Spezial: Claudias Tochter starb bei der Loveparade

Shownotes

Die Loveparade-Katastrophe von Duisburg veränderte das Leben von Claudia Schulz aus Castrop-Rauxel für immer. Ihre Tochter Svenja war 22 Jahre alt, als sie am 24. Juli 2010 starb. Sechzehn Jahre später spricht Claudia ausführlich darüber, wie sie den Verlust verarbeitet hat, welche Rolle der Gerichtsprozess für sie spielte und warum sie heute sagen kann: „Ich bin glücklich.“

Hört auch unsere frühere Episode mit Heidi Behrend, mit der wir über den Unfalltod ihrer 13-jährigen Tochter Angelina sprachen. [https://www.ruhrnachrichten.de/castrop-rauxel/angelina-verbrannte-im-auto-podcast-heidi-behrend-tod-13-jaehrige-tochter-w1182537-2002038968/)

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Transkript anzeigen

00:00:02: Podcast,

00:00:06: das Spezial.

00:00:06: Herzlich willkommen zu einer neuen Spezialfolge des Podcasts!

00:00:09: Das ist unser Nachrichten-Podcast der Ruhrnachrichten für Kastrop Rauchsel.

00:00:13: Mein Name ist Teve Schäfer und ich freue mich sehr, dass ihr wieder mit dabei seid.

00:00:17: Bevor Ihr diese Folge anhört möchte ich Euch auf ein sensibles Thema hinweisen.

00:00:22: In diesem Gespräch geht es nämlich um den Tod eines jungen Menschen, um Trauerverlust und die Love Parade Katastrophe von Duisburg.

00:00:28: Wenn euch solche Themen im Moment belasten könnten dann hört diese Folge vielleicht lieber nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt, oder gemeinsam mit jemandem in dem ihr vertraut.

00:00:37: Am vierundzwanzigsten Juli-Zwetausendzehn sollte eine riesengroße Technoparty in Duisburg stattfinden – die sogenannte Love Parade!

00:00:45: Auf dem Weg zum Veranstaltungsgelände kam es aber zu einem tödlichen Gedränge.

00:00:49: Einundzwanzig Menschen verloren ihr Leben mehr als sechshundertfünfzig wurden verletzt.

00:00:53: Die Katastrophe erschütterte das ganze Land und sie veränderte das Leben vieler Familien für immer.

00:00:59: Eine dieser Familien ist die von Claudia Schulz aus Castro Brauxel, mit der ich in dieser Folge sprechen darf.

00:01:04: Ihre Tochter Svenja war zwanzig Jahre alt als sie bei The Love Parade starb.

00:01:09: Sechszehn Jahre lang hat Claudia nur relativ selten öffentlich darüber gesprochen was damals passiert ist und noch seltener darüber wie sie mit diesem Verlust klargekommen ist.

00:01:20: Für diese Spezialfolge hatte sich entschieden mir ihre Geschichte zu erzählen.

00:01:24: Bevor wir anfangen möchte ich Claudia deshalb schon mal von Herzen danken für den Mut und für das Vertrauen, dass sie mir entgegen gebracht hat.

00:01:31: Das ist alles andere als

00:01:32: selbstverständlich.".

00:01:34: Ihr hört dieses Gespräch hier genauso wie wir es geführt haben an Claudias Wohnzimmertisch also ohne künstliche Dramatisierung keine Effekte.

00:01:41: Es geht nur um die Familie und um die Frage Wie man nach einem so schlimmen Ereignis wieder einen Weg zurück ins Leben finden kann.

00:01:48: Hoffentlich kann der eine oder andere von euch etwas aus dem Gespräch mitnehmen.

00:01:51: Es geht los Und bei mir sitzt jetzt Claudia Schulz.

00:01:55: Hallo Claudia!

00:01:57: Ja, wir sind schon beim Du gelandet weil wir uns schon mal ein bisschen unterhalten haben früher.

00:02:02: Claudia, warum hast du dich eigentlich entschieden mit mir dieses Gespräch hier zu führen?

00:02:06: Man könnte ja sagen dann ist jetzt... ...sechzehn Jahre her das Ereignis.

00:02:10: Jetzt ist auch irgendwann mal gut und ich will da nicht mehr darüber reden, auch nicht öffentlich.

00:02:14: Warum bist du hier dabei?

00:02:16: Ja eigentlich!

00:02:17: Ich wollte erst gar nicht darüber reden und dann habe ich mir Gedanken zu unserem Gespräch gemacht und hab einfach festgestellt es gibt ja ganz viele Eltern, die ihre Kinder verloren haben und vielleicht durch meine Ereignis oder durch mein Podcast einfach da was von mitzunehmen.

00:02:36: Jetzt müssen wir einmal drüber sprechen.

00:02:38: was Svenja für eine Person war deine Tochter wie war euer Verhältnis?

00:02:43: Ich hatte ein ganz tolles Verhältniss zu meiner Tochter.

00:02:46: sie war eine sehr selbstbewusste Frau ja war liebenswert.

00:02:51: Wenn ich sie brauchte, war sie immer da für mich.

00:02:54: Sehr sehr zielstrebig!

00:02:56: Ja, ich hab' sie einfach... Ich habe sie geliebt weil sie so war wie sie war.

00:03:01: Wie erinnerst du dich an Sie als Kind und Jugendliche?

00:03:04: Und dann später als Erwachsene?

00:03:06: Äh ja, als

00:03:07: Kind?!

00:03:08: Ja, die war auch eigentlich ein ganz ganz liebes Kind Kann ich nicht anders sagen.

00:03:14: Als Jugendliche hatte ich meine Probleme mit ihr.

00:03:17: Pumatät kennt ja jeder der Kinder hat Ja.

00:03:22: Was waren so die Dinge, die sie gerne gemacht hat als Kind und Jugendliche?

00:03:27: Sie ist gerne tanzen gegangen, hat sich mit Freunden getroffen.

00:03:31: Früher sind wir viel schwimmen gegangen oder in Freizeitparks.

00:03:37: Wir waren viel draußen ... Und ja... So war sie!

00:03:43: Svenja ist ja deine einzige Tochter.

00:03:45: Ist das richtig?

00:03:46: Kerbe noch ein Sohn.

00:03:48: Der ist vierunddreißig, der lebt in Münster.

00:03:51: Ist dort verheiratet?

00:03:53: Ist Industriem Kaufmann und lebt sein Leben dort?

00:03:57: Lass uns mal drüber sprechen was Zwei-Tausendzehn passiert ist.

00:04:01: Das ist jetzt sechzehn Jahre her Und ja das ist ein Tag der Euer Leben als Familie Dein Leben als Mutter sehr verändert hat.

00:04:11: Was hast du an dem Tag gemacht bevor die Katastrophe passiert ist?

00:04:16: Also, ein Tag vorher war meine Tochter noch bei mir.

00:04:20: Sie hatte eine eigene Wohnung und ist dann zu mir gekommen.

00:04:23: Hat mit ihrem Bruder noch gekocht.

00:04:25: Die haben noch Videos geguckt.

00:04:27: Dann haben wir uns an der Tür verabschiedet am Donnerstag...

00:04:30: ...und

00:04:32: dann habe ich sie darauf angesprochen auf Love Parade.

00:04:35: Da sagt sie, Mama, ich werde da nicht hingehen.

00:04:37: Ich muss noch Klausuren schreiben.

00:04:39: Hat Jura

00:04:40: studiert?

00:04:41: Ja, genau!

00:04:42: Ich sage, ist auch nicht schlimm.

00:04:44: Gibt es jedes Jahr die Love Parade?

00:04:46: Das war Donnerstag und dann haben wir zwischendurch noch telefoniert.

00:04:52: Den Tag werde ich kann ich gar nicht vergessen!

00:04:56: Ich war damals in einer Beziehung mit einem Mann und das war im Sommer.

00:05:00: Wir haben draußen gesessen im Garten, wir haben gegrillt.

00:05:03: Es war ein wunderschöner Tag.

00:05:04: Dann habe ich mich um meine schwere Mutter in Spenach gekümmert weil sie sehr krank war.

00:05:10: Und da bin ich abends rübergegangen oder wie in unsere Wohnung und dann hab ich auf einmal die Nachrichten gehört, die mich erst gar nicht so interessiert haben.

00:05:20: Weil ich ja wusste, Svenja ist nicht ... Auf Love Parade?

00:05:24: Hast du Radio gehört?

00:05:26: Ich habe das im Fernsehen beobachtet.

00:05:29: Das war ja sehr präsent.

00:05:31: Ja, irgendwann kriegte ich einen Anruf von ihrem damaligen Freund, von dem Andreas.

00:05:38: Und er hat mir Beileid gewünscht, dass dass Svenja tot ist.

00:05:45: Und ich habe das überhaupt gar nicht wahrgenommen, ich hab vermutet ... Dass er vielleicht auf dieser Love Rate Drogen genommen hat war mein erstes Gedanke und dann hab ich das Gespräch beendet und für mich war klar, Svenja ist ja gar nicht da.

00:06:02: Mhm.

00:06:04: So, und irgendwann später hat die Stefanie, das ist ihre Studienkollegin, mich angerufen und hat zu mir gesagt Hat der Andreas sich schon gemeldet?

00:06:16: Ich sag, ja.

00:06:17: Der hat aber Quatsch erzählt und da sagt sie du Claudia, das stimmt was der Andreas gesagt hat.

00:06:27: ich sage kann ja gar nicht Svenja ist ja zu Hause die wollte ja üben wegen der Dings.

00:06:34: Ja sie hat sich doch entschlossen Andreas hat sie wohl versucht zu überreden Und dann ist sie mitgegangen.

00:06:42: Da bin ich.

00:06:42: erstmal wusste ich erst mal gar nichts Gab es ja immer eine Hotline am Fernsehen.

00:06:49: Die habe ich dann, glaube ich bis morgens um fünf durchweg angerufen aus Svenjas Handy keine Chance und irgendwann habe ich gegen sechs einen Anruf bekommen dass meine Tochter... Dass sie meine Tochte gefunden haben.

00:07:10: Sie konnten aber nicht sagen ob die schwer verletzt ist oder einer unter den Toten sei.

00:07:17: Was war alleine?

00:07:18: Als du da die Nacht um die Ohren schlagen musstest ...

00:07:21: Nein, ich war mit meinem Lebensgefährten da.

00:07:23: Wir haben das praktisch zusammen ja gemacht.

00:07:28: Das waren so Gespräche, die ihr dann untereinander geführt habt in der Nacht?

00:07:32: Weißt du das noch

00:07:33: mal?

00:07:34: Das weiß ich gar nicht!

00:07:35: Es gibt viele, viele Sachen, die einfach aus meinem Kopf weg sind.

00:07:40: Ja, es kann ich gar nichts sagen.

00:07:43: Ich war so unter Schock.

00:07:45: Kannst

00:07:45: du beschreiben, was dir dann durch den Kopf gegangen ist als diese offizielle Bestätigung auch war?

00:07:51: Die haben wir erst sehr viel später bekommen.

00:07:53: Mein Ex-Mann, der damals in Bielefeld gewohnt, er hat mich dann angerufen und gesagt, ich hole ihn in einer Stunde ab.

00:08:01: Wir fahren jetzt nach Duisburg.

00:08:02: Svenjas Vater?

00:08:03: Genau!

00:08:04: Er hat mich abgeholt... Dann sind wir nach Duasburg und ich habe eigentlich gedacht, ich werde in irgendeinen Krankenhaus fahren Und sie da sehen vielleicht mit einem Bein oder Armbruch.

00:08:16: So, das waren meine Gedanken.

00:08:19: Ja und dann hat mein Mann, ähm, Ex-Mann einen Telefonat geführt.

00:08:25: Er saß hinten im Auto und wurde auf einmal ganz ruhig.

00:08:30: Dann sag ich was ist?

00:08:33: Er sagte die Kriminalpolizei hat mich angerufen.

00:08:37: Sie haben dann noch eine weibliche Leiche und sie wissen nicht wer das is'.

00:08:45: Ich kann das jetzt nicht aussprechen, identifizieren.

00:08:50: Und dann sind wir in Duisburg angekommen und sind in einem Büro begleitet worden mit ganz vielen Beamten.

00:09:00: Dann haben sie gesagt, wir schicken Ihnen ein Foto hoch... Ja!

00:09:04: Und ich bin dann einfach... Ich vergesse das alles gar nicht.

00:09:08: Ich bin zum Fenster gegangen, habe nur rausgeschaut, wollte auch nichts hören oder sehen, gar nichts habe ich nur gehört, wie mein Mann einen Schreibtisch mit dem rechten oder linken Arm abgeräumt hat.

00:09:23: Alles war... Hat den ganzen Schreibtischen umgeschmissen.

00:09:29: und dann haben sie uns halt gefragt, hatte ihre Tochter das?

00:09:34: Hat die Ihre Tochter nass dass?

00:09:37: Ich hab alles mit Nein beantwortet weil ich wollte das einfach.

00:09:41: Und ich hab gesagt nein, nein, ja.

00:09:44: und dann waren dann auch Psychologen bei uns.

00:09:49: Die haben uns betreut.

00:09:50: Und dann war das endgültig, dass wir in der Tod sind.

00:09:55: Wie waren die Tage danach?

00:09:57: Als du wieder zu Hause warst?

00:10:00: Das Schlimmste war, ich musste meinem Sohn sagen, dass seine Schwester tot ist.

00:10:05: Er kam runter und ich brauchte gar nichts mehr sagen.

00:10:08: Er hat mich nur gesehen und er wusste, was passiert ist.

00:10:13: Ja!

00:10:14: Und als ich nach Hause kam, war meine komplette Familie.

00:10:18: alle waren da... Wir haben mit Tros gespendet.

00:10:22: Wenn ich die nicht gehabt hätte, ich weiß es nicht.

00:10:27: Kannst du dich an Sachen erinnern, die dir zu dir gesagt haben?

00:10:30: Gar nicht!

00:10:30: Wie gesagt gerade schon... Es gibt so viele Sachen, die sind aus meinem Kopf

00:10:35: weg.

00:10:36: Wie waren denn dann die nächsten Wochen?

00:10:39: Wie seid ihr damit umgegangen?

00:10:43: Ja also ich bin erstmal krankgeschrieben.

00:10:46: Ich bin erst mal nicht arbeiten gelangen.

00:10:48: Was hast du

00:10:49: gearbeitet?!

00:10:50: Ich war damals an der Tankstelle, hab da gearbeitet.

00:10:54: Mein Chef hat gesagt ich kann zu zweit nicht arbeiten und hat auch Verständnis gehabt.

00:10:58: War dann erst mal wochenlang krank.

00:11:00: Hab eigentlich nur da gesessen und habe die Wände angestarrt Und irgendwie alles gar nicht so richtig geglaubt und wahrgenommen.

00:11:09: Wir hatten damals ein Haus, ich hab immer die Tür aufgelassen, wo mein Freund immer sagte mach Tür zu, ich sag nein, ich sage Svenja können gleich.

00:11:18: das war so.

00:11:19: Ich denke, was kann sich jeder vorstellen?

00:11:21: Wie man in dem Moment dann auch denkt.

00:11:24: Dass die Tochter einfach wieder kommt.

00:11:26: Wahrscheinlich... Dann morgens muss man erst mal realisieren, was passiert ist wenn man irgendwie aufwacht.

00:11:33: Ja das war ganz schlimm.

00:11:35: Da wurde mir das immer so deutlich.

00:11:37: Wenn ich dann morgens aufgestanden bin da war der Gedankauf einmal da.

00:11:41: Das waren viele Sachen kann man gar nicht erklären.

00:11:46: Das sind halt alles so Gefühle, die man in sich trägt.

00:11:49: Ja jeden Tag eigentlich habe ich immer wieder daran gedacht.

00:11:53: aber ich hatte auch meine Freunde um mich herum, die haben sich gekürmet gesorgt und da bin ich echt dankbar.

00:12:01: Inwieweit hattest du

00:12:03: auch

00:12:05: eine Wut in dir auf die Veranstaltung?

00:12:09: Die Verantwortlichen hat das am Anfang dann schon eine Rolle gespielt oder war es einfach nur traurig?

00:12:15: Ich hatte ne richtige Wut Weil man das ja auch im Nachhinein alles gehört haben, es hätte gar nicht stattfinden dürfen.

00:12:22: Meine Wut war extrem hoch!

00:12:23: Ich brauchte auch irgendeinen Verantwortung.

00:12:26: Ich wollte irgendjemanden haben der die Schuld getragen hat und den ersten demnich hatte... Das war der Freund meiner Tochter, der Andreas.

00:12:37: Ich glaube ich hätte den... Ich weiß nicht was ich mit diesem Mann gemacht habe.

00:12:41: War die schon lange zusammen?

00:12:42: Ja, dass zwei Jahre war auch ihre große Liebe Von ihm auch.

00:12:48: Er hat mich auf jeden Fall gemieden, weil er wusste, er hat zwei Jahre überredet und wollte nicht gehen.

00:12:56: Und für mich war er der Schuldiger.

00:12:59: Ich habe immer gesagt, er ist schuld, dass meine Tochter tot ist.

00:13:04: Mit der Zeit mit den Monaten denkt man natürlich ganz anders.

00:13:09: Dann habe ich ihn mal kontaktiert.

00:13:11: Ich sage muss mit ihr reden!

00:13:12: Ich möchte wissen wie war das?

00:13:16: Wie war der Tag?

00:13:17: Ich möchte alles von dir wissen.

00:13:19: Ich sag, du brauchst keine Angst haben.

00:13:23: Für mich ist alles gut.

00:13:24: und dann hab ich mit ihm gesprochen in einer ganz normalen Kneipe Und wie gesagt wir haben vier Stunden geredet Wir haben gelacht, wir haben zusammen geweint.

00:13:34: Viele Sachen weiß ich gar nicht mehr Die sind aus meinem Kopf einfach weg.

00:13:39: Das war der erste Mit dem Du gesprochen hast.

00:13:44: Hattest Du angedeutet?

00:13:46: Wer war da noch, der deinen Frage kam oder gegen den sich deine Wut gerichtet hat?

00:13:53: Ja,

00:13:53: erst mal gegen den Bürgermeister.

00:13:55: Weil in seiner Stadt die Veranstaltung stattgefunden hat

00:13:58: und er

00:14:00: der oberste Vertreter der Stadte.

00:14:02: Er hat sozusagen dafür unterschrieben dass das stattfindet und das waren aber bei allen Angehörigen die ich getroffen habe war das für die der Bürgemeister der es entschuldigt hatte, dass er das unterzeichnet hat wahrscheinlich aus wirtschaftlichen Gründen.

00:14:22: Wir können gleich nochmal zum Gerichtsprozess kommen, das ist glaube ich ein sehr entscheidender Punkt.

00:14:26: Aber lass uns noch mal einen Schritt zurückgehen!

00:14:28: Ihr musstet ja dann irgendwie die Beerdigung wahrscheinlich auch organisieren

00:14:32: oder?

00:14:33: Ja

00:14:34: Was für Gedanken habt ihr euch da gemacht und wie war denn der Tag für dich?

00:14:39: also Ich muss sagen mein Ex-Mann zu dem Zeitpunkt waren wir schon zehn Jahre geschieden Der hat sich um alles gearbeitet.

00:14:47: Ich konnte gar nicht, ich konnte keinen Sarg aussuchen... ...ich konnte gar nichts!

00:14:52: Ich habe nur da gestanden und er hat alles gemacht die Grabstätte aussuchen Da bin ich natürlich mit gelaufen aber ich hab das gar nicht wahrgenommen.

00:15:01: Ja dann kam der Tag X Und dann hatte auch eine Begleitung von einem Pastor der mich immer begleitet hat Egal was ich hatte und er hätte mir dazu geraten.

00:15:11: Sie müssen sich von ihrer Tochter verabschieden weil ich immer gesagt habe Die ist ja gar nicht tot und er sagt, sie müssen das für sich tun.

00:15:22: Ja dann bin ich mit meinen Damen bei den Lebensgefährten und meiner Schwester.

00:15:28: einer stand rechts an der Lenk von mir Und als ich dann zur Trauerhalle hin wollte kam mein Sohn mir entgegen Mit seinem Vater und er hat mir das nochmal bestätigt und hat gesagt Mama macht dir keine Sorgen Das schaffst du.

00:15:46: Ich habe es auch geschafft Du schaffest das.

00:15:49: Wie gesagt, sind wir dann dahin.

00:15:55: Was kann man da zu sagen?

00:15:57: Ich habe mich von Ihnen noch mal verabschiedet und die Beerdigung... ich habe das alles nicht wahrgenommen.

00:16:07: Ich habe Sachen hinterher gehört.

00:16:10: Ich glaube, ich hatte einen Tunnelblick gehabt und der Bestatt hat noch zu meinem Ex-Mann gesagt Wir brauchen auf jeden Fall Lautsprecher für draußen.

00:16:21: Und ich war so naiv, ich sag wie so Lautsprecher.

00:16:24: Ja das wird wohl eine sehr große Beerdigung.

00:16:27: So wars dann halt auch ne?

00:16:29: Ich hab da Menschen gesehen... ...so viele Menschen!

00:16:33: Das war Wahnsinn.

00:16:35: und... Wie gesagt mein Sohn war meiner Seite.

00:16:39: Der hat mich sehr unterstützt und ähm ja... ...schlimmste Tag meines Lebens war.

00:16:45: das glaube ich.

00:16:46: Weil es noch wer gesprochen hat.

00:16:49: Man sagt ja denn Meistens so Abschiedsworte.

00:16:53: Ich weiß das nicht mehr, ich bin nach Kapelle.

00:16:55: Ich glaub mein Gesicht war nur unten... ...ich hab nichts wahrgenommen und nichts gesehen!

00:17:03: Ich weiß gar nichts mehr.

00:17:05: Inwieweit hattest du... also du hast ja gerade gesagt dass du schon psychologische Betreuung hattst kurz nachdem es passiert waren als ihr die Nachricht bekommen habt, dass Svenja tot ist?

00:17:17: Inwie weit hattet du dann darüber hinaus auch noch professionelle Betreuungen?

00:17:21: Also Außerdem Pfarrer?

00:17:23: Ja, ich war einmal hier in Kastrop.

00:17:26: Hätte ich eine Psychologin.

00:17:28: Aber ich hab bei der dritten Sitzung ... Man merkt ja, ob da irgendwas ist.

00:17:33: Ich konnte mich nicht öffnen und dann hat es ... Hab ich auch gesagt, ich kann nicht mehr wiederkommen.

00:17:39: Irgendwie fehlt mir den Draht zu ihm.

00:17:42: War alles okay so.

00:17:43: Und dann hat mein Anwalt mir eine Psychologe im Buch um empfohlen.

00:17:48: Da bin ich zwei Jahre hingefahren.

00:17:51: einmal die Woche.

00:17:52: Die hat mir wirklich, nein nicht darüber weggeholfen aber sie hat mich gestärkt.

00:17:57: Das war so.

00:17:58: der hatte ich auch sofort alles erzählen können.

00:18:05: So eine klassische Gesprächstherapie?

00:18:07: Genau was hat noch geholfen?

00:18:11: Wir haben meine Freunde, meine Familie.

00:18:15: also meine Familie stand wie ein Baum hinter mir.

00:18:19: Und dann bin ich noch mal sechs Wochen, mein Hausärztin hat mich sechs Wochen nach Berlin geschickt.

00:18:24: Da bin ich sechs Wochen in eine Kur gefahren mit Trauerbegleitung.

00:18:28: das große Thema weiß doch die Worte meiner Schwester.

00:18:31: der hat mich zum Zug gebracht und hat nur gesagt Ich wünschte alles Gute!

00:18:36: Ich habe da ausgesehen wie so ein Frack Wie so ne Leiche auf Urlaub sozusagen.

00:18:45: Dann hat sie mich noch sechs Wochen abgeholt in Rauchsel hier vom Bahnhof und hat gesagt, wo warst du?

00:18:52: Ich sage wieso.

00:18:54: Boah, du siehst so gut!

00:18:56: So frisch, so gut erholt aus.

00:18:59: Und habe ich gedacht das tat mir auch richtig gut.

00:19:02: Sechs Wochen auch von dem ganzen Umfeld.

00:19:05: man ist ja immer an diesem Umfeld drin.

00:19:07: Ich bin einfach mal raus.

00:19:09: Keiner kannte mich, keiner hat mich angesprochen.

00:19:12: Das war eine gute Entscheidung.

00:19:14: Wie war das deine Einrichtung, die sechs Wochen, die dir da offensichtlich doch gut geholfen haben?

00:19:20: Wann auch andere mit denen du deinen Themen teilen konntest.

00:19:22: Ja

00:19:23: wir hatten einmal immer eine Einzeltherapeutin und eine Gruppenterrapeuten.

00:19:27: Da waren immer so zehn bis zwölf Leute im Kreis Und jeder hat erzählt ob man jetzt einen Mann oder ein Bruder oder ne Tochter oder was verloren hat.

00:19:39: Wir haben alle gelitten Das war einfach das Thema da und wir haben uns ausgetauscht.

00:19:46: Und viel gemacht, auch Handwerke.

00:19:49: Wir haben gemalt, wir sind spazieren gegangen... ...wir waren walken als es war richtig, richtig toll!

00:19:56: Schön!

00:19:57: Dann hat das ja sehr, sehr lange gedauert bis in dem Gerichtsprozess etwas losging.

00:20:04: also man möchte ja wenn etwas passiert ist am liebsten direkt dass daraus etwas folgt, dass es eine Konsequenz hat.

00:20:14: Wie war die Zeit für dich?

00:20:17: Also das hat ja jahrelang gedauert bis der Gerichtsprozess richtig losgingen.

00:20:21: wie war das so lange warten zu müssen ohne dass das praktisch auch gerichtlich abgeschlossen ist?

00:20:27: Eigentlich war für mich das überhaupt nicht mehr schlimm Auch als es dann letztendlich los ging.

00:20:34: Es ist so viel Zeit vergangen und mir was wirklich mir wars eigentlich egal ob da jetzt jemand für verantwortlich gemacht wird oder nicht.

00:20:43: Ich hab damit abgeschlossen und hab immer gesagt, auch wenn da jemand schuldig gesprochen wird, es nützt mir gar nichts.

00:20:51: Für mich nütze das gar nichts, ich habe aber auch andere Mütter oder Eltern gesprochen ... Für die war das sehr wichtig, die wollten jemanden schuldigen haben.

00:21:01: Und so denke ich mal ist jeder anders.

00:21:04: Mein Ex-Mann hat alles gemacht, der hat ... Ach, ich weiß auch nicht!

00:21:08: Er war der beide Nebenkläger,

00:21:09: und

00:21:10: du hast deinen Anwalt das machen lassen.

00:21:12: Und dein Mann war jedes Mal

00:21:14: im

00:21:15: Gericht?

00:21:15: Jedes Mal!

00:21:15: Immer,

00:21:16: immer.

00:21:16: Der hat auch eine Stiftung gegründet.

00:21:20: Es waren ja auch Angehörige aus China, aus Spanien, aus Italien... er ist dann nach Spanier geflogen.

00:21:26: Dann haben die sich getroffen und er hat immer wieder zu mir gesagt, Du musst auch was tun, mach doch mal was und tu doch mal etwas.

00:21:33: und hab ich nur gesagt Ich will das nicht Ich will meine Ruhe.

00:21:41: Mach du das für dich?

00:21:42: Vielleicht brauchst Du das für die Trauerbewältigung, ich sag' ich nicht!

00:21:47: Ich sag', ich hab meine Familie, meine Freunde... ...ich will das alles

00:21:51: nicht!".

00:21:53: Und so habe ich das wahrscheinlich verarbeitet.

00:21:56: und er war immer an der Front, er war vorne mit, er hat Interviews gegeben und und und.

00:22:02: Ja, ich brauchte das nicht.

00:22:06: Du warst ja auch vernetzt mit anderen Angehörigen.

00:22:08: trotzdem Ihr wurdet immer eingeladen, einmal im Jahr.

00:22:12: Was waren das für Veranstaltungen?

00:22:14: Genau!

00:22:15: Das war immer zum Jahrestag.

00:22:17: Da gab es eine Einladung von der Stadt Duisburg.

00:22:21: Das ging über drei Tage.

00:22:24: Je nachdem wann der Todesdach viel... Also die Anfangsjahre, die waren Katastrophe.

00:22:32: Das war eine Katastrofe.

00:22:34: Was habt ihr da

00:22:34: gemacht?!

00:22:35: Wir waren jedes Mal an der Unfallstelle.

00:22:38: Es war jedes Mal Presse da, wir sind jedes Mal mit einem Bus gefahren, der verdunkelt wurde.

00:22:43: Dann waren wir in einer Kirche und dann gab es einen Gottesdienst.

00:22:46: Dann gab es diese zwölf, die einzwanzig Schläge in der Kirche.

00:22:53: Für einen zwanzig Todesamt?

00:22:55: Genau!

00:22:56: Und dann gab's auch immer Gesprächskreise, riesengroße Gesprächskreise Und ich bin immer eine gewesen, die hat sich zurückgehalten.

00:23:06: Ich habe mir alles angehört und mein Ex-Mann der war wie gesagt schon gerade gesagt immer vorne vor.

00:23:13: Soll er auch?

00:23:14: Habe ich kein Problem mit aber ich wollte... Das hab' ich dann glaube ich vier Jahre gemacht.

00:23:20: Bin jedes Jahr nach Duisburg.

00:23:22: Jedes Jahr zu dieser Treppe, jedes Jahr habe ich gesehen wo meine Tochter gestorben ist.

00:23:27: Und nach vier Jahren habe ich gesagt jetzt ist Schluss.

00:23:30: Wie war das denn für dich ... dazu sein.

00:23:33: Zum ersten Mal, zum Beispiel?

00:23:35: Ach das war ganz schlimm!

00:23:36: Das war das Schlimmste überhaupt.

00:23:38: Kann man gar nicht in Worte fassen... Man sagt ja mit Zeit halt alle wunden Stimmt auch.

00:23:43: Man lebt einfach damit.

00:23:46: Es ist nicht mehr so präsent.

00:23:48: Aber es gibt immer Tage, dass weiß glaube ich jeder ob das Geburtstag gesehen oder Todestag oder oder wo man nochmal dran erinnert wird und halt schlechte Tage

00:23:59: hat.

00:24:00: Jetzt ist das ja Sechzehn Jahre bald her, wir haben den Jahrestag dieser Katastrophe am vierundzwanzigsten Siebten.

00:24:09: Weißt du schon was du dieses Jahr machst an dem Tag?

00:24:11: Ich werde für jedes Jahr mit meiner Familie am Grab stehen und einfach da sein.

00:24:20: Ja ich habe schon eine Einladung bekommen aber ich hab einfach geschrieben dass ich nicht mehr daran teilnehme.

00:24:27: Wie geht's dir denn an den ... Jahrestagen?

00:24:30: normalerweise so.

00:24:31: Also jetzt, wenn du an die letzten paar ... ... wo das Ereignis dann doch auch schon über zehn Jahre zurücklag, denkst ... ... ist es leichter geworden mit der Zeit.

00:24:39: oder ist dieser Tag immer noch schwer?

00:24:42: Nein, nein!

00:24:42: Der Tag... ... ist auf jeden Fall leichter geworden.

00:24:46: Natürlich ist das ein Tag den man nicht vergisst

00:24:49: aber

00:24:50: ich kann da sehr gut mit umgehen und wie gesagt ... Dadurch, dass meine Familie immer an dem Tag bei mir ist.

00:24:58: Ist das gut so wie es ist?

00:25:00: Ja!

00:25:01: Heute bist du wieder berufstätig.

00:25:04: Darf ich fragen was du machst?

00:25:06: Ich arbeite in einer Demenzwohngruppe in Eure Erkenschweck als Pflegehilfskraft.

00:25:13: Wie man sich denken kann kein einfacher Job.

00:25:16: Wann hast Du denn wieder angefangen zu arbeiten?

00:25:17: also du hast ja gesagt du hast dich krankschreiben lassen und wann hast Du dann wieder Zurück ins Berufsleben gefunden?

00:25:28: Ich musste irgendwann raus aus meiner Wohnung, aus meinem Haus.

00:25:32: Sonst werde ich verrückt geworden und bin im August wieder angefangen zu arbeiten.

00:25:37: Das hat mir gut, es hat mich abgelenkt.

00:25:44: In Castor Brauxel gibt's eine Gruppe von Eltern die ihre Kinder verloren haben.

00:25:50: Wann bist du da zum ersten Mal hingegangen?

00:25:52: Du, das weiß ich gar nicht.

00:25:54: Ich bin da einfach durch eine Bekannte... ...durch die Heidi Behrendt bin ich da

00:25:58: reingekommen.".

00:25:59: Das kann ich dir nicht sagen!

00:26:02: Wie waren diese Treffen denn so?

00:26:04: Die Treffen waren sehr gut muss ich sagen.

00:26:08: Ich habe mich auch mit Heidi am besten verstanden weil unsere Kinder hatten schon ne Vergangenheit.

00:26:14: ihre Tochter war glaube ich zwölf meine war zweiundzwanzig und viele Kinder waren einfach.

00:26:21: Sag mal, Todgeburten ist auch alles ganz, ganz furchtbar.

00:26:25: Aber mit der Heide habe ich mich am besten verstanden wie ihr konnten uns austauschen.

00:26:30: Jetzt stehen hier in deinem Wohnzimmer wo wir uns gerade unterhalten.

00:26:34: Es ist so ein Regalbrett da stehen so Engelfiguren drauf und eine Kerze und Bilder von Svenja.

00:26:45: Wie oft denkst du im Alltag zurück an sie?

00:26:48: Jeden Tag

00:26:50: Was denkst Du denn?

00:26:51: Ach, das sind einfach Gedankengänge.

00:26:53: Manchmal denke ich... ...die Welt so und so alt.

00:26:57: hätte sie ihre Jurastudien vielleicht schon abgeschlossen oder wäre sich schon Mama Ich Oma halt solche Sachen die mir durch den Kopf gehen.

00:27:05: Bist du eigentlich gläubig?

00:27:07: Glaubst Du an etwas das nach dem Tod kommt?

00:27:12: Nein!

00:27:13: Der Pastor der mich in der Zeit begleitet hat hat mich irgendwann mal gefragt glauben Sie an Gott?

00:27:23: Und da habe ich zu ihm gesagt, jetzt nicht mehr.

00:27:27: Und er hat mich gefragt warum?

00:27:29: Ich dachte auch wenn es einen Gott geben würde hätte ja nicht meine Tochter zur sich

00:27:33: geholt.

00:27:35: dann sagte er das ist von Gott bestimmt und da konnte ich vielleicht auch.

00:27:42: war das auch noch alles so früh als wir dieses Gespräch hatten?

00:27:46: Da konnte ich gar nichts mit anfangen.

00:27:49: bin evangelisch gehe aber nicht in die Kirche.

00:27:54: Ja, irgendwie habe ich den Glauben verloren.

00:27:58: Es wird zu sagen wie es dir geht wenn... Wenn dich jetzt ein guter Freund oder Familienmitglied fragt Wie geht's dir?

00:28:08: Jetzt!

00:28:09: Sechzehn Jahre danach.

00:28:10: Mir geht das gut.

00:28:12: Ich hab immer Höhen und Tiefen, wie gesagt habe ich ja gerade schon gesagt Aber ich habe einen tollen Beruf der mich ausfüllt eine große Familie und ich hab tolle Freunde.

00:28:28: Und ... Ich kann sagen, dass ich glücklich bin.

00:28:32: Ja, ich bin glücklich!

00:28:34: Was sind deine Pläne für die Zukunft?

00:28:36: Ich möchte einfach gesund bleiben und würde mich freuen wenn mein Sohn mich mal zur Oma machen würde.

00:28:44: Die arbeiten auch dann das weiß ich.

00:28:46: Okay, habt ihr ein gutes Verhältnis nach wie vor?

00:28:48: Ja

00:28:49: auf jeden Fall.

00:28:50: Schön

00:28:51: Es war in Münster Ich sehe ihn nicht so oft.

00:28:55: Jetzt kommt er an meinem Donnerstag, am Geburtstag kommt er zu mir.

00:29:00: Da treffe ich mich mit meiner Familie im Extrablatt.

00:29:05: Habe ich alle eingeladen zum Branschen und da freue ich mich drauf.

00:29:10: Claudia, ich danke dir vielmals dass du den Mut hattest mit uns zu sprechen.

00:29:16: Gerne!

00:29:16: Und ich kann an der Stelle noch die Podcastfolge mit Heidi Bernd empfehlen.

00:29:22: Du hast eben von dir gesprochen.

00:29:24: Ihre Tochter Angelina ist bei einem Auto und voll in Castro Brauxel ums Leben gekommen, und Heidi Bernd hatte auch sehr tiefgängig und emotional erzählt wie das für sie war.

00:29:37: Claudia vielen Dank noch mal!

00:29:39: Alles Gute Dir!

00:29:40: Danke schön

00:29:46: Vielen Dank, dass ihr zugehört und euch die Zeit für dieses Gespräch genommen habt.

00:29:50: Mich persönlich haben Claudius Offenheit und ihre Kraft wie sie das alles bewältigt hat sehr beeindruckt.

00:29:55: Wenn euch diese Folge auch bewegt hat oder ihr was draus mitnehmen konntet dann erzählt doch gerne auch mal jemand anderem von euren Freunden oder Familie davon für die das auch interessant sein könnte.

00:30:06: Und noch ein Hinweis in eigener Sache solche Gespräche entstehen hier nicht nebenbei in der Redaktion sondern sie brauchen Geduld, Zeit und Vorbereitung.

00:30:14: Dass wir solche Geschichten erzählen können, verdanken wir Menschen die unsere journalistische Arbeit schätzen und mit einem Plus-Abo unterstützen.

00:30:22: Wenn ihr euch also für Castro Brauxel und die Region interessiert dann probiert unser Plus Abo gern einmal aus!

00:30:27: Für Neukunden kostet das im Moment nur ein Euro für die ersten sechs Monate.

00:30:32: Damit könnt ihr nicht nur die komplette Reportage über Claudia lesen sondern auch alles was wir sonst so aus Castro Brauchsel Dortmund unter gesamten Regionen zu berichten haben.

00:30:40: Für die Leute die den Podcast vielleicht zum ersten mal gehört haben kann ich auch noch sagen Dieser Podcast erscheint normalerweise jeden Freitag mit einer Regelfolge, wo wir an Nachrichtenüberblick geben.

00:30:50: Und gelingtlich haben wir Spezialfolgen so wie diese hier, wo die Gäste haben, die wir interessiert finden und die wir euch gerne vorstellen wollen.

00:30:57: Danke nochmal, dass ihr zugehört habt!

00:30:59: Bis zur nächsten Folge – Glück auf!

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