Spezial: Wie bremst man das Altern, Michael Glaßmeyer?

Shownotes

Michael Glaßmeyer war bis zu seinem Ruhestand vor wenigen Jahren Chefarzt am St. Rochus Hospital. In seiner Klinik für Geburten und Gynökologie kamen Tausende Castrop-Rauxeler zur Welt. Der Mediziner weiß also viel über die Stadt - aber auch über das Altern. Denn damit beschäftigt er sich intensiv in der Zeit, seit er aus dem Job ausgestiegen ist. Wie altert man langsamer? Welche Mechanismen stecken hinter dem Älterwerden? Und was hilft ziemlich sicher nicht? Darüber sprechen wir.

HINWEIS: Leider entspricht die Audio-Qualität dieser Aufnahme nicht unserem eigenen Standard. Wir bitten um Entschuldigung und geloben Besserung.

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Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo liebe Podcast-Hörer!

00:00:03: Cool, dass ihr wieder da seid.

00:00:05: Ich bin Tobias Weckenbrück und bin auch wieder da und muss euch vor dieser Spezialepisode einmal kurz einen Hinweis geben.

00:00:13: wenn ihr auf die gewohnt gute Tonqualität hofft dann muss ich euch in dieser Episode enttäuschen.

00:00:18: Ich verspreche euch aber der Inhalt lohnt es eigentlich trotzdem fünfzig Minuten mal durchzuhalten.

00:00:25: mir ist er leider bei der Einstellung hier am Rechner vor der Aufnahme war es schief gegangen und mir ist das während der kompletten Aufnahme nicht aufgefallen.

00:00:33: Und wenn man dann so eine Aufnahme im Kasten hat, und der Gast wieder verabschiedet ist und hinterher feststellt Mist da hat das falsche Mikrofon aufgezeichnet Dann gibt es zwei Möglichkeiten entweder Man schmeißt einfach alles in den Müll und die Aufnahme hat nie stattgefunden und wird auch nie das Licht der Welt bzw.

00:00:51: Euro Ohren erreichen oder man entscheidet sich dafür offen Und ehrlich, Fehler einzugeschehen und zu sagen.

00:00:59: Ihr könnt es hören?

00:01:00: Ihr müsst es aber nicht!

00:01:01: Ich finde inhaltlich lote sich um.

00:01:03: darum.

00:01:04: dies als Vorwort viel Spaß.

00:01:06: oder eben auch nicht mit rund fünfzig Minuten intensiven Gespräch mit Michael Glasmeier dem früheren Chefarzt

00:01:14: des

00:01:14: Rojos Hospitals.

00:01:18: Podcast

00:01:19: das Spezial.

00:01:24: Wir haben wieder einen Gast.

00:01:25: Es ist Mitte Juni.

00:01:28: Ich heiße Tobias Weckenbrock, aber ich freue mich noch viel mehr, dass mein Gast da ist.

00:01:32: Es ist Dr.

00:01:33: Michael Glasmeier.

00:01:34: Herzlich willkommen bei uns im Podcast!

00:01:35: Ja,

00:01:36: vielen Dank für die Einladung.

00:01:37: Mit Ihnen kann man Gefühle über alles sprechen was so unsere Stadt Kassau-Brauchsel angeht?

00:01:41: Sie waren über Jahre und Jahrzehnte bekannter Arzt und Chefarzt in St.

00:01:46: Roches Hospital und sind jetzt im Ruhestand.

00:01:49: Aber für sie ist das nicht unbedingt mit Ruhe verbunden wenn ich das so richtig mitbekomme.

00:01:54: vor allem

00:01:55: Haben Sie was zu feiern mit rotarischen Freunden?

00:02:00: Vielleicht fangen wir damit an, Herr Glasmeier.

00:02:02: Sie sind bei dem Rotari Club Castro Broksel.

00:02:04: Vielleicht können sie ja einmal sagen... Was ist das für ein Club?

00:02:08: Also ich bin seit nineteenhundert und neunzig in der Stadt Und seit zweitausend eins Mitglied im Rotari-Club Castro Broksil.

00:02:18: Ein Rotari Klub ist wie Lines Club oder Roundtable, ein sogenannte Service Club.

00:02:27: Was machen Service Clubs?

00:02:30: Service Clups verbinden ihre Mitglieder untereinander und aus dieser Verbindung bei Rotary wurde ja schon betont.

00:02:39: Bei Rotary heißt das Freundschaft.

00:02:42: Aus dieser Freundschaft erwächst dann Engagement aus dem eigenen Kreis raus sowohl lokal also in Stadt- und Land als auch International.

00:02:55: Ich bin in diesem Jahr, im fünftigsten Jahr des Bestehens des Rotary Clubs Castro Brauchsel zum zweiten Mal Präsident dieses Clubs und Sie haben es schon richtig gesagt ruflich trete ich kürzer dafür habe jetzt mehr Zeit für Rotary.

00:03:18: Jetzt ist dieses Klubwesen ja anerkannt dafür, dass die sich beschäftigen mit der Stadtgesellschaft.

00:03:25: Sie haben das schon getan, dass sie Aktionen machen und so.

00:03:27: Ist aber auch ein bisschen berüchtigt weil es irgendwie wirkt wie so'n elitärer Club von Kritiker sagen so alte weiße Männer auch dazu.

00:03:36: also das will ich jetzt einfach nur mal übermitteln was viele Leute sagen.

00:03:40: Sie sprechen davon eine Gemeinschaft von Freundschaft.

00:03:43: Wie stehen sie dieser Kredit gegenüber?

00:03:46: Also diese Kritik ist...

00:03:48: Ist ja Polemik vielleicht gar nicht richtig.

00:03:50: Oder

00:03:51: diese Polemika ist ein Stück weit aus der Historie berechtigt, dass an allem was man sagt, Zitat an der Liedzeile, an allem das man sagt ist auch etwas dran.

00:04:05: Wir sind der älteste Service-Club vier Geschäftsleuten und haben uns eigentlich auch weiterentwickelt als eine alte weiße Männergesellschaft.

00:04:26: Am Anfang waren nur Männer zugelassen, als Mitglieder und es war auch nur die sogenannte Berufselite zu gelassen heißt konkret wenn man jemand aus einer Bank haben wollte dann hat man nicht den Abteilungsleiter gefragt, sondern den Bankdirektor.

00:04:50: Das zu mir ist die Frauengeschichte Rotary in Amerika gegründet worden – in Chicago und aus Amerika kam auch die Innovation.

00:05:04: eine Frau hat geklagt in Amerika und wollte in ein Rotary-Club aufgenommen werden und hat gewonnen!

00:05:11: Daraufhin

00:05:13: hat sich Rotary international, also unsere Dachgesellschaft dann, wie man heute modern sagt, committet.

00:05:20: Und Frauen gehören seit Mitte der Achtziger Jahre zu Rotary.

00:05:34: Es ist ja sowieso eine spannende Idee – fünfzig Prozent!

00:05:39: der potenziellen Mitglieder schon via Geschlecht auszuschließen.

00:05:43: Darauf muss man erst mal kommen.

00:05:44: Gut, das liegt vielleicht

00:05:45: daran als Historie begründet?

00:05:48: Ja, war so!

00:05:49: Es waren halt vier Männer die das gegründet haben und haben das mal so weitergemacht und es war ja auch mehr Volksgeschichte.

00:05:56: Warum soll man dieses Konzept dann ändern?

00:05:58: However... Die Sache ist jetzt erledigt und auch die strengen Vorschriften, die es damals gab immer nur ein Mitglied aus einer Berufsgruppe, immer nur die High Potentials usw.

00:06:15: sind mittlerweile aufgeweicht weil Rotary verstanden hat dass es eine Zukunft nur gibt wenn man sich breiter aufstellt.

00:06:26: das allerdings auch in Castro-Brauxen

00:06:28: funktioniert aber anders als der Kaufballclub Adler Rauchsel.

00:06:32: Da kann man hier einfach hingehen und Mitglied werden, wenn man Lust hat, sondern man muss dazu berufen oder eingeladen werden.

00:06:39: Stimmt das?

00:06:39: Ja!

00:06:41: Das ist wahr.

00:06:45: Warum ist das so?

00:06:47: Also

00:06:48: ich sage es mal so... Sie werden Mitglied des Rotary Clubs, wenn ein anderes rotarisches Mitglied sie vorschlägt Und wir nennen das Pate und quasi für sie bürgt.

00:07:05: Okay,

00:07:06: dann bürgen

00:07:07: insofern als dass man sagt das ist ein guter Mensch der kann uns weiterhelfen?

00:07:10: Genau.

00:07:10: also ich bin der Meinung haben wir gerade jetzt bei der fünftig jahresfeier werden wir einen neues mitglied aufnehmen.

00:07:21: Ich bin der meinung diese frau dieser Mann von ihrem sozialen profil her von ihrem charakter hier würde gut in unseren Rotary-Club passen.

00:07:31: Soziales Profil engagiert sich zum Beispiel, sozial ist kommunikativ kann eine Rede halten und dann wird die Kandidatin oder der Kandidat dem Aufnahmeausschuss vorgestellt.

00:07:47: Die gucken sich den Lebenslauf an und unterhalten sich Vulgo Gabeltest mit dem oder der.

00:07:55: Wenn der Aufnahmausschuss der Meinung ist das geht in Ordnung Kriegt das der Vorstand letztendlich der Präsident und wenn die auch der Meinung sind, dann geht's basisdemokratisch.

00:08:06: Dann kriegen es alle Mitglieder Wenn vier Mitglieder der Meinungen sind.

00:08:11: Es gibt unterschiedliche Hürden also Mengen von Club zu Club.

00:08:15: Wir haben bei uns auch etwas ausgeweicht Früherreichter ein Widerspruch wenn vier Mitgliedern widersprechen kommt er neue oder die Neue nicht.

00:08:23: Wie oft kommt das vor?

00:08:25: Das ist in den letzten zehn Jahren dreimal vorgekommen.

00:08:29: Und bei wie viel ist es gut gegangen?

00:08:32: Bei den allermeisten.

00:08:34: Wie viele sind das dann?

00:08:35: Zwölf,

00:08:37: dreizehn jetzt ja.

00:08:38: also Ja Das ist eigentlich sehr schade wenn das nicht schon im Aufnahmeausschuss Erschlagen wird.

00:08:50: Normalerweise ist der Aufnahmeauschuss dazu da zu sagen ja das ist ja super dass du den bringst oder die bringst, aber ich sag mal mit dem gibt's Probleme.

00:08:59: Ich kann das ja mal so ganz konkret bei mir machen.

00:09:02: wenn vorgeschlagen wäre worden wäre, dass Herr Echternach der damals mein Kollege im EVK gewesen

00:09:11: ist

00:09:12: als gönäkologischer Chef als in der also vorgeslagen worden wäre dann hätte ich auch gesagt da bin bin ich nicht so super, super einverstanden und hätte dem auch nicht zugestimmt.

00:09:31: Und Sie können...

00:09:32: Weil sie persönlichen Streit hatten oder weil sie einfach nur eine Wettbewerbssituation hatten?

00:09:36: Ja,

00:09:37: und persönlich auf!

00:09:39: Genau das sind nicht persönliche Streit.

00:09:40: Ich schätze denen aber das ist doch so.

00:09:43: dann heißt es ja guck mal hier in der Zeitung da sagen stellen sich gegenseitig klar und dann sitzen sogar Rotary zusammen essen zusammen um kungen was aus.

00:09:53: wer soll dass glauben?

00:09:55: Da kann man auch nur einen Rechtsanwalt aus einer Stadt oder ein Lehrer und

00:09:59: ein Handwerksunternehmer

00:10:01: aufnehmen.

00:10:01: Von einem Beruf?

00:10:02: Nein, von einem Beruf!

00:10:04: Das war früher so... das ist jetzt anders.

00:10:06: Jetzt gehen fünf Rechtsanwalte oder fünf Lehrer und ehrlicherweise haben wir das früher auch schon elegant überbrückt.

00:10:13: wenn sie einen Anwalt hatten und wollten den anderen dann haben Sie den Einhalt, wenn der Notar war fürs Notariat vertreten lassen und den anderen strafrecht,

00:10:22: oder?!

00:10:23: Wirtschaftsrecht oder sowas.

00:10:26: Also wir haben das, es ist nie jemand wegen einer schon bestehenden Berufsklasse ausgeschlossen worden Es sei denn Einer der schon drin ist hat gesagt never ever.

00:10:35: mit dem geht's nicht.

00:10:37: Wir sind Konkurrenten.

00:10:38: Das geht nicht

00:10:39: nachvollziehbar.

00:10:43: Sie sind jetzt schon einige Zeit mit dabei und auch Präsident.

00:10:46: Wie wird man dann Präsident?

00:10:48: Auch das geht über einen Vorschlag aus der Runde oder von dem Vorpräsidenten, oder gibt es ein Ehrenrat, der das beentscheidet?

00:10:55: wie kommt das?

00:10:55: Nein!

00:10:57: Der jeweilige Präsident stellt ja seinen Vorstand zusammen.

00:11:04: Und wesentliches Mitglied seines Vorstands ist der Incoming-Präsident oder Vizepräsidents der dann automatisch der neue Präsident wird.

00:11:13: Das hat den Vorteil, dass der Incoming-Präsident schon mal gucken kann wie funktioniert diese Aufgabe und er kann gucken was macht er gut um was gefällt mir nicht so gut?

00:11:26: Und das kann ich dann ändern.

00:11:28: Was muss man denn da so machen als Präsident?

00:11:30: also die Schäfeln zusammenhalten oder...

00:11:33: Als erstes mal leiten sie zum Mittagessen.

00:11:40: Wir treffen uns jede Woche, dreizehn Uhr bei Goldschmieding und so ein typisches Meeting beginnt damit dass sie die Regularien verkünden den Leuten zum Geburtstag gratulieren dann auf künftige Veranstaltungen hinweisen und danach gibt es in den allermeisten Fällen einen Vortrag.

00:12:03: dann organisieren sie praktisch den Ablauf des Jahres.

00:12:07: Entschuldigung, der Vortrag hält ein externer Referent oder man selbst?

00:12:11: Beides!

00:12:12: Also es ist externe Referenten damit wir nicht im eigenen Saft schmoren.

00:12:16: da kann man einmal auf ein großes Tool bei Rotary zurückgreifen und aber auch aus dem eigenen Club Und das ist wirklich eine hervorragende Sache weil zu vielen aktuellen Themen haben wir ja durch unsere Berufe haben wir ja Fachleute da und die sagen dann mal was.

00:12:39: Wir haben zum Beispiel als die große Diskussion um Jagd war hier in Nordrhein-Westfalen, ja wir haben natürlich Jäger oder Zahnarztvergütung, wir haben Natürlich einen Zahnarz der das Mal aus seiner Sicht sieht.

00:12:55: oder jetzt Apotheken sterben!

00:12:57: Wir haben natürlich ein Apotheker Und der sagt dann hier, ich sag mal was zum Apothekensterben in Zeitapotheke.

00:13:05: Oder ich habe jetzt einen Vortrag gehalten meinen letzten über Mikroplastikvergiftung.

00:13:11: Was wissen wir wirklich darüber?

00:13:13: Also die Ozeane, Weltmeere.

00:13:15: Egal!

00:13:15: Auch Menschen vor allem.

00:13:17: Wir waren Mediziner

00:13:17: ja.

00:13:18: Wenn man das über den Fisch genuss oder die Meeresfrüchte wieder... Welche

00:13:22: wird überhaupt aufgenommen?

00:13:23: und was ist überhaupt Mikroplastik?

00:13:25: Okay spannend.

00:13:26: Wie

00:13:26: lang geht's auch im Vortrag da?

00:13:27: Zwarzig

00:13:28: Minuten.

00:13:28: Sie dürfen bei Rotare über alles reden nur nicht über zwanzig Minuten.

00:13:31: Und mit Powerpoint oder Flipchart oder ohne oder wie

00:13:34: sie wollen.

00:13:35: also es geht beides.

00:13:37: aber mittlerweile nach dem PowerPoint.

00:13:40: Man konnte ja zehn Jahre lang keinen Vortrag halten ohne PowerPoint, wenn nicht war man Old Man.

00:13:48: Heute sagen viele macht er PowerPoint oder hat er wirklich etwas zu sagen?

00:13:54: Also das hat sich wirklich gewandelt.

00:13:58: Der Vorteil ist natürlich auch, wenn Sie einigermaßen frei reden können dass sie auf das Publikum eingehen können und nicht dauernd irgendwelche Bilder zeigen und kommentieren, sondern sie sehen der Rundsel die Stirn oder der denkt rollt die Augen und denkt was erzählt denn der?

00:14:19: Können Sie sofort darauf eingehen und sagen du bist anderer Meinung bitte.

00:14:24: Also gut dann gehen die zwanzig Minuten auch schnell vorbei wenn

00:14:27: da noch Leute

00:14:27: dazwischen reden.

00:14:29: ja das heißt nicht daz wischen reden und es gibt danach eine Diskussion.

00:14:37: Und es gibt ja auch einige Freunde, die dann Co-Referrate halten.

00:14:41: Also die genauso viel drauf haben wie der Referenz zumindest in der eigenen Empfindung.

00:14:45: das ist immer ganz spannend.

00:14:47: Dann gibt's einen Pro und Contra machen wir auch manchmal ganz gerne.

00:14:49: Es gibt hier für alle Sicht ein guter Argument.

00:14:51: Ja!

00:14:53: Das ist da so.

00:14:54: Das ist dann spannend und das ist eine Sache, die ich bei Rotary wirklich total schätze, die unserer Gesellschaft gut tun würde.

00:15:03: Da sind Leute völlig verschiedene Ansicht zu einem Thema.

00:15:08: Und das ist ja okay und die sagen sich auch deutlich die Meinung, aber nie persönlich.

00:15:18: das sofort ein Totschlag Argument und nie ist es so dass man danach nicht mehr miteinander redet oder sonst was dann wird.

00:15:27: er ist der Meinung ich bin der Meinung ok da sprich dafür jeder soll sich sein die Argumente sind ausgetauscht.

00:15:34: so kommt Jetzt essen wir zusammen oder jetzt trinken wir noch einen Schluck und fertig.

00:15:39: Dass diese Diskussionskultur vor allen Dingen mit Leuten, die Fachkunde haben, die wissen worüber sie reden und fair zum Thema und nicht persönlich, das schätzt sich unheimlich an Rotaria.

00:15:54: deshalb bin ich seit fünf zwanzig Jahren begeisterter Rotaria.

00:15:58: Wie hoch ist so die Quote an diesen Treffen zum Mittagessen?

00:16:02: Ja früher war es so Wer

00:16:05: fehlt, muss Schrafe zahlen.

00:16:07: Das war noch viel schlimmer als das.

00:16:10: Das hat man... das war sozial wurde das geächtet.

00:16:13: Wenn man den in der Stadt gesehen hat dann ja was hattest du nur für einen wichtigen Termin heute um halb zwei?

00:16:19: Was im Blumenladen oder...?

00:16:23: Nein!

00:16:23: Heute ist man froh wenn wir so eine Präsenz haben von fünfzig-sechzig Prozent.

00:16:28: Das geht auch nicht anders heute weil die Leute nicht so wie früher zur Gründungszeit frei über ihre Zeit verfügen können aus beruflichen Gründen.

00:16:42: Die Zurgründungszeiten, siebzig war ja hier noch die alte Bergwerkstruktur.

00:16:48: und wenn der Bergwerksdirektor gesagt hat oder der Berger Assessor Knapper um es mal konkret zu machen zu seiner Sekretärin er ist jetzt bei Rotary und heute Nachmittag hat er dann keine Termine mehr Dann war das so Können sie natürlich heute nicht bringen.

00:17:05: Sie können mich als Anwalt außer Kanzlei raus, wenn da noch irgendetwas brennt oder als Steuerberater da wichtigen Bandanten sagen sorry ich bin jetzt zum Mittagessen und solche Leute wollen wir ja.

00:17:18: Wir wollen Leute haben nicht nur so Old Fashion wie ich die Zeit haben sondern wir wollen ja Leute haben die im Beruf stehen damit wir up to date sind.

00:17:27: Und dann muss man halt akzeptieren dass die Präsenz klein ist.

00:17:32: Was Rotari jetzt intern so bringt, also sie bringen sich da immer auf den aktuellen Stand.

00:17:37: Sie diskutieren gesellschaftliche Themen, sie treffen sich mit Leuten mit ähnlichen Interessen.

00:17:42: Was bringt so ein Rotariklub der Gesellschaft hier in Kassau-Praukse?

00:17:46: Wie könnte man das runterbrechen?

00:17:47: Ja,

00:17:49: der Einteil des Rotary Clubs oder ein wichtiger Teil des Rotariclubs ist das Rotaria Hilfswerk.

00:17:56: Mitglieder des Rotari-Clubs sind zur überwiegenden Mehrheit auch Mitgliedern des Hilfswerks und zahlen nochmal ein Mitgliedsbeitrag ein.

00:18:04: Das Hilfswerk ist ein eingetragener Verein, kann also Spendenquittungen ausstellen.

00:18:09: Über das Hilfsweg unterstützen wir lokale Projekte.

00:18:14: Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Kinderkanzlei, wo ich ja auch mich engagiert habe – über Jahrzehnte!

00:18:20: Da ist der wesentliche Finanzierungsteil über das Rotarihilfswerk gelaufen.

00:18:25: oder Jetzt haben wir konkret für eine Grundschule, die einen Tanz-Wettbewerb organisieren wollte.

00:18:34: Gemeinsam tanzen.

00:18:36: Neuntausend Euro haben wir gespendet.

00:18:39: Da

00:18:39: gibt es dann so ne Aktionswoche.

00:18:41: oder da kommt...

00:18:42: Genau!

00:18:42: Da gibt's ne Aktionwoche, da hat die Grundschuldirektorin ja als ne Rektorin da, die hat uns angeschrieben kann uns das Hilfswerk unterstützen.

00:18:51: Das ist unsere Idee.

00:18:53: Oder hier diese Aktion mit den Kindern.

00:18:57: Teddy ist erziert, die auch hier in der Zeitung steht...

00:19:02: Teddytonne!

00:19:03: Ja,

00:19:03: so

00:19:06: den haben

00:19:07: wir unterstützt.

00:19:08: oder und das wichtigste Projekt was wir hier lokal gemacht haben ist die sogenannte Lernwerkstadt.

00:19:15: Die Lernwerksstadt hat sich an Schüler gewandt, die ihre Schullaufbahn beenden werden also neuntezehnte Klasse und die keinen Plan hatten, was sie denn jetzt machen sollten.

00:19:30: Was will ich?

00:19:32: Keine Ahnung!

00:19:34: Dann haben wir Lernwerkstätten eingerichtet mit Meistern und haben gesagt so du lernst jetzt hier mal was macht eigentlich ein Tischler?

00:19:44: und zwar nicht abstrakt sondern du kommst Dienstag nachmittag, fünfzehn Uhr geht es los schickst du ein um dann wird erst einmal gezeigt Was ist ein Hobel?

00:19:56: Was sind diese Sachen, wie bedenkt man die.

00:19:58: Dann macht ihr mal eine Zeichnung und dann fertigt ihr das mal an.

00:20:02: zum Beispiel unser Rednerpult von Rotarie an dem immer der Präsident steht Ist da gemacht.

00:20:08: wir haben einen Boot gemacht Also praktische Dinge und die Leute haben gelernt A was ist das für den Beruf?

00:20:17: B was liegt dafür?

00:20:19: Softskills heißt ja modern hier pünktlich sein sauber sein in der Arbeit was fertig kriegen, eigenverantwortlich sein.

00:20:30: Das haben wir gemacht zum Beispiel für Formen und Gestalten, für Malersachen.

00:20:33: das sind wir gemacht fürs Krankenhaus Altenbetreuung also Pflegeberufe und einer den eine Lernwerk statt beziehungsweise einen Tool den alle gekriegt haben.

00:20:44: das war der sogenannte Finanzführer Schein wo ein Polizeibeamter mal gesagt hat wenn du nen Handyvertrag ausfüllst Was bedeutet das für dich?

00:20:54: Und wenn du deine Ratten nicht bezahlen kannst, was bedeutet das für dich?

00:20:58: Wenn du ein Konto hast und das überziehst.

00:21:01: Prospektives Denken in Bezug auf Finanzplanen.

00:21:05: Da haben wir sehr viele Jugendliche, sehr viele Schüler die danach wussten, was sie gemacht haben.

00:21:12: Natürlich ist es auch nicht schädlich, wenn man Rotary-Netzwerk hat... ...und dann den einen oder anderen auch in eine Anstellung vermitteln

00:21:22: kann.

00:21:22: Gehen Türen auf!

00:21:23: So ist es.

00:21:24: Durchgehen müssen Sie selber!

00:21:26: Das ist das nächste Netzwerk, was man gebrauchen kann.

00:21:32: Ich habe hier die Bibel...

00:21:34: Oh ja sieht auch so aus ungefähr genauso dick

00:21:37: oder

00:21:38: ein Strafgesetzbuch könnte auch sein.

00:21:40: aber es ist eine Rotari-Club

00:21:42: Buch.

00:21:42: Ja da sind alle Mitglieder in Deutschland

00:21:45: Alle Mitglieder?

00:21:46: Ja, das sind hier die deutschen Mitglieder.

00:21:48: Das ist Ihr Telefonbuch da

00:21:49: so ähnlich.

00:21:50: Achtendfünfzigtausend Mitglieder in elfhundertfünftig Clubs, fünfzehn Distrikte.

00:21:55: Wir sind hier Distrikt, nineteenhundert.

00:21:59: Da stehen alle Mitgliedern drin.

00:22:00: und wenn man jetzt sagen wir mal in einer bestimmten Frage oder in der bestimmten Stadt was er erledigen will dann kann man mal gucken ach gibt es da ein Rotary Club.

00:22:09: okay wer ist denn da so drinnen?

00:22:11: und im Zweifelsfall ruft man an Freund, so und so.

00:22:17: Das ist die Anrede oder was?

00:22:18: Ja

00:22:19: ja.

00:22:19: Freund und erst mal Freund und Nachname also...

00:22:22: Okay dann wissen sie auch okay der Mann kommt aus dem Netzwerk.

00:22:25: So es ist das ist natürlich.

00:22:28: dann würde man sagen wenn man mal ein großes politisches Anliegen hätte dann würde Man im Ansberg anrufen und würde sagen freund März Kassau-Brauxel hat ein Problem.

00:22:41: Bist du ja auch Freund?

00:22:44: Rotary Club Ansberg, wie gesagt.

00:22:47: Ganz viele sind Mitglieder aber Sie können sich vorstellen dass seine Präsent in Ansberg

00:22:56: gegen Null.

00:22:57: Genau,

00:22:57: in klein einstelligen Bereich ist

00:23:00: es.

00:23:00: Also ist das auch so bisschen Lobbyismus der dahinter steckt?

00:23:03: Weil am Ende verzweigt sich das ja dann auch tatsächlich in Politik und Entscheidungsebenen von großen Konzernen oder Unternehmen.

00:23:10: oder irgendwo hat ja überall das rotarische Netzwerk auch seine Ausläufer.

00:23:16: Ja also es ist bestimmt nicht negativ wenn man auf dieser Schiene zusammen arbeitet.

00:23:25: Wobei eins klar ist, das darf... Das sind rotarische Grundregeln.

00:23:33: Das darf nicht unfair sein oder illegal sein.

00:23:39: Bei Rotaree gibt es die sogenannte Vier-Fragenprobe.

00:23:46: Oder bei anderen würde man sagen der Lackmus-Test.

00:23:51: Bei allem was du tust und denkst.

00:23:53: Frage dich!

00:23:54: A. Ist es wahr?

00:23:56: B ist es fair, C wird es Freundschaft und guten Willen dienen.

00:24:04: Und D dient es dem Wohle aller – nicht nur dem Wohl der Rotaria.

00:24:10: Natürlich ist das ein Ideal wie viele andere

00:24:13: auch.

00:24:13: Genau!

00:24:13: Das ist so'n Codex.

00:24:14: man kann den anhalten aber man kann ja trotzdem korrupte Dinge tun.

00:24:18: Ja,

00:24:18: das ist ja überall so.

00:24:20: Ich könnte da Leute nennen die stehen und schwören Und man hat den Eindruck, der Schwur war noch nicht getan.

00:24:31: Da gibt es ja große Vorbilder USA oder so.

00:24:35: Überall!

00:24:37: Ja okay.

00:24:40: Ja total spannende Einblick in das rotarische Netzwerk.

00:24:43: Ihnen erstmal alles Gute zum Fünfzigjährigen.

00:24:45: Sie feiern das im Panorama jetzt im Juni.

00:24:48: Das ist auch glaube ich eine Stätte wo sie öfter zusammenkommen.

00:24:51: Ich habe sie aber vor allem auch angesprochen Herr Glasmeier weil sie in ihrer Rolle als rotarischer Präsident dann auch Vorträge halten.

00:25:02: außerhalb des rotarischen Netzwerks.

00:25:03: Vielleicht gibt es da auch Überschneidungen in den Gruppierungen, aber sie waren bei der so Seniorenunion zu Gast wenn ich das richtig in Änderung habe die ja auch Veranstaltungen mit Gastrednern macht, ich glaube einmal im Monat oder so und da haben Sie als Arzt außer Dienste aber doch als Mediziner etwas über das Altern erzählt finde ich erst mal interessant weil sie älteren Herrschaften erzählen wie man richtig alt hat.

00:25:30: Vielleicht erzählen sie auch einem etwas jungen Menschen wie mir jetzt mal, was die Älteren von ihnen da erfahren

00:25:35: haben.

00:25:37: Also es soll ja langsam gehen glaube ich oder gebremst werden oder gestoppt werden das Altern?

00:25:43: Ja also erstmal so habe ich den Fortwach gehalten als Betroffener.

00:25:48: Wie alt sind Sie noch?

00:25:49: Sechsensechzig!

00:25:50: Sie sind sechsen-sächsig und sie fühlen sich aber wie sechsundfünfzig.

00:25:56: Darauf kommen wir noch.

00:25:56: Das ist ein ganz wichtiger Faktor,

00:26:00: wie man sich fühlt

00:26:01: und das ist auch objektiv wissenschaftlich.

00:26:04: Also

00:26:04: zum einen muss man ja sagen Anti-Aging oder Longivity ist ja im Moment Hip.

00:26:11: Und man muss wissen dass es natürlich auch in Kleinen und im Großen eine Industrie.

00:26:18: selbst bei Zahnpasta Werbung wird ja mittlerweile das Wort Longivity also Langlebigkeit auf Deutsch gebraucht.

00:26:28: Wobei das Flapsich formuliert stimmt, sich regelmäßig die Zähne zu putzen und eine gute Mundhygiene zu haben und dadurch Entzündung zu vermeiden ist wirklich ein wichtiger Beitrag um älter zu werden.

00:26:42: aber worum geht es?

00:26:45: Es geht darum Zu altern was ja unausweichlich ist.

00:26:53: Es sei denn, man ist Harvard-Professor – es geht darum zu altern und möglichst gesund und fit lange zu leben.

00:27:10: da die metaphysische Ebene nach dem biologischen Leben in unserer Gesellschaft hier kaum noch eine Rolle spielt Kann man erst verstehen, dass die Leute denken ja ich weiß gar nicht ob so was cooles noch kommt wenn ich jetzt ablebe.

00:27:25: Also noch zur Info er ist Christ, er ist Katholik hier in Sankt-Lambertus auch aktiv.

00:27:30: also insofern das Leben nach dem Tod spielt für sie eine größere Rolle als gesamtgesellschaftlich.

00:27:35: Wir

00:27:35: reden von den gesamtgesetzlichen Problemen und das ist ja offensichtlich, dass es so ist.

00:27:47: Die Mehrheit möchte natürlich so alt wie möglich werden.

00:27:51: Und bei der Seniorenunion war es ja da, da war ich ja sozusagen Mitglied altersmäßig und da konnten sich die Alten ja mal in Ruhe übers Alter austauschen.

00:28:03: Allerdings aus der Sicht eines humanen Mediziners und aus der Sicht von wissenschaftlichen Arbeiten!

00:28:11: Was stimmt denn wirklich?

00:28:13: Ja, wofür gibt's denn

00:28:14: Belege?!

00:28:16: Ich würde gerne mit einem Zitat beginnen... Sprachen von David Sinclair, der ist so der Longivity Papst in Harvard.

00:28:29: Viel mehr Universität geht nicht und er sagt, aging is a disease and that disease is treatable.

00:28:39: mit anderen Worten Altern ist eine Krankheit Und diese Krankheit ist behandelbar.

00:28:45: Es tut mir leid dass ich diesem hohen Herrn wieder sprechen muss aber nichts an dieser Aussage ist richtig.

00:28:53: Sie bringt das Zitat trotzdem.

00:28:55: Was hat das für ein Grund?

00:28:59: Das zeigt genau, was viele Leute sich vorstellen.

00:29:03: Ich habe ein Problem und die Wissenschaft wird es lösen.

00:29:09: Wir

00:29:09: kriegen alle Probleme hin.

00:29:10: Irgendwann werden wir ewig leben.

00:29:13: Also, aging is a disease.

00:29:16: Alter ist eine Krankheit.

00:29:17: Nein!

00:29:18: Eine Krankheit ist eine Abweichung von einer Norm dass wir alle altern in unterschiedlicher Geschwindigkeit und den unterschiedlichen Formen, aber das ist keine Krankheit.

00:29:29: And that disease is treatable?

00:29:33: Und diese Krankheit kann man behandeln?

00:29:34: Nein!

00:29:35: Man kann Alter nicht behandeln.

00:29:37: Man kann Zellalterung nicht behandlen.

00:29:40: Man kan die folgen...die negativen Folgen in einem gewissen Maße beeinflussen.

00:29:47: Punkt David

00:29:51: Tut mir leid, hiermit wieder links.

00:29:54: Ein Wurf eines Durchschnittstests.

00:29:56: Ich wage jetzt mal die These, dass das auch nur eine These von ihm war um zu provozieren und auf sich aufmerksam zu machen und dann in den Medias res zu gehen und zu erklären was eigentlich wirklich stimmt oder?

00:30:07: Ja klar.

00:30:07: außerdem ist er muss ein Arat Drittmittel einwerben und

00:30:11: da muss es

00:30:12: weiter vorne sein.

00:30:14: Und außerdem is amerikaner Die tun schon

00:30:17: mal einen raus.

00:30:20: unter dem tun die es ja nicht.

00:30:21: Also diese, sagen wir mal, rotarische Zurückhaltung ist die Sache der Amis

00:30:28: nicht.".

00:30:28: So jetzt kommen Sie aber nicht mit!

00:30:30: Sie müssen ein bisschen Sporttremmzäume in die Woche sich gesund ernähren und viel schlaf haben dann werden sie gesund alternen.

00:30:35: das wäre ja total langweilig.

00:30:37: Nein also obwohl die andere Punkte

00:30:40: tauchen auf.

00:30:41: Fünf?

00:30:42: Eigentlich sind es fünf.

00:30:44: Und da gehen wir mal etwas tiefer rein.

00:30:47: Der erste Punkt ist ja beliebt.

00:30:51: Ich habe gute Gene, ich werde uralt!

00:30:53: Meine Oma ist urald, mein Vater und die ganze Familie.

00:30:56: Wir werden alle ural... Stimmt

00:30:57: das?

00:30:58: Ja ne?

00:30:58: Ein bisschen schon

00:31:00: oder?

00:31:00: Ja aber wie viel stimmt es denn?

00:31:02: Sind's achtzig Prozent, den man damit vereinfacht?

00:31:05: sind's fünfzig Prozent.

00:31:06: Früher hat man ja gesagt dass achtzig Prozent sicher vor allen Dingen die Engländer.

00:31:11: Nein was man heute denkt sind das es.

00:31:14: zehn bis zwanzig Prozent sind Achtzig Prozent, dann selber in der Handteil.

00:31:20: Woher wissen wir das?

00:31:21: Wieso kann ich das sagen?

00:31:23: Zwillingsforschung!

00:31:24: Sie nehmen eine eigene Zwillinge.

00:31:25: die haben ja nun nachweislich den gleichen Kot und gucken sich an wie alt werden sie denn?

00:31:30: unter welchen Lebensbedingungen werden die dann?

00:31:31: Die werden

00:31:32: nicht alle gleich alt.

00:31:33: Nein

00:31:33: absolut nicht.

00:31:34: da gibt es riesen Unterschiede.

00:31:36: Da gibt's auch Unterschiede.

00:31:37: Der eine ist Mathematiker, der andere Musiker wobei mir kluge Leute gesagt haben Das hängt oft zusammen.

00:31:43: Aber der Mathematik der ist uralt geworden und der musiker hat es vermutlich etwas übertrieben und ab und an die Abkürzung genommen Und ist damit sechzig schon verblechen mit dem gleichen genetischen kot von.

00:31:55: das jetzt ein extrem beispiel.

00:31:57: Das kann man natürlich ausgleichen.

00:31:59: also heute is man der meinung vielleicht ändert sich dass in zehn jahren das muss man auch immer sagen eine wahrheit ist immer nur ne wissenschaftliche wahrheit.

00:32:08: stand der forschung.

00:32:10: Vielleicht ändert sie sich das wieder.

00:32:11: aber heute ist man der Meinung zehn bis zwanzig prozent.

00:32:14: warum ist das so?

00:32:18: Wenn Sie sich den Körper angucken, dann besteht der so etwa je nach Größe und Gewicht.

00:32:24: So aus dreißig bis fünfunddreißig Billionen Zellen!

00:32:29: Alle diese Zellen haben einen Zeltkern... ...und die Zellen teilen sich... ...zuerst teilen sie sich der Zellkern, dann der Rest der Zelle.... Und dann hat man aus eins macht zwei mathematisch saubere Lösungen.

00:32:47: So, und bei dieser Zelle wo sich der Zellkern teilt, teilt sich natürlich auch das genetische Material.

00:32:55: Und dass soll möglichst

00:32:58: gut

00:32:58: geschützt in die Nachfolgezelle kommen!

00:33:01: Und wer schützt das?

00:33:03: Das sogenannte Thelomäher.

00:33:04: Was ist das Thelomer?

00:33:06: Das eine Schutzkappe an den Chromosomen.

00:33:12: Wenn die Schutzkappe abgenutzt ist.

00:33:15: Jedes Mal bei jeder Teilung verliert man etwas, dann ist Schluss mit Teilen was eine gute Sache ist weil danach würde ja genetischem Material verloren gehen.

00:33:27: also vierzig bis sechzig teilungen macht so ne Zelle im lauf des lebens und es abhängig von der Länge des Teelomers Und Ist ein uralte geschicht.

00:33:39: in onehnsatzeinsechzig Heyflick hieß er an Atom Und das nennt man den sogenannten Helflikgrenze oder war Amerikaner, Helfliklimit.

00:33:50: Also auf dieser Ebene müsste also irgendwann Schluss sein.

00:33:56: Jetzt stellt sich die Frage kriegt man es hin?

00:33:59: Das Telomere zu verlängern hoffen sichtlich schwierig oder zumindest die Abnutzung zu verkürzen oder zumindest optimale Bedingungen zu schaffen.

00:34:14: eher Und da haben tatsächlich äußere Faktoren Einfluss.

00:34:19: Also wenn sie richtig, richtig ihr Telomär hassen, dann müssen wir ordentlich rauchen.

00:34:26: Okay.

00:34:28: Rauchen ist die Garantie sein Leben zu verkürzen?

00:34:30: Absolut!

00:34:31: Ja und sagen wie viel

00:34:32: rauchen?

00:34:33: So einmal in einer Woche eine Zigarette?

00:34:34: ist das schon schädlich oder...

00:34:37: Das wird die Telomäre nicht stören.

00:34:38: aber ich kenne keinen richtigen Rauch, der in der Woche eine Zigarette raucht.

00:34:43: Es gibt so Partyraucher.

00:34:45: Ja, es gibt immer Rechtfertigung.

00:34:53: Die Statistiker haben sogenannte Micro-Lives erfunden.

00:35:00: Ein Micro-Life sind dreißig Minuten und wenn sie was Positives machen dann kriegen Sie auf Ihr Leben ein Micro-life drauf und wenn Sie etwas Negatives machen dann gehen Micro-lives runter.

00:35:14: Wenn Sie eine Schachtel Kippen rauchen, dann haben sie so eben zwanzig Micro-Lives vernichtet.

00:35:20: Okay dafür gehe ich aber dreimal die Woche laufen, dann drei Viertelstunde... Dann

00:35:24: halten Sie wieder plus!

00:35:25: Da bin ich bei Null.

00:35:26: also kann ich eine Schachte rauchen und dreimal Laufen geben?

00:35:29: Dann habe ich es eigentlich ausgehört.

00:35:31: Statistisch ist das so, wobei man natürlich weiß, dass Statistik über jetzt konkrete wenig aussagt.

00:35:36: Aber das ist tatsächlich so.

00:35:38: ordnet man das ein zum Beispiel Gemüse essen, gesundes Gemüsesessen am Mittag.

00:35:46: Das sind auch schon mal schon vier Micro Lives, zwanzig Minuten Sport machen aber richtig sport also mindestens mittlere Belastungsgrenze zehn plus micro lives und so weiter.

00:35:59: damit habe ich es schon angesprochen.

00:36:00: Also einmal haben wir die haben ja die Zelle das zweite ist also den zellkern Die telomere.

00:36:07: dass zweite isst die Zelle insgesamt, die altert.

00:36:13: Und es ist so von unseren dreißig bis fünfdreißig Billionen Zellen da kriegen pro Tag etwa fünf bis fünfzigtausend irgendwelche Schäden.

00:36:26: Sonneneinstrahlung gesoffen Schlagermusik gehört oder sonst was.

00:36:34: und wenn man jung ist dann gibt's ganz viele Helferzellen, die die eliminieren.

00:36:42: Und je älter man wird, um so weniger Helferzellen und so länger dauert das.

00:36:48: Man sieht es dann an Altersflecken, grauen Haaren, Ohrringen, Wunden die schlechter abheilen.

00:36:58: wenn sie zum Beispiel mit sechzig eine Knochenfraktur haben, dann dauert es mit fünfundsiebzig doppelt solang bis die abheilt.

00:37:08: oder

00:37:09: zu viel Sonneneinstrahlung für die Haut sieht man ja ganz viele Altersflecken, Tumore entstehen.

00:37:17: Also die Zellalterung der Gesamtzelle durch verschiedene Zellenreaktionen Wandinstabilitäten und so weiter das ist eine Alterung.

00:37:25: früher werden die wurden die schnell entsorgt.

00:37:30: Ja jetzt mit sixty-sechzig dauert es halt Dauert dann etwas länger.

00:37:35: also das ist die celluläre Ebene.

00:37:37: dass man die Helfliggrenze nicht beeinflussen kann zumindest nicht positiv, ist jedenfalls wissenschaftlich Stand der Dinge.

00:37:47: Gibt es denn Versuche das zu machen?

00:37:51: Ja sicher!

00:37:53: Sauerstoff-Überdruckbeatmung hier die Promis, die sich da in diese Sauerstoffsglocke

00:37:59: legen

00:38:00: genau.

00:38:01: Die einatmen, die glauben dass man dadurch entweder verlangsamen kann oder sogar aufbauen kann.

00:38:11: also der Nachweis fehlt.

00:38:13: Und selbst wenn es etwas helfen würde, würde mich die Frage interessieren das Leben was sie da in dieser Überdruckkammer verbringen.

00:38:21: Kriegen Sie das am Ende wieder raus?

00:38:23: We don't know!

00:38:24: Aber ansonsten gibt es auf dieser Ebene die Möglichkeit dass den Abbau zu reduzieren.

00:38:33: aber das sind die zwanzig Prozent auf die wir vermutlich nicht so viel Einfluss haben die zelluläre Ebene, dann haben sie eins schon gesagt.

00:38:44: Ernährung und damit ist nicht Ernährungen gemeint im weitesten Sinne sondern in konkreten Sinne Sondern auch Ernährungs im weiteste Sinne Also Noxen vermeiden, also schädliche Sachen vermeiden.

00:38:58: Wirklich die Nummer Eins ist Rauchen.

00:39:00: zu viel Alkohol Zu viel Zucker Zufiel Die Dosis macht das Gift Ja?

00:39:06: Es bringt sich... Bringt Sie nicht das Stück Sahnetorte was es sich am Samstag nachmittag tiefenentspannt essen um, aber wenn sie sich natürlich jeden Tag das reintun.

00:39:18: Dann haben Sie natürlich durch diese Folgeerkrankung Probleme.

00:39:22: Es bringt ja auch nicht das Glas Rotwein um und auch das Zweite nicht.

00:39:26: Aber zu viel ist halt die Abkürzung.

00:39:33: Und da sieht man dann an der Zwillingesforschung.

00:39:34: Der Musiker hat es ordentlich blasen lassen.

00:39:37: Im wahrsten Sinne des Wortes und der Mathematiker, der ist bei seinen Leisten geblieben und feiert den Hundertsten-Gerurtslach.

00:39:44: So, dann

00:39:44: haben wir Ernährung genau?

00:39:46: Jetzt haben wir Zelle Ernährungen Dann schlafen.

00:39:51: Das ist spannend.

00:39:52: Ist das meist unterschätzte?

00:39:54: Nicht zu viel nicht zu wenig

00:39:57: Ach was?

00:39:57: Ja!

00:39:58: Also wieviel denn?

00:40:00: Zwischen sechs eineinhalb und acht Sechs ein halb Stunden pro Nacht und Acht?

00:40:06: Ich habe hier gerade vom achten Juni zwei tausend sechsunzwanzig in Vorbereitung auf Hier Den Podcast.

00:40:13: Zu kurzes und langes Schlafen scheint Organalterung zu beschleunigen.

00:40:19: Die Jungs haben also geguckt, die Leute, das heißt ja heute nicht mehr Mittagsschlaf sondern Napping, die sich nochmal zwei Stunden hinlegen, die am Tag acht, neun, zehn Stunden schlafen?

00:40:34: Nicht gut!

00:40:35: Die sind langsamer sowohl zentral als auch von den Organparametern.

00:40:41: Die optimale Zahl sind sechsundhalb bis acht und da sollten optimalerweise zehn Prozent Tiefschlafphasen sein.

00:40:49: Schlaf ist das meist unterschätzte, und das ist doch eigentlich cool.

00:40:52: du brauchst nichts machen.

00:40:53: Nicht sich ins Bett!

00:40:55: Muss nicht quälen irgendwo sondern legt sich ins Bet.

00:40:59: Sag so sorg's.

00:41:00: dafür will ich jetzt nicht alles aufzählen.

00:41:02: Sorgs dafür dass die Nachtur okay ist.

00:41:07: Man muss sich aber dann disziplinieren, wenn der Wecker klingelt.

00:41:10: Nicht noch sechsmal umdrehen oder noch zwischendurch dranhängen sondern aufstehen.

00:41:14: Also das ist ja die Challenge am Morgen in der Regel, dass man sich danach richtet daran hält.

00:41:22: Wobei

00:41:22: einmal ausschlafen vielleicht im Monat oder so mal richtig... Ich wäre

00:41:27: schon lange tot, wenn das stimmen würde.

00:41:28: ich habe bin ja so oft nachts aufgewacht war im Kreissaal und im Krankenhaus usw.. Nein!

00:41:33: Das ist natürlich ein längerer Prozess Das ist nicht einmal und nicht zehnmal.

00:41:38: Aber das ist wirklich sechs eineinhalb bis acht Stunden mit zehn Prozent Tiefschlafphasen für das Gehirn, für die Organisation des Gehirns, für Strukturierung des Gehirns um die wichtiger denn je durch diesen vielen Informations-Input den wir haben und durch die vielen Signale haben und auch für den Körper das Optimale.

00:42:02: So jetzt hatten wir Zelle Ernährung schlafen, jetzt kommt Bewusstsein.

00:42:10: Und ich habe es schon oder wir haben es schon angesprochen eine Kollegin von David Zinkler auch aus auch aus Herbers hat ein Experiment gemacht in den neunzehnten Hundertseptiger Jahren schon.

00:42:31: was hat sie gemacht?

00:42:32: Eine große Gruppe Leute zwanzig Jahre zurücktransformiert.

00:42:41: Das heißt, die hat sie in den Fünfzigerjahrklamotten gesteckt.

00:42:45: Wir haben in den fünftigerjahre Musik gehört.

00:42:48: Die haben so gelebt wie die Hili-Billi-Zeit, wie sie waren.

00:42:50: Sie haben getanzt und haben alles gemacht über Monate als wie in der Zeitmaschine.

00:42:57: Und das Ergebnis ist absolut faszinierend!

00:43:02: Die Leute waren danach

00:43:04: sowohl

00:43:05: in physischer wie auch psychischer Hinsicht deutlich besser heißt.

00:43:10: Die waren motorisch besser drauf, die haben Intelligenztests besser geduldst, sie haben MCT und eine Zunahme des Hirnmantels wenn auch nur um ein Prozent oder zumindest nicht weg gehabt, die waren also in jeder Hinsicht besser Jünger.

00:43:31: Das ist doch erstaunlich dass man den durch so eine Änderung des Mainz-Setzungen und der Umgebung tatsächlich biologisch höher werden kann.

00:43:44: Und zwar zehn Jahre!

00:43:48: Dafür würde ich mir vielleicht auch die Billi-Klamotten anziehen, aber in meiner Zeit wäre das natürlich was anderes.

00:43:54: und mache ich das?

00:43:55: Ja, mach' ich.

00:43:56: Ich habe mir mit zweiundsechzig wieder ein Motorrad gekauft.

00:44:00: Bin in einer Jugend immer Motorrad gefahren bis zur Studentenzeit.

00:44:04: Dann als junger Familienvater fand meine Frau das grenzwertig.

00:44:10: Jetzt habe ich mir wieder ein Motorrad gekauft, also vor einigen Jahren fahre wieder mit einem Freund zusammen.

00:44:14: Mit dem ich auch schon in der Jugend zusammengefahren bin und die Strecken, die wir schon gefahren sind sitzen zusammen und erzählen den gleichen Quatsch, den wir schon vor vierzig Jahren gequatscht haben.

00:44:25: Und das ist konkret.

00:44:29: wenn ich wiederkomme fühle mich super!

00:44:32: Das habe ich auch diesen Eindruck, gewinne ich die ganze Zeit.

00:44:35: Es ist unheimlich viel davon abhängig auf was das eigene Gefühl

00:44:38: hergeht.

00:44:39: Absolut!

00:44:40: Weiß ich nicht.

00:44:41: nur fünf Stunden schlafen fühle ich mich morgens nicht so gut.

00:44:43: wenn ich am Grill sechs Steaks esse fühle Ich mich übersättigt durch dieses ganze Fett.

00:44:49: Wenn ich zu viele Süßigkeiten esse hab ich nicht nun schlechtes Gewissen sondern hab auch ein bisschen Bauch, grummeln, bauchschmerzen wenn ich saufe.

00:44:54: sowieso.

00:44:55: Das sind all diese

00:44:56: Dinge.

00:44:57: Es geht eigentlich... Man kann es ganz leicht messen, man braucht keine Uhren die den Herzschlag messen.

00:45:01: Man muss nur in sich rein hören und sagen hat mir das gut getan oder hat mich's schlecht getan?

00:45:06: Fühl ich mich gut, fühle ich mich schlecht!

00:45:08: Und wenn man das zum Maßstab nimmt kommt man eigentlich ganz gut voran.

00:45:11: Ja

00:45:12: und der Vorteil ist er stimmt.

00:45:14: Das kann man wissenschaftlich belegen.

00:45:15: Ich meine man kann das ja einfach behaupten.

00:45:18: aber stimmts denn auch?

00:45:20: Wir stellen ja nicht irgendwelche Theorien auf sagen, die sind wahr.

00:45:25: Sondern man kann das ja überprüfen und das ist ein Experiment aus den Neunzelt-Siebzigern dass danach X mal in anderen Aufstellungen wiederholt worden ist.

00:45:35: ich habe dies nur genommen weil die die Kollegin es auch aus Harbert die das gemacht hat Die x Mal konnte das belegt werden.

00:45:44: Ein anderes Beispiel ist um zu Punkt fünf zu kommen soziales Umfeld soziale Kontakte.

00:46:00: Man hat in Dänemark eine Seniorengruppe, zwei tausend Senioren.

00:46:10: den hat man die Betreuung von Kindern mit Handicaps übertragen Hausaufgaben helfen zur Schule bringen im Ferienprogramm aufstellen und hat sie über Jahre beobachtet.

00:46:26: Nach dem, nach Ende des Werts hat man festgestellt es geht nicht nur den Kindern viel besser sondern auch den Senioren.

00:46:35: Die sind intellektuell fitter gewesen die sind beweglicher gewesen die haben leichter kommuniziert und hatten insgesamt... Es gibt so Parameter zufriedenheitsparameter Insgesamt eine Steigerung der Zufriedenheits-Paramete um twenty fünf Prozent.

00:46:54: Nichts gemacht, genauso weitergelegt.

00:46:56: Einfach soziale Kontakte und sich gekümmert.

00:47:03: Genauso ist es wieder unser Beispiel der Musiker und der Mathematiker.

00:47:09: Es gibt für das Gehirn nichts Besseres als sich anzustrengen neue Fragestellungen zu erarbeiten und zwar über die Schmerzgrenze heraus.

00:47:21: Mach ich das?

00:47:22: Ja, ich habe mich nie mit Altersmedizin beschäftigt.

00:47:25: Ich hab mir nie mit Mikroplastik beschäftigt oder mit alten Fragen.

00:47:29: also geh hin strengere Gehirn an arbeite dich in neue Frageställung ein und zwar nach wissenschaftlichen Vorstellungen ließ englische arbeiten.

00:47:39: guck ob es wirklich

00:47:39: stimmt.

00:47:41: diese Anstrengung führt dazu dass unser Gehirnt lange lange lange gut funktioniert und beugt nachweislich den Menschen vor.

00:47:51: Sie haben auch gesagt, Instrument spielen man muss Fingerkoordination oder so was Noten lesen.

00:47:56: Auch das ist hier anstrengend.

00:47:58: Was sie machen ist im Grunde genommen es musste sie nur anstrecken

00:48:03: also nicht körperlich sondern eher geistig.

00:48:05: Beides.

00:48:07: So dann fehlt noch zum Schluss die wollten ja nicht so gerne.

00:48:11: zum Schluss Sport also Bewegung.

00:48:16: Aber auch das ist absolut natürlich nachgewiesen.

00:48:20: und um mal wieder den Volksmund zu zitieren, verrastet der Rosted.

00:48:25: Ist ja eine absolute Platitude aber stimmt.

00:48:28: Stimmt auch wissenschaftlich!

00:48:29: Es gibt viele Sachen auf Volksmund wo ich sage okay das kann man so sehen muss man aber nicht.

00:48:35: Das für mich die höchste Stufe von stimmt nicht.

00:48:40: wenn sie einmal ist Sport natürlich Bewegung für Muskeln und Gelenke.

00:48:45: Was müssen Sie machen?

00:48:46: Welchen Sport ist im Grunde egal?

00:48:49: Mindestens zwanzig Minuten, mindestens dreimal pro Woche Und sie sollten mittlere Intensität erreichen und sie sollten etwa so zwischen zwei und drei tausend Kalorien zusätzlich durch den Sport verbrennen.

00:49:07: Das ist optimal und führt dann Nachwahl.

00:49:11: Durch Blutung wird besser die Gelenk Funktion wird besser.

00:49:15: Muskulatur bleibt stabiler und führt nachweislich dazu, dass sie A länger fit bleiben und B erhöht es die Lebensqualität und auch die Lebenslänge.

00:49:27: also wir haben's in der Hand.

00:49:30: Muss man sich was einwerfen?

00:49:31: Ich weiß nicht, Supplements oder Vitamintabletten.

00:49:34: Oder so Sachen wie Spermidin.

00:49:37: ich habe mich mal schlau gemacht.

00:49:38: Das verstärkt die celluläre Müllabfuhr oder so in ganz kurzen Worten.

00:49:43: Da ist das alles Quatsch!

00:49:44: Nein

00:49:44: also alles quatscht.

00:49:45: da gibt es interessante Forschungsergebnisse.

00:49:50: Ich hab gestern der Arbeit gelesen... Immuntherapeutikum, was man so ausgespannt hat.

00:50:00: Das hat man eigentlich dafür genommen um Immunreaktionen bei Transplantierten zu unterdrücken und da hat man als Nebenwirkung festgestellt ja das seucht auch für positive Effekte in der Zelle.

00:50:15: Da ist jetzt die Studie.

00:50:17: dann hat dann die Studier allerdings gezeigt dass dieser Effekt von dem Medikament die sportliche Betätigung relativiert, das heißt die sind nicht so erfolgreich.

00:50:29: Die Medikament plus Sport und Placebo plus Sport da waren die war der Sporteffekt wieder geringer.

00:50:37: Das heißt wer beweist dass ein wirklich voran bringt steht noch auf.

00:50:42: aber ich habe was für sie was man... Ich vergesse immer den Namen dazu.

00:50:52: Deshalb gucke ich mal, alles

00:50:53: andere war freigesprochen.

00:50:55: Sie haben sich

00:50:56: gut vorbereitet.

00:50:57: Ja das ist ein Thema wo ich schon mit dem ich mich länger beschäftige.

00:51:02: Jetzt sucht er auf seinen Zettel hier der gute Kollege.

00:51:07: Ich such die Erdbeeren.

00:51:15: Und Erdbären sind... Mir ist der Name Visitin heißt es.

00:51:24: Visitine ist ein Flavonoid, können wir sofort wieder vergessen also einen Stoff, der vermutlich auch positiv auf unsere Telomere wirkt.

00:51:33: und wo ist da drin?

00:51:34: In Erdbeeren!

00:51:36: Also muss ich jetzt eine gesunde Dosis Erdbären essen?

00:51:38: Ja, das ist wahrscheinlich so ziemlich von den allermeisten anerkannt.

00:51:45: einmal dass Flavinuide, also das hilft und dass es in Erdbeeren drin ist.

00:51:52: Das wird offensichtlich drei vier Mikrolives bringen wenn sie so ein Schächtelchen Erdbär naschen.

00:51:58: Also dann besser nicht den Erdbergboden mit viel Zucker und Sahne.

00:52:03: Den darf man auch mal am Sonntag nachmittags zum Kaffee aber vielleicht sonst einfach die Erdbehörer.

00:52:07: haben wir das Wundermittel jetzt gefunden.

00:52:10: Ja klar, das ist eins von vielen.

00:52:13: Und zu den anderen Sachen die sie gesagt haben, es ist eine Menge in der Pipeline.

00:52:20: Ja?

00:52:20: Das stimmt!

00:52:23: Sie heißen ja Senolytica.

00:52:26: Senox ist der Greis und Lüterslüsse.

00:52:31: Also die Kreisauflösung.

00:52:34: Da gibt's einen Haufen aber ausreichend Studien, die zweifelsfrei belegen dass das der Stein der Reise ist wo ich mich hier hinstellen würde um sagen das ist so Die gibt es bislang nicht.

00:52:49: Und ich fürchte, wir werden auch noch ein paar Jahre forschen müssen bis das so

00:52:54: ist.

00:52:56: Dr.

00:52:56: Michael Glasweier!

00:52:57: Wir haben gesprochen über rotarische Freunde und über das Alter.

00:53:01: Ich fand das super interessant und habe mich sehr gefreut.

00:53:04: Wir könnten noch viele Themen anschließen.

00:53:05: Habe ich schon im Vorgespräch gemerkt?

00:53:07: Aber ich glaube, ich lad sie einfach nochmal

00:53:09: wieder ein...

00:53:10: Denn jetzt beenden wir unser Gespräch nach, ich glaube knapp fünfzehn Minuten.

00:53:14: Ich glaube sie hätten noch zwanzig dranhängen können.

00:53:16: Genau eigentlich dürfen Sie ja nur zwanzich.

00:53:17: insofern habe ich Ihnen schon viel Bonus Zeit gegeben.

00:53:20: aber ich hab' ja auch fiese Nachfragen gestellt!

00:53:22: Ich sage Ihnen schönen Dank wünsche Ihnen schöne Feiern zu fünfzig Jahre.

00:53:25: rotarische Freunde Castro Braux und Rotari Club Und freue mich, wenn ich Sie bald mal wieder hier begrüßen darf im Schatten Ihrer Lieblingskirche von Kastro Brauk zu von Sankt Lambertos.

00:53:36: Ja so ist es.

00:53:37: Vielen Dank für die Einladung!

00:53:39: Ich bin gerne gekommen und ich komme auch wenn ich Themen habe zu denen ich was für ein Lied sagen kann.

00:53:45: Wunderbar!

00:53:46: Magelich Sie drauf fest.

00:53:47: Glück auf!

00:53:52: Podcast das Spezial.

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