Spezial: Wie überlebt Ihre Bäckerei, Frau Auffenberg?
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00:00:02:
00:00:07: Es ist Ende Mai Anfang Juni, im Moment scheint die Sonne und ich habe einen sonnigen Gast bei mir im Studio für eine Spezial-Ausgabe.
00:00:16: Und das ist keine geringere als Isabel Offenberg.
00:00:20: Hallo Frau Offenberger
00:00:21: Hallöchen, schönen guten
00:00:23: Morgen!
00:00:23: Ich finde das sehr schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.
00:00:26: Ich weiß nicht, ich komme Sie gerade von der Filiale Münster-Tor oder Münsterplatz oder aus Ikan direkt zu uns?
00:00:32: Wir haben sie hier hergefunden.
00:00:33: Genau, ich komm aus unserer Backstube gerade, von der Finkestraße, aus unserer Produktion und da bin ich seit heute morgen, habe schon ein bisschen verkauft, hab schon ein Bisschen... Du bist zeitgequatscht, Arbeitspläne geschrieben, so das übliche.
00:00:49: Also wer Isabel Aufenberg nicht kennt, der lernt sie heute kennen.
00:00:52: Ich stelle einmal kurz ganz grob vor, wer.
00:00:54: Sie sind bekannt von der Bäckerei aufenberg.
00:00:57: mit wie viel Filialen?
00:00:58: Fünf?
00:00:59: Mit fünf Filialern in Castro Brauxel.
00:01:02: Zwei davon sind nur hundertfünfzig Meter Luftlinie gefühlt.
00:01:05: Drei sogar?
00:01:06: Voneinander entfernt!
00:01:07: Wieso drei?
00:01:08: Die Brotzeit im Edeka-Markt in Eekern, daneben das Café und das Hauptgeschäft auf der Finkestraße.
00:01:15: Genau!
00:01:15: Außerdem sind sie vertreten in Henrichenburg direkt im Ortskern und hier in der Kastropper Altstadt im Ärztehaus am Münster Tor, Münsterplatz... Sie sind eine Handwerksbäckerei und darum wollte ich Sie mal einladen und mit Ihnen mal darüber sprechen wie sich das überhaupt noch rentiert und wie man das schafft über hundert Jahre als platzisch auch in dem heutigen Wettbewerb noch zu bestehen.
00:01:40: Also, Frau Offenberg sie sind ja nicht Bäckerin sondern in der Geschäftsführung eher so die organisatorische Kraft während ihr Mann Alexander ja dies Unternehmen weitergeführt hat das Familienunternehmen und tatsächlich auch Hands on beim Backen dabei ist als Bäckermeister.
00:01:56: wie schafft man das?
00:01:58: Ja, wie schafft man das?
00:02:00: Ich bin da ja mehr oder minder so reingerutscht.
00:02:03: Das war tatsächlich nie mein Plan vom Leben auf einmal bei meinem Mann und dann auch dieser Betrieb Und wir kannten uns kaum.
00:02:12: Da haben meine Schwiegereltern den Betrieb an meinen Mann weitergegeben.
00:02:18: Ja, wie das halt so ist.
00:02:19: Ich wurde schwanger und wir haben geheiratet.
00:02:21: Und dann hatte ich ganz viel Langeweile.
00:02:23: Mein Job konnte ich nicht mehr ausführen... ...und dann habe ich beschlossen, ach, ich helfe mal mit!
00:02:28: Was waren
00:02:28: Sie denn vorher?
00:02:29: Sind sie denn eigentlich...?
00:02:30: Ich hab tatsächlich mal Erzieherin gelernt.
00:02:32: Das war mein Traumberuf von Kindesbeinen an.
00:02:35: D.h.,
00:02:36: ich habe schon mit sechs überall gesagt, ich werde mal Kindergärtnerin.
00:02:41: Wo haben Sie da
00:02:41: gearbeitet?!
00:02:44: Ja, für die Stadt Mahl habe ich gearbeitet.
00:02:47: Allerdings gar nicht lange.
00:02:49: Ich fand die Jugendamtsarbeit total interessant und bin dann sehr schnell in die sozialpädagogische Familienhilfe gerutscht und hab dann vor das Jugendamt Mahl halt gearbeitet, Familienkinder-Jugendliche betreut – ein total schöner Bereich.
00:03:05: Habe ich auch mit ganz viel Herzblut gemacht!
00:03:10: Als ich dann schwanger wurde, habe ich Tätigkeitsverbot bekommen und ganz viel Langeweile gehabt.
00:03:15: Und dann kam so ein zum anderen das ich dachte ach guck mal du machst mal Frikadellen in der Bäckerei in der Firma!
00:03:22: Ich hab tatsächlich mit Frikadellen angefangen!
00:03:25: Was lässt sich denn eigentlich von dem Job den Sie da früher gemacht haben auf des heutigen Arbeitsalltag?
00:03:33: Weiß nicht, mitnehmen übertragen.
00:03:34: ist es die Lebenserfahrung oder kann man sagen irgendwie so ganz grob unterschiedlich ist das gar nicht.
00:03:42: So liebe Mitarbeiterinnen!
00:03:45: Liebe Mitarbeiter jetzt die Ohren zu halten.
00:03:48: früher habe ich halt Die Kinder und die Jugendlichen erzogen heute tatsächlich meine Mitarbeiter.
00:03:54: Also das Teamzusammenhalten
00:03:56: würde ich mal übersetzen, ist es Ihre Hauptaufgabe?
00:03:59: Sie haben schon von Organisationsplänen, Dienstpläne und so weiter gesprochen aber ist das schwierig?
00:04:04: Ist das die größte Herausforderung der sie so jeden Tag gegenüberstehen?
00:04:08: Jetzt aktuell nicht, also wie man weiß hatten wir auch mal andere Zeiten.
00:04:11: Im Moment sind wir richtig gut aufgestellt und ich habe im Moment halt wirklich richtig gute Leute.
00:04:15: Also im Moment bin ich wieder das Mädchen für alles.
00:04:20: Das heißt, ich springe ein bisschen in den Verkauf.
00:04:22: Ich bin ein bisschen im Büro.
00:04:24: Ich reinige ein bisschen die Backstube.
00:04:26: Ich mache die Deko in der Filiale.
00:04:28: Also ich mach so einfach alles für Verkoffsgespräche oder dann.
00:04:32: manchmal darf ich auch hier im kleinen Büro...
00:04:36: Genau und das gehört ein bisschen zu zur Öffentlichkeitsarbeit.
00:04:39: Und sie sind ja durchaus eine öffentliche Person, weil sie ich glaube in Ekan bekannt sind wie einen weiß nicht bunten Hund hat man früher mal gesagt.
00:04:46: Weiß nicht ob das inzwischen auf einer roten Liste steht aber irgendwie...
00:04:49: Das höre ich immer noch ganz auf.
00:04:50: Passt das gut zu ihnen?
00:04:51: Sie engagieren sich in unterschiedlichen Vereinen, aber sind auch in der Schule sehr aktiv oder im St.
00:05:01: Antonius in der Gemeinde irgendwie gefüllt.
00:05:03: bei jedem Event kann man Isabel Aufenberg nicht nur sehen als Teilnehmerin mit ihren Kindern sondern irgendwie auch mithelfenden Händen.
00:05:11: Das hat sich halt tatsächlich im Laufe der Jahre alles so ergeben weil ich ganz viel Glück habe mit Menschen.
00:05:17: also ich lerne sehr schnell sehr tolle Menschen kennen und ich genieße das halt sehr.
00:05:23: und so kommt es dann schon mal, dass einer fragt ach hast du nicht Bock mit zu helfen?
00:05:26: oder ja was soll ich sagen?
00:05:28: Da bin ich immer schnell dabei.
00:05:29: Meine Kinder sind auch so das sie sagen oh Mama wir helfen dir!
00:05:32: Und zack stehen wir schon wieder auf irgendeinem Fest und verkaufen Bratwurst ungefähr.
00:05:37: Wie schafft man das?
00:05:38: Ihr Tag hat da auch noch vierundzwanzig Stunden oder?
00:05:41: Ja das fragen mich viele Leute oftmals.
00:05:44: also tatsächlich bin ich schon glaube wirklich voller Power.
00:05:49: Ich sag auch, es gibt keine Diagnose aber ich glaube ich bin hyperaktiv.
00:05:54: tatsächlich.
00:05:54: also ich bin wirklich!
00:05:55: Ich bin den ganzen Tag in Aktion und ich habe ganz viele Baustellen und such mir ganz gezielt Baustelle.
00:06:02: Also ich brauche einfach richtig Action.
00:06:03: bei mir ist immer Vollpower.
00:06:05: Und wie viel Schlaf braucht so eine Geschäftsführerin einer Bäckerei?
00:06:09: Eigentlich brauche ich tatsächlich recht viel Schlafen.
00:06:11: alles unter acht Stunden wird schwierig und ich bin auch ein richtiger Morgenmuffel.
00:06:18: Wann stehen Sie denn auf?
00:06:19: Weil in der Backstube müssen sie ja jetzt nicht Hand anlegen.
00:06:21: Nein, spätestens um sechs.
00:06:22: tatsächlich bin ich so wach und vor den Kindern... Genau!
00:06:26: Also das ist mir ganz wichtig.
00:06:27: meine Kinder stehen an oberster Stelle oder unsere Kinder stehen am obersten Stelle.
00:06:32: aber ich brauche erstmal so ein Stündchen sag' ich mal morgens mit meiner Tosse Kaffee, um so wach zu werden.
00:06:38: Und dann darf mich auch keiner ansprechen!
00:06:42: Der Mann ist ja schon seit fünf Stunden auf der Achse?
00:06:45: Nein tatsächlich
00:06:46: nicht mehr.
00:06:46: mein Mann geht jetzt auch ich sage mal nicht mehr vor halb sechs ungefähr in die Backstube.
00:06:51: das war halt lange Zeit anders da hat er immer um halb zwei angefangen.
00:06:55: aber seitdem die Kinder da sind und wir natürlich auch organisatorisch viel mehr machen müssen.
00:07:01: aufgrund der Anzahl der Läden Arbeiten wir viel tagsüber und beide halten nicht mehr nachts.
00:07:07: War das eine gute Entscheidung eigentlich, von dem Kerngeschäft in Ikan größer zu werden?
00:07:13: Da gab es ja dann unterschiedliche Verknüpfungen.
00:07:17: Ich glaube der komplette Ikan am Marktplatz wurde irgendwann mal komplett neu errichtet zusammen auch mit einem inzwischen guten Bekannten der Familie Heier die da im Boot ist.
00:07:27: Dann wurde irgendwann die Filiali am Münster Platz frei, dann baute man ja in Henrichenburg den Dorfkern neu und überall war dann plötzlich aufem Berg im Spiel.
00:07:35: Irgendwann ging's sogar außerhalb der Stadtgrenzen in Huckade, den Versuch vielleicht sogar auf dem Berg dazu etablieren im Dorbunterwesten.
00:07:43: War das insgesamt eine gute Entscheidung?
00:07:45: oder würden Sie sagen, ach hätten wir mal lieber hier unseren Sprengel Ikan behalten und den Rest nicht gemacht?
00:07:52: Also tatsächlich hat ja meine Schwiegermutter bzw.
00:07:55: meine Schwigereltern ja das Meister noch gemacht.
00:07:57: also als Ikan entstanden ist.
00:07:59: Der Marktplatz gab es mich ja noch gar nicht, Henrychumburg genauso.
00:08:03: Das heißt Mit meinem Mann gemeinsam habe ich damals Zucker der öffnet.
00:08:07: Ein ganz, ganz lieben Groß an die Familie Schlurz, an die Bäckerei Wulf ehemals.
00:08:12: Genau das haben wir ja einige Jahre gemacht und das Caféhaus hat sich jetzt auch wieder durch die Familie Heier ergeben dich sehr, sehr schätze und wir sind da sehr glücklich!
00:08:23: Also, es war schon insgesamt eine gute Entscheidung.
00:08:25: Zwischendurch hatten sie dann Phasen wo Sie gesagt haben Es geht irgendwie nicht mehr.
00:08:29: Das hatten sie vorhin auch schon mal angedeutet Wo sie gesagt haben Jetzt geht's uns im Mitarbeiterstamm Super Wir haben super Leute.
00:08:36: Was war in dieser Phase los?
00:08:38: Hatte das noch mit Corona zu tun oder War da einfach irgendwie gerade die Luft raus Auf dem Markt?
00:08:44: auch Weil man braucht ja auch Fachkräfte Die man einstellen kann?
00:08:48: Ja also ich sag mal so dass Bäcker leben war sehr, sehr schwer als Corona losging weil man einfach nicht wusste wie es weitergeht.
00:08:56: aber das betraf jetzt nicht nur uns Bäcker sondern ganz viele andere Branchen ja genauso.
00:09:02: Als der Ukraine-Krieg ausbrach.
00:09:04: also da ist so dass wir ernsthaft überlegt haben auch zu schließen und einfach wieder ins angestellten Verhältnis zu gehen um ja ertragen zu müssen.
00:09:15: Also es war wirklich tragisch für uns, weil wir nicht wussten kriegen wir morgen noch Mehl zum Beispiel?
00:09:20: die Rohstoffpreise wurden ja ins wirklich unermessliche angezogen Zucker Sonnenblumenkerne Kürbiskerne Ach dann die Butter wie sich ja viele erinnern können Sahne.
00:09:33: und das war schon wirklich schlimm und wir wussten teilweise gar nicht kriegen wir das alles noch gedeckelt kriegen wir am Ende unsere Kosten alle gedeckt Energiekrise und so weiter und sofort.
00:09:46: Also ja, ich muss gar nicht viel erzählen aber
00:09:49: doch weil jetzt welchen Rattenschwanz das nach sich zieht das haben ja viele vielleicht selbst so am Portemonnaie im Supermarkt gemerkt.
00:09:57: Aber für sie ist es ja existenziell also für viele andere waren Sie einfach zwanzig Euro mehr.
00:10:02: beim Einkauf der vorher dreißig gekostet hat kostete plötzlich Sie kaufen täglich ja viel größere Mengen quasi ein bei Mühlen oder bei anderen Großhändlern und waren da existenziell betroffen.
00:10:16: Definitiv, also es gab immer wieder auch Situation jetzt in... unserer Laufbahn, wo wir überlegt haben naja gut Butter ist jetzt so teuer.
00:10:24: Möchten wir jetzt durch günstigere Margarine zum Beispiel ersetzen?
00:10:28: Rosinen sind auch nicht gleich Rosin.
00:10:30: nehmen wir jetzt den günstigeren Sack und wir haben uns immer vor die hochwertige Ware entschieden weil wir halt nicht mit irgendwelchen Discountern verglichen werden wollten oder so und ich glaube ja dass wir dadurch dann auch weiterhin jetzt bestehen konnten.
00:10:46: aber wir mussten die letzten Jahre tatsächlich schon erkämpfen.
00:10:52: Wir backen zum Beispiel mit Öl, wir brauchen Öl für unsere Höfen.
00:10:57: Zwischendurch hieß es, wir kriegen bald kein Öl mehr.
00:10:59: also das macht ja im ersten Augenblick immer was mit einem und schwierig!
00:11:06: Die Entwicklung ist schon spannend seit einigen Jahren, im Moment sehen wir dennoch recht positiv in die Zukunft.
00:11:15: aber Das war schon zuletzt nicht so ganz einfach.
00:11:19: Man muss ja parallel dann auch noch die Trends sehen... im Lebensmittel Einzelhandel gibt, das heißt also in jedem größeren Supermarkt gibt es einen Vorkassenbereich da ist eine Bäckerei.
00:11:30: Inzwischen auch eigentlich in jedem Discounter und auch den großen Supermärkten die Backtäken wo man sich selbst was rausnimmt.
00:11:38: Die Ware ist mit ihrer wahrscheinlich nicht zu vergleichen.
00:11:41: sie können wir bestimmt auch erklären was da anders ist aber die Sachen kosten ja zum Teil nur die Hälfte.
00:11:45: so ein Weizenbrötchen für Ich weiß nicht, was kostet es aktuell bei Ihnen.
00:11:52: Wie besteht man denn da?
00:11:53: Und darum wollte ich Sie einladen und damit Sie mir das erklären!
00:11:56: Ich finde das richtig gut und ich mag auch das Brötchen vom Bäcker natürlich lieber als dass aus der Theke.
00:12:02: aber dennoch man ist eben supermarkt um wenn's schnell gehen soll.
00:12:05: vielleicht greift man doch rein und nimmt es mit.
00:12:08: wie schaffen sie das da?
00:12:09: Ja,
00:12:10: gute Frage!
00:12:12: Fakt ist natürlich dass wir auf unsere Rohstoffe achten und wir müssen auch ganz anders kalkulieren als Discounter der seine Ware irgendwo aus dem Osten bezieht.
00:12:24: Das heißt, die haben andere Personalkosten.
00:12:26: Die haben andere Rohstoffe.
00:12:27: wir glaube ich haben ganz viele Kunden, die einfach so auf ihre Ernährung achten.
00:12:32: das heißt sie wollen nicht dass ein Brötchen Teigling irgendwie Stunden Tage wie auch immer umhergefahren wird.
00:12:40: Das heißt oftmals ja auch, dass irgendwelche Zusatzstoffe zugesetzt werden.
00:12:44: zum Beispiel Die wollen natürlich auch das Personal angemissen bezahlt wird.
00:12:49: Das ist glaube ich auch eine Erwartungshaltung, die ganz normal ist.
00:12:53: Sie wissen einfach wenn Sonntags da meine Fachverkäuferin im Verkauf steht dann kostet sie auch einfach Geld.
00:13:00: Da kommen ganz viele Punkte zusammen.
00:13:05: also Man kennt uns seit Generationen und man weiß, unser Brötchen besteht in erster Linie aus Mehl.
00:13:12: Und da wird halt kein Püwakken reingepackt damit das Brötchene eine Woche frisch bleibt oder was auch immer.
00:13:20: Reine Backware, die über vierundzwanzig Stunden, das muss ich noch mal dazu sagen.
00:13:25: Also wir packen da halt keine Chemie oder irgendwas rein sondern wir gehen über Temperaturen und wir gehen überall gare und das ist total interessant.
00:13:33: als ich das erste Mal gesehen habe wie ein Brötchen hergestellt wird hab ich gesagt Mensch das ist doch viel zu günstig.
00:13:38: was für einen Aufwand dafür so ein kleines Ding gemacht wird.
00:13:41: unglaublich!
00:13:42: Wie viele Brötchens entstehen da jetzt Nacht für Nacht?
00:13:45: Tag für Tag?
00:13:45: Die genau zahlen habe ich tatsächlich nicht, weil es sind natürlich mehrere Tausend.
00:13:49: Wir beliefern halt auch Seniorenheime, Krankenhäuser so was alles unsere Filialen also ja das sind schon ein
00:13:56: paar.
00:13:57: Muss man denn da jetzt sich immer wieder strecken damit solche Vertragsverhältnisse bestehen bleiben und damit man entsprechend irgendwie Fachpersonal bekommt?
00:14:05: Sie müssen ja wahrscheinlich auch ausbilden.
00:14:07: all diese Dinge müssen sie im Blick haben.
00:14:08: oder
00:14:10: Ja Ja, natürlich.
00:14:13: Ausbildung ist ein großes Thema.
00:14:15: Wir sind inzwischen wahrscheinlich der einzige Betrieb, der hier in Kastrop-Bekker, Konditoren und Fachverkäufer ausbildet.
00:14:25: Dadurch, dass wir ja aus Kastropp kommen – viele Filialisten kommen ja aus den anderen Städten, aus den Nachbarstädten wie man weiß.
00:14:33: Das heißt, hier in kastropps sind die einzigen.
00:14:38: Ja, da tun wir auch eine ganze Menge für aber nur im Rahmen unserer Möglichkeiten.
00:14:44: Ist das denn schwer auszubildende zu finden oder laufen die in die Türen ein?
00:14:48: Nee nee, also im Verkauf ist es schwieriger tatsächlich als in der Produktion, warum auch immer!
00:14:54: Also die arbeiten ja nachts und dennoch haben mehr Bewerbungen von Bäckern... von jungen Leuten, die Bäcker oder Konditorin in der Regel sind es weibliche Personen werden möchten als Verkäufer.
00:15:12: Also ist eine spezielle Attraktionen anfangs Strichen.
00:15:16: man könnte jetzt sagen ja haben wir einen ganzen Tag frei so super aber natürlich macht das auch was mit dem Lebensrhythmus.
00:15:21: Genau!
00:15:22: Es verändert sich total und ist glaube ich auch sehr schlauchend.
00:15:27: Es gibt vielleicht Leute, die vielleicht genau dafür gemacht sind.
00:15:30: Nicht
00:15:30: nur vielleicht!
00:15:31: Also ich hab diese Leute.
00:15:32: also es gab die Überlegung auch mal vor ein paar Jahren als Tagproduktion überall Thema war so das gibt ja auch in Deutschland einige Bäckereien inzwischen die tags über produzieren die verkaufen dann ihr Brot irgendwie erst ab elf Uhr und alles ist möglich.
00:15:47: Das war auch meine Idee, kommen wir stellen mal um.
00:15:49: Wir gucken mal was da so geht und meine Becher haben mich alle für bekloppt erklärt.
00:15:54: Wir haben unseren Tagesablauf danach geregelt.
00:15:56: Wir sind schön morgens um acht Uhr zu Hause Wir bringen unsere Kinder in die Kita, was auch immer.
00:16:01: Wir haben den ganzen Tag Zeit.
00:16:03: also sie finden das total gut.
00:16:05: Ähnlich sagen dass unsere Zeitungszusteller sind ja auch nachts unterwegs und gehen von Haus zu Haus und machen diesen Job zum Teil auch mit Leidenschaft.
00:16:13: aber wir wissen natürlich es ist schwierig Leute zu bekommen die das machen wollen.
00:16:18: Aber wenn sie es dann machen, sind auch viele Leute einfach oft über Jahre und Jahrzehnte gefühlt dabei.
00:16:23: Weil Sie ihren Rhythmus dann entsprechend einstellen und die Vorzüge da genießen.
00:16:29: Ja also in unserer Produktion haben wir wirklich nur Leute fast nur Leute, die schon seit Jahrzehnten bei uns sind.
00:16:35: das muss man dazu sagen.
00:16:36: Die sind alle so in dem Alter von meinem Mann irgendwie alles um die Fünfzig.
00:16:40: Und die haben teilweise ihre Ausbildung bei uns gemacht.
00:16:44: Würden Sie denn sagen, es ist ein super anstrengender Beruf eigentlich oder die Berufsbilder, die sie haben?
00:16:48: An der Theke stehen.
00:16:49: Da sagen ja auch viele Leute immer Kundenkontakt.
00:16:52: Die Kunden sind auch so unfreundlich geworden.
00:16:54: Weiß ich nicht.
00:16:55: Ist das bei Ihnen auch so oder dreist du geworden?
00:16:58: Keine Ahnung!
00:16:59: Oder ist das in Henrichenburg anders als in Kastrop und in Ekern?
00:17:03: Das war
00:17:03: tatsächlich mal anders aber das habe ich persönlich nicht mehr erlebt.
00:17:09: Seit Corona ist es tatsächlich so, dass viele Leute weggegangen sind.
00:17:13: Weil sie gesagt haben mit Kunden will ich nichts mehr zu tun haben.
00:17:16: also als Corona uns eingesperrt hatte damals wurden die Leute oftmals wirklich angeschrien oder beleidigt bedroht das volle Programm.
00:17:27: während Corona sind wirklich viele gegangen die gesagt haben Ich möchte keinen Kontakt mehr.
00:17:33: jetzt aktuell ist es eigentlich wie immer da hat sich so nix getan.
00:17:38: Sie haben mir aber auch so ein Gefühl dafür, weil sie überall auf der Anni hinter der Theke stehen.
00:17:46: Wie sind die Kunden dazu?
00:17:48: Sind die Henrichenburger wirklich anders als die Ekerner?
00:17:54: Ich
00:17:54: kann das schwer beurteilen.
00:17:55: Ich glaube, ich bin ja eigentlich immer gut drauf und ich glaube wenn sie reinkommen und da ist einfach eine die gute Laune hat dann haben Sie keinen Bock die zu beleidigen oder doof anzumachen so doof.
00:18:07: Erfolgsrezept!
00:18:08: Ich hatte einen Kunden, ich glaube ich muss davon mal erzählen der kam in den Laden und ich sagte schon wieder Herr Licheln guten Morgen wie ich halt so bin?
00:18:17: Und er hat mir das nicht abgekauft, er guckte mich ganz erschrocken an.
00:18:21: Sie scheinen ja psychisch krank zu sein.
00:18:23: Lassen sie sich helfen?
00:18:25: Ja, mein Mann angerufen hat so.
00:18:26: was habe ich noch nie erlebt!
00:18:29: Aber das gibt es natürlich, man macht allerlei Erfahrungen.
00:18:32: Mein lieben Mitarbeitern sage ich schon mal wenn die irgendwie blüht kommentare erhalten oder so und das gibt drüber stehen, die haben vermutlich ein anderes Problem und das musste gerade irgendwo hin.
00:18:49: Das ist einfach so.
00:18:50: Aber es kennt jeder der mit Kunden zu tun hat ... Es ist schön aber auch manchmal...
00:18:58: Wie viel Beschäftigte hatte das Unternehmen zurzeit?
00:19:00: Ca.
00:19:00: Siebzig.
00:19:01: Und das ist ein sehr fluktuierender Markt.
00:19:04: D.h.,
00:19:04: da gehen immer Leute und sie müssen Neues suchen.
00:19:06: oder ist das jetzt eigentlich eher stabiles Team?
00:19:09: Nee, jetzt aktuell tatsächlich sehr stabil.
00:19:13: Was wir halt machen?
00:19:14: Wir haben viele Schüler und Studenten gerade für die Wochenenden, die dann in den Cafés unterstützen.
00:19:19: Und da ist es schon mal so das der eine oder andere aufhört Auslandspraktikum was auch immer... ...und dann ist er eben weg.
00:19:25: oder da geht einer dann in die Ausbildung muss Wechselschichten machen oder was auch Immer und die hören dann bei uns auf.
00:19:31: aber
00:19:34: Sie sind ja aus Mal nach Ickern gekommen.
00:19:36: beschreiben sie doch mal als Malerin.
00:19:38: Macht das Leben in Kastrop-Rauxel oder gerade in Ickern irgendwie speziell besonders?
00:19:43: Ist das eine besondere Stadt, oder erhalten wir uns nur für Besonderes wie
00:19:46: Kastro-Rauksler?".
00:19:48: Ja.
00:19:49: Für mich ist es tatsächlich eine besondre Stadt.
00:19:52: Ich liebe Ickeren!
00:19:53: Das muss ich ganz ehrlich sagen... Ich kann einfach großartig.
00:19:57: Warum?
00:19:57: Was macht Ikka denn so großartige?
00:19:59: Ich kann ist ein Dorf, ich brauche... ...ich wohne hier auch auf der Finke Straße.
00:20:02: das ist total ulkig!
00:20:04: Ich bin manchmal von zu Hause von der Finkelstrasse bis zum Marktplatz zwei Stunden unterwegs und dann
00:20:10: sagt mein Mann... Für Leute die sich nicht auskennen da sind es zweieinhalb Meter.
00:20:13: Ja!
00:20:13: Und mein Mann sagt Mensch wo warst du schon
00:20:15: wieder?!
00:20:18: Man trifft halt so viele Leute.
00:20:20: das ist so schön.
00:20:23: Ja, ich kenne da halt die Kinder von der Marktschule.
00:20:26: Dadurch dass ... Ich lau da überall ein bisschen und bleib dann stehen und auch komm wir gehen noch mal ein bisschen Kaffee eben trinken oder was auch immer es ist einfach richtig schön!
00:20:38: Lustig!
00:20:39: Das ist einfach ein lustiger Stadtteil.
00:20:41: Worauf muss man denn achten, damit das auch so bleibt?
00:20:44: Also haben Sie das Gefühl da es einen Trend der nicht so gut ist oder bleibt eigentlich in Eckern alles stabil aus Ihrer Sicht?
00:20:50: Wir
00:20:50: wurden ja durch den neuen Beerenbruch oder die Finke-Siedlung, den Finkehof genau sehr bereichert.
00:20:58: tatsächlich viele junge Leute und viele Kinder noch mehr Bewohner... Ja, ich glaube das macht das Ganze so lebendig und viele Leute die auch Lust haben was zu machen sich zu engagieren.
00:21:13: So profitiert zum Beispiel die Kirche auch sehr bei uns eigentlich beide Kirchen ja auch die evangelische wenn man mal guckt was da alles an Aktion stattfindet und so dass ist schon ganz großartig
00:21:25: Und Sie mischen immer mit wenn da irgendwas ist?
00:21:27: Sie werden gefragt oder sie sagen Hallo Ich bin da ich kann etwas tun.
00:21:31: Genau genau das ergibt sich dann halt wo im Alltag.
00:21:37: Ja, ich bin dann halt mal unterwegs und dann ist irgendwo eine Veranstaltung.
00:21:40: Und dann sagt einer wir brauchen Hilfe!
00:21:42: Und dann schrei' ich in der Regel jooo!
00:21:43: Ich komme, ich hab Zeit!
00:21:45: Ich nehm mir dann auch die Zeit.
00:21:47: Ich brauche das.
00:21:48: Mein Tag ist manchmal sehr anstrengend.
00:21:50: Irgendwelche was weiß ich.
00:21:51: Preisverhandlungen oder sonstwas... Und dann freue ich mich wenn ich einfach irgendwo einfach mal Bier zapfen darf.
00:21:57: Bierzapfen, das war sie also in der Freizeit am liebsten.
00:21:59: Machen Sie eigentlich auch Sport oder ist dafür wirklich gar keine Zeit?
00:22:03: Tatsächlich mache ich ja richtig viel Sport sogar.
00:22:05: Ich bin im Moment ein bisschen sehr stolz auf mich.
00:22:07: Ich habe jetzt zwar ungefähr einem Jahr angefangen zu laufen und hab' mich jetzt von Marathon und halben... Also jetzt im September von Halbmarathon angemeldet und im April für den Marathon.
00:22:17: Das heißt also ich laufe momentan drei bis vier mal die Woche und
00:22:21: Im Team oder machen Sie es für sich?
00:22:24: Nee, inzwischen sogar alleine und auch lieber alleine.
00:22:27: Ich hab aber ein Lauftrainer das muss ich dazu sagen.
00:22:30: Aber das ist schon eine Sportart die kann ich auch jeder Frau über vierzig empfehlen.
00:22:36: wenn man mal schlechte Laune hat Stimmungsschwankungen oder so dann würde ich laufen gehen.
00:22:41: Laufen ist der Hammer!
00:22:43: Warum?
00:22:43: Was finden Sie da an den Hammer?
00:22:45: Ich find das eigentlich so langweilig, aber ich hab jetzt auch
00:22:48: hier beim
00:22:49: Feierabendlauf im Erinpark habe ich mich ja auch irgendwie aus Versehen angemeldet.
00:22:55: Dann
00:22:55: sehen wir uns heute Abend!
00:22:57: Wir nehmen hier vorher auf, da muss man dazusagen.
00:22:59: Die Sendung läuft erst hinterher.
00:23:00: Ich hoffe wir sehen uns hinterher im guten Gemütszustand.
00:23:03: aber in der Tat letztes Jahr habe ich ihre Familie der Alexander war mit dabei und ich weiß nicht die Kinder waren die auch am Start?
00:23:10: Ja genau!
00:23:10: Genau die waren alle mit dabei, lauf begeistert.
00:23:13: sie hatten sogar eigene Shirts dafür gemacht.
00:23:15: also Bäckerei Aufenberg ist da im Trikot gelaufen.
00:23:19: Das führt mich aber noch zu einer Frage.
00:23:21: Sie haben letztens Kund getan, dass sie in Ikan da auch was planen oder zumindest im Planungsteam dabei sind.
00:23:28: Erzählen Sie mal!
00:23:29: Was hat das mit Laufen und Ikan jetzt auf sich?
00:23:33: Ich habe mir überlegt, dass der Ikana-Volkslauf mal wieder... auferlebt werden müsste.
00:23:39: Den
00:23:39: gab es über Jahre, Jahrzehnte.
00:23:40: Der Gabel
00:23:40: ist über Tus Ikan organisiert ganz viele Jahre und dann ist das aufgrund von Manpower und so leider gestorben.
00:23:49: und dadurch wie gesagt dass ich inzwischen auch sehr intensiv laufe habe ich gedacht Mensch das wäre so ein tolles Event für Ikan warum machen wir's nicht einfach wieder?
00:24:00: Und dann hab' ich das bei Facebook mal und in meinen Status reingeschrieben wer hat Bock eventuell was zu machen?
00:24:05: Und dann haben sich richtig tolle Leute gemeldet.
00:24:08: Also so richtig toller Leute und wir sind sehr zuversichtlich, dass das am der XXIII.
00:24:14: Mai siebenundzwanzig durchgeführt werden kann.
00:24:18: In
00:24:18: einem Jahr braucht man echt so viel Vorlauf oder?
00:24:20: Ja
00:24:20: soll ja jetzt keine Lachnummer werden!
00:24:22: Das soll schon ein schönes großes Event werden.
00:24:25: Was kann man da sportlich erwarten?
00:24:27: Weiß nicht, ein Zehnkilometer-Lauf oder einen Fünfer.
00:24:29: Bambini-Laut, genau.
00:24:32: Also Bambinilauf fünf Kilometer und zehn Kilometer ist aktuell angedacht.
00:24:37: Aber das waren jetzt erst mal nur ganz grobe Ideen
00:24:40: von paar ... Weißt du schon wo dann?
00:24:42: Wird es eher so'n Stadtlauf oder eher rundum durch die Natur?
00:24:46: Genau!
00:24:46: Eher Natur.
00:24:47: Wir möchten möglichst wenig Straße nutzen um auch Straßensperrungen uns zu vermeiden.
00:24:54: Ja, dann soll es ein großes Event geben am Sportplatz an der Uferstraße.
00:24:58: Wahrscheinlich ausgerichtet von Eintracht Ickern so wie's aussieht.
00:25:02: die haben wir mit im Boot.
00:25:03: da freuen wir uns darüber.
00:25:05: ja und ganz ganz viele tolle Unterstützer.
00:25:07: Es wird einen Lauftreff vorhergeben den daher Siegbert, dann anbieten wir es einmal.
00:25:12: So
00:25:12: eine
00:25:13: Trainingsgruppe quasi?
00:25:15: Genau.
00:25:16: und dann Gunfire wird uns ja unterstützen.
00:25:18: die haben schon zugesagt.
00:25:20: Das ist ne Coverband, die engagiert sich sowieso auch in Ickern sehr stark.
00:25:24: Auch für das Hospiz zum Beispiel dass auch immer irgendwelche Veranstaltungen in der Agora mit Gunfire ausrichtet.
00:25:30: Woher kommt der Kontakt?
00:25:32: Tatsächlich durch den Hospizverein.
00:25:34: Da habe ich irgendwann mal Getränke verkauft, genau im Trafo!
00:25:38: Genau das kann man ja bei Instagram und Facebook überall sehen, da ist schon eine Video ganz regelmäßig.
00:25:45: Da sind die aufgetreten und ich stand halt hinter dem Dresen und dann musste ich mir ein T-Shirt kaufen weil ich die so cool fand.
00:25:54: Genetzwerk, das ist ein gutes Wort.
00:25:57: Und die wollen dann da spielen?
00:26:00: Genau!
00:26:00: Die werden dann da auftreten... Ja, ja es läuft, es läuft.
00:26:04: Wer noch unterstützen möchte, ist gerne eingeladen.
00:26:06: Was kann die Person tun?
00:26:08: Einfach Isabel Aufemberg kontaktieren oder wer ist der jetzt Chef-Orlar?
00:26:12: Irgendwie
00:26:14: Weiß man noch nicht so richtig.
00:26:16: Ja, tatsächlich war es meine Idee und ich sammel gerade alles an Ideen und Helfern und so.
00:26:22: Es wird ein weiteres Planungstreffen geben.
00:26:24: das erste hat vergangene Woche stattgefunden Und da gibt schon viel Interesse.
00:26:30: Ich bin ganz begeistert habe ich gar nicht mit gerechnet.
00:26:32: und ja es soll halt wie gesagt ein riesengroßes Event geben.
00:26:36: dafür werde Kritz, Lenysgarten und so alle ansprechen ob die da auch einen Stand machen wollen.
00:26:43: Solche Dinge.
00:26:43: Da sollen alle von profitieren.
00:26:45: wir wollen da keinen Gewinn mitmachen.
00:26:47: wenn Gewinn rumkommen sollte wird das auch irgendeine schönen sozialen Einrichtung oder so ausgehindigt.
00:26:54: also ich mache das wirklich als Privatperson.
00:26:57: Wie kam der Termin zustande?
00:26:59: Ist vielleicht irgendwie das Schwierigste oder einen Termin zu finden.
00:27:02: Da muss gutes Wetter sein, da darf nicht Kasropkocht über, darf dann nicht sein und auch nicht die Henrichenburger Dorfkirmes keine Ahnung was muss man da alles abklappern?
00:27:10: Wir haben
00:27:11: in erster Linie geguckt was in Ikan so läuft.
00:27:13: eigentlich war der Terminen immer der letzte Sonntag im April.
00:27:18: Das konnten wir jetzt nicht machen, weil in Hamburg der Marathon ist zeitgleich.
00:27:22: Und da ist Isabel Aufenberg am Start?
00:27:24: Da werde ich dann sein genau.
00:27:25: Alexander auch!
00:27:27: Nein nur als Zuschauer, weil wir es nicht schaffen Zeit gleich zu trainieren.
00:27:30: tatsächlich aber mein Mann ist schon marathon alles gelaufen.
00:27:33: Mein Mann ist ja Läufer durch und durch Und jedenfalls haben wir dann ein paar Terminvorschläge gesammelt und geguckt, wann die meisten können.
00:27:42: So ist der Termin jetzt entstanden so dass wir als nächstes auch bei der Stadt und überall alles schon mal wild machen können!
00:27:48: Sehr schön also vorgemerkt das ist doch schonmal gut.
00:27:51: weiß ich laufen Sie denn in Halbmarathon oder Marathon in Hamburg?
00:27:54: In Hamburg den vollen im September jetzt in Dresden den halben
00:27:58: Wahnsinn, also das sieht der Trainingsplan so vor.
00:28:02: Ich bin schon froh wenn ich die fünf Kilometer im Erinpark schaffe Aber ich trainiere auch nicht viermal die Woche.
00:28:08: dafür fehlt mir irgendwie die Zeit, ich finde es sehr bemerkenswert.
00:28:11: Nein!
00:28:11: Das gibt es nicht mehr fehlt die Zeit.
00:28:13: Das stimmt so und nicht.
00:28:14: man muss sich die Zeit einfach nehmen alles ausreden ganz sicher
00:28:18: damit sie vielleicht gleich noch die Laufschuhe anziehen können.
00:28:21: Wir sehen uns ja im Erinn Park da müssen wir uns noch darauf vorbereiten.
00:28:25: würde ich jetzt mal langsam zum Ende kommen.
00:28:27: Ich möchte ja ganz gerne einen Ausblick wagen.
00:28:30: Wir haben immer noch gesamtgesellschaftlich gesehen keine rosigen Zeiten, das Geld ist irgendwie immer noch knapp.
00:28:37: die Preise sind irgendwie trotzdem gestiegen.
00:28:39: wo ist da Platz für das Unternehmen Aufenberg so sage ich mal in zehn Jahren?
00:28:43: glauben Sie dass sie da noch da sind?
00:28:46: Glauben Sie dass die Zeiten wieder schwerer werden oder haben sie eigentlich Hoffnung irgendwie?
00:28:52: es könnte wird jetzt bald aufwärts
00:28:54: gehen.
00:28:56: Ich glaube tatsächlich, dass es für uns so Gott will.
00:28:59: So bleiben wir, weil wir natürlich unsere Nische die Konditorei gefunden haben zum Beispiel aber auch einfach mega viele Kunden haben, die irgendwelche Unverträglichkeiten haben.
00:29:10: und ich sage mal da kann ich jeder darauf eingehen.
00:29:12: wenn heute einer zu mir kommt und sagt machst du mir von morgen mal eben so ein Vollkornbrötchen ohne Sesam dann mache ich im Morgen mal eben eins mit oder machst du mir dann Brot mal was weiß ich?
00:29:21: Mit mehr Dinkel, dann krieg der da zwanzig Prozent mehr Dinkele rein.
00:29:26: Das sind viele Kunden, die zu uns kommen.
00:29:28: Machen wir mal einen Berliner ohne Ei und so.
00:29:30: Da können wir immer schön darauf reagieren.
00:29:32: Und auch diese Kunden werden weiterhin kommen, die können nicht zu den Filialisten.
00:29:35: Der kann sich seine Produktion komplett umstellen weil ein Kunde da irgendwie diese karierten Malglöckchen haben will man so schon sagt.
00:29:43: Und das ist bei uns halt
00:29:44: möglich.
00:29:45: Das ist eine Vorteile.
00:29:47: Wunderbar!
00:29:48: Isabel Offenberg, da war noch Platz für einen kleinen Werbelblock.
00:29:50: Aber ich finde das haben Sie von Ihnen, machen sie so weiter.
00:29:52: und ja wir hoffen dass wir in zehn Jahren immer noch bei Bäckerei-Offenberg dieses freundliche Lächeln und dieses ja emotionale von ihnen bekommen und dazu die guten Backwaren aus dem Haus.
00:30:05: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für uns genommen haben Frau Offenberg.
00:30:09: alles Gute auch bei der Marathon Vorbereitung.
00:30:11: Ich bedanke
00:30:12: mich ganz schön Und ein herzliches Glück auf
00:30:16: Podcast das Spezial.
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