: Und zu den genauen Dingen, die zur Verurteilung geführt haben, kann ich leider nichts sagen, möchte ich auch nichts sagen.

00:13:32: Aber ich finde das schon schwierig!

00:13:35: Welche Signale oder welche Folgen vielleicht eher wird dieser Vorfall haben für die Community, auch für ihre Arbeit.

00:13:45: Sie engagieren sich ja auch im Bereich CSD-Grecklinghausen?

00:13:50: Ich würde sagen wir passen mehr auf.

00:13:52: Wir achten auf unseren Leute mehr.

00:13:55: aber auch was mich persönlich erschreckt sind die Reaktionen zum Teil.

00:14:01: Die schreiben ist jetzt ein richtigen Passiert.

00:14:04: Die hat zum Teil leider passiert.

00:14:06: Jetzt schon in den sozialen Medien aufsind.

00:14:08: Aber auch diese reuchelte Mitglied von Parteien, die vor uns verkursen noch beschimpft haben.

00:14:15: Wie meinen Sie da?

00:14:18: Ich meine damit zum Beispiel Äußerung der AfD-Politikern, die uns damit dann mit Pädophilie gern verglichen haben.

00:14:26: und jetzt wo es gerade passt werden wir als Mittel genutzt um gegen die Islamisten vorzugehen oder gegen die Moslems allgemein.

00:14:37: Was folgt noch daraus aus dieser Tat?

00:14:41: also sie sagen Wir müssen noch mehr aufpassen, wahrscheinlich noch höhere Sicherheitsvorkehrungen treffen bei solchen Veranstaltungen.

00:14:49: Aber welche Wirkung hat das auch auf die Community selber?

00:14:52: Sie haben es schon angesprochen vielleicht nicht einschüchtern lassen.

00:14:55: also wie machen sie jetzt vielleicht weiter?

00:14:58: Gestern mal der Gedenkveranstaltung sagte jemand raus aus den Apps, raus auf die Straßen und das unterscheibe ich voll.

00:15:03: Also wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen gerade erst jetzt recht auf die Strassen gehen und es wären viele jetzt die CSDs abzusagen oder an CSD's nicht teilzunehmen.

00:15:12: Inwieweit sind jetzt schon wieder Veranstaltungen hier in der Gegend geplant?

00:15:18: In der Gegende genau, wüsste ich jetzt nicht.

00:15:20: Aber ich weiß von Essen das der CST noch ansteht und der Nächste ist in Norddeutschland, Hamburg.

00:15:26: es werden Veranstaltung stattfinden und sie müssen auch stattfinden.

00:15:30: Herr Breitenstein Ich danke Ihnen sehr für den Besuch hier bei uns im Studio Und ich wünsche Ihnen alles Gute dass Sie das gut verarbeiten können auch selber

00:15:37: Danke.

00:15:42: Vielen Dank dass ihr wieder zugehört habt!

00:15:44: Ich möchte euch jetzt noch einen Text empfehlen Und zwar haben wir nicht nur mit Martin Breitenstein gesprochen, sondern auch mit Jörg Schlösser.

00:15:52: Der war diesmal zwar nicht selber mit im Berlin beim CSD.

00:15:55: dabei kann aber natürlich eine ganze Menge dazu sagen welche Auswirkungen dieses Ereignis hat auf die LGBTQ Plus Community.

00:16:03: also wenn euch das interessiert dann schaut da doch einfach mal rein.

00:16:06: ich verlinke diesen Text auch hier in den Show Notes.

00:16:09: Wir hören uns dann am Freitag wieder mit einer Regelfolge und bis dahin kann ich nur sagen trotz allem Glück auf!

00:16:17: Podcast der Podcast für Castro Broksel.

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