Spezial: Was tun gegen das Gefühl der Unsicherheit?

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00:00:02: Podcast, das

00:00:03: Spezial.

00:00:06: Herzlich willkommen im Podcast heute mit einer speziellen Episode zum Thema Sicherheit!

00:00:11: Bei dem Thema macht es den Eindruck... wollen SPD und CDU jetzt zusammen so richtig ernst machen.

00:00:17: Aber welche Möglichkeiten haben Politik und Verwaltung von einer Stadt in dieser finanziellen Situation überhaupt?

00:00:23: Was können zwei zusätzliche Stellen für den kommunalen Ordnungsdienst überhaupt bewirken?

00:00:27: Über all das, und noch viel mehr spreche ich mit Lisa Kapteinert der Co-Vorsitzenden des SPD Stadtverbandes und dem Stadtratsmitglied Jonas Ehm vom CDU.

00:00:37: Mein Name ist Teve Schäfer.

00:00:38: Ich arbeite bei den Ruhr Nachrichten in Kastrop-Rauxel Und ich wünsche euch viel Spaß bei dieser Episode.

00:00:49: Heute wird es mal wieder politisch in unserem Podcast, dafür habe ich zwei Gäste eingeladen aus der Kommunalpolitik Jonas Eben von der CDU und Lisa Kaptheinert von der SPD.

00:00:59: Herzlich willkommen!

00:00:59: Danke

00:01:00: für die Einladung!

00:01:00: Vielen Dank für die einladung.

00:01:02: Die drei großen Ziele, die im Fokus der nächsten Jahre stehen sollen lauten Lautratsbeschluss, familienfreundliche Stadt Wohnraum sichern und schaffen Und Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit.

00:01:15: Über den dritten Punkt wollen wir heute mal ganz besonders fokussiert sprechen.

00:01:19: Und zwar ist meine Einstiegsfrage vielleicht an Herrn Ehm wieso ist gerade dieses Thema aus ihrer Sicht grade so drängend?

00:01:26: Wir haben in den letzten Jahren immer wieder Debatten über Sicherheit gehabt.

00:01:30: Wir haben sicherlich auch von extremeren Parteien das Thema immer wieder bespielt bekommen aber in polimizierter Art und Weise Gibt es in der Bevölkerung ein gewisses subjektives Unsicherheitsgefühl?

00:01:45: Und das müssen wir bespielen, da ist Politik für zuständig.

00:01:48: Ob das an jeder Stelle objektiv vorliegt, ist eine andere Frage aber subjektiv steht es im Fokus und wir haben uns als CDU in den letzten Jahren mit diversen Anträgen und mit diversem Diskussionseröffnung immer wieder stark gemacht um dieses Thema auch zu bespilen und auch voranzubringen.

00:02:07: In einer Umfrage der CDU unter hundertsiebenen Kastrop-Rauxalern aus dem März zwei tausendundzwanzig kam raus, dass vierzig Prozent der befragten Angaben, das sie sich unsicher in der Stadt fühlen.

00:02:19: Frau Kapteinat was sind aus ihrer Sicht die Gründe dafür, dass dieses Gefühl, was Herr Emer gerade schon angesprochen hat, in dieser Form besteht?

00:02:27: Ja, das ist keine Sonder-Situation in Kastro-Rauksel sondern das können wir in ganz vielen Städten feststellen Und wir vermuten, dass es auch damit zu tun hat.

00:02:36: Dass heutzutage natürlich alles mögliche was tatsächlich passiert Auch anders kommuniziert wird durch die sozialen Medien Durch das Handy, was immer zur Hand ist als es früher vielleicht der Fall war.

00:02:48: Wir auch eine Unsicherheit in Kastrop-Brauxel wahrnehmen über eine Berichterstattung Die eigentlich gar nichts mit Kastro Brauxel zu tun hatte sondern ein allgemeines Problem darstellt dass es tatsächlich ein anderes Auftreten in einigen Ecken gibt, das eben auch Sicherheit ganz oft mit Sauberkeit in Verbindung gebracht wird und man das Gefühl hat wenn man an einer Ecke ist wo irgendwie Müll sich stapelt, wo's dreckig ist.

00:03:13: Dass man sich dort nicht sicher fühlt.

00:03:14: und deswegen haben wir als SPD und CDU eben auch gesagt Wir möchten das gerne miteinander verbinden.

00:03:20: Ich habe jetzt mit Ihnen kurz über Gefühle gesprochen.

00:03:22: ich hab ja auch ein paar Zahlen aus dem Kriminalitätsbericht der Polizei von Jahrzehntausend vierundzwanzig dabei.

00:03:28: Die neuen Zahlen für fünfundzwantzig sollten bald auch zu erwarten sein.

00:03:33: Rund sechstausend Straftaten wurden da in Kastobrauchsel verzeichnet, ähnlich wie in zwei tausenddrehen zwanzig.

00:03:39: Das sind etwa sechzehn-einhalb Delikte pro Tag.

00:03:42: ein Drittel davon entfällt auf Diebstähle.

00:03:44: über zweitausend Anzeigen schrieben Polizei Beamte Zweitausendsvierundzwanzig wegen dieses Delikts.

00:03:50: dazu zählen unter anderem Wohnungseinbrüche aber auch Taschen und Ladendiebstähle.

00:03:55: Insgesamt wurden laut Polizei, im Jahr- und Zweihundzwanzig knapp fünfundfünfzig Prozent aller angezeigten Straftaten in Kastrop-Rauchsel auch aufgeklärt.

00:04:03: Das ist der höchste Wert der vergangenen zehn Jahre.

00:04:07: Im kreisweiten Vergleich der Kriminalitäts-Häufigkeit-Zahl ist Kastro-Rauchsall allerdings ganz vorne mit dabei – mit einem Wert von

00:04:16: acht

00:04:16: tausend einhundert siebundfünftig laut dieser Polizeistatistik.

00:04:19: Ich glaube das ist ein Wert.

00:04:22: den muss man dann nochmal genauer nachlesen.

00:04:25: Auf jeden Fall ist die Europa statt deutlich oberhalb des kreisweiten Mittels und auch oberhalb das NRW-Durchschnitt.

00:04:32: Herr Eben, haben wir da wirklich nur ein Gefühlsproblem oder ist es auch real?

00:04:40: Wir haben natürlich dadurch, dass deutlich mehr ermittelt wird als noch vor zwanzig dreißig Jahren auch einen Anstieg bei Zahlen der Straftaten.

00:04:49: Und das ist nicht unbedingt immer nur ein schlechtes Zeichen, dass es mehr Straftate auch ermittlet wird und diese Zahl steigt Weil das Dunkel fällt und die Dunkelzahl damit ja auch gewissermaßen gesenkt wird.

00:05:04: Nichtsdestotrotz kommt dieses subjektive Gefühl natürlich nicht von ungefähr, Frau Kaptein hat es gerade schon angesprochen.

00:05:12: Es gibt diese Straftaten, es gibt einen Anstieg NRW-weit zum Beispiel mit Messerkriminalität weshalb da grade in meiner Generation eine große Unsicherheit vorherrscht.

00:05:22: okay muss ich jetzt Angst haben dass man gegenüber ein Messer dabei hat oder Diese Diskussion gab es in den letzten Jahren auch bei uns im Rat, auch Messerverbotszonen einzuführen.

00:05:32: Und ich glaube schon dass natürlich subjektive und objektive Kriminalitätsgefühle miteinander zusammenhängen.

00:05:38: Nichtsdestotrotz ist das nicht so unsicher in vielen Orten wie es vielleicht getan wird.

00:05:43: aber auch in Kasob-Rauxel haben wir an der einen oder anderen Stelle durch Dunkelheit, durch ja durch Sauber-, oder Sauberkeitsprobleme, durch vielleicht auch Leerstände usw.. Problem, was augenscheinlich ein subjektives und Sicherheitsgefühl steigert?

00:06:01: In der CDU-Umfrage, die ich vorhin angesprochen habe war auch davon die Rede.

00:06:05: Und die nächste Frage geht wieder an Frau Kaptheinert, dass Leute sich wünschen, dass mehr Präsenz von Polizei aber auch Ordnungsamtskräften wie vom kommunalen Ordnungstienst gewünscht werden, dass das vielleicht helfen würde bei diesem Sicherheits Gefühl, Haben Sie auch den Eindruck, dass Polizei und Ordnungsamt nicht präsent genug sind?

00:06:30: Also ich kann absolut nachvollziehen, dass die Bürgerinnen und Bürger glauben das mehr Präsenz von Polizei- und kommunalen Ordnungsthins das Sicherheitsgefühl verstärkt.

00:06:40: Gleichzeitig bin ich in den letzten Jahren wiederholt mit der Polizei Schichten unterwegs gewesen und auch beim Ordnungsamt, also dem kommunalen Ordnungstienst war ich unterwegs.

00:06:49: Und kann da schon behaupten dass die irgendwie nicht in ihrer Bude oder im Büro sitzen sondern tatsächlich auch unterwegs sind Und tätig sind.

00:06:59: Nichtsdestotrotz glauben wir als SPD insbesondere, dass wir was die Aufgabenbereiche des kommunalen Ordnungsdienstes angeht vielleicht es Sinn macht sich das mal genauer anzugucken um gegebenenfalls dahingehend zu steuern dass eine noch höhere Präsenz auf der Straße auch tatsächlich ermöglicht wird wobei uns schon immer wichtig ist auch zu unterscheiden.

00:07:18: Es gibt die Aufgabendes KOD und es gibt die Aufgabe der Polizei und das darf man sollte man nicht vermengen.

00:07:23: Da ist immer davon die Rede wenn ich glaube in die Kooperationsvereinbarung schaue, dass die Aufgaben des KOD wieder auf den Kern praktisch konzentriert werden und Sachen wegfallen.

00:07:36: Die obendrauf noch kommen an Verwaltungsaufwand?

00:07:37: Wie kann man sich das denn konkret vorstellen was da erleichtert werden kann so dass die Kernaufgabe stärker bearbeitet werden kann?

00:07:45: Ja also wenn man beispielsweise sagt, dass der KOD sich jetzt zum Beispiel darum gekümmert hat ob jemand sein Führerschein abgegeben hat dem man ein Monat abgeben muss weil eine Nachbarte Kommune gesagt hat, überprüft doch mal bitte das bei dieser Person.

00:08:01: So dann bedeutet es dass der KOD dort hin fährt in anderen Umständen einmal quer durch die Stadt, das dann abarbeitet, dort nachfragt vielleicht schon längst der Führerschein auch abgegeben wurde, vielleicht auch schon längs wieder zurück ist sozusagen diese Aufgabe erledigt ist und in der Zeit der Kod natürlich nicht am Bahnhof unterwegs ist, durch die Altstadt geht oder durch die lange Straße.

00:08:21: Und entsprechend sind das Aufgaben, die aus meiner oder aus unserer Sicht der SPD nicht originär beim KOD anzusiedeln wären, sondern es könnten auch andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern machen, die insbesondere vielleicht keine Ausbildung dahingehend haben müssen was auch Selbstschutz und Ähnliches angeht.

00:08:37: also unser KOD ist ja besonders gut ausgestattet auch kreisweit gesehen beispielsweise.

00:08:42: Jetzt haben Sie schon drei Orte angesprochen wo auch viel darüber diskutiert wird mitunter.

00:08:47: Lange Straße, Bahnhof.

00:08:49: noch ein dritten Standort den ich gerade vergessen habe in Stadt Altstadt genau.

00:08:54: und da ist meine Frage was machen sie denn jetzt konkret CDU und SPD als Kooperationspartner die sich vorgenommen haben dieses Thema anzugehen damit wir dann in paar Jahren vielleicht sagen können Jo das ist wirklich besser geworden.

00:09:09: Was haben Sie vorher eben bitte.

00:09:12: Ja ich glaube wir fangen damit an überhaupt über den Aufwuchs des KOD zu sprechen.

00:09:17: Wenn man sich jetzt anschaut, möchte ich gar nicht zu viel darauf eingehen.

00:09:21: aber dem Koalitionsvertrag von zwanzigzwanzig bis fünfzwanzigt da war das Thema Sicherheit nicht vorhanden also es waren leere Seite quasi gar nicht mit Überschrift versehen.

00:09:30: dementsprechend haben wir mit dieser Kooperationsvereinbarung und auch mit unseren Anträgen zum mehr Stellen für KOD für Bodycamps und vieles mehr Beleuchtungskonzepten eben jetzt den Aufschlag gemacht um da auch eine deutliche Verbesserung vorzunehmen.

00:09:46: Wir haben jetzt im Haushalt, der letzte Woche vorgestellt wurde die Teamleiterstelle des KOD.

00:09:54: Die Landesregierung geht jetzt hin und ändert das OBG noch mal ab Das Ordnungsbehördengesetz Und schafft dort die Standardmaßnahmen der Polizei in Paragrafen Vierundzwanzig A bis Z eben mit ein und führt auch noch weitere Ermächtigungsgrundlagen für die Für den KOD ein, sodass der KOD vor Ort noch gestärkt wird.

00:10:21: Und die Aufgaben aber auch ein bisschen vielseitiger.

00:10:23: Was darf er dann, was da jetzt noch nicht darf?

00:10:25: Aufenthaltsverbote aussprechen?

00:10:28: das darf er im Moment nicht.

00:10:29: es wird auch an Beispielsweise in Blitzer Kontrollen in den mobilen Verkehr ausgeweitet so dass Die Befugnisse des KOD, die ja jetzt und diese Unterscheidung ist ganz wichtig zwischen Polizei und KOD.

00:10:47: Dass sie nochmal erweitert werden aber gleichzeitig die Polizei vielleicht an einer oder anderen Stelle auch entlastet werden kann.

00:10:54: Wie kann man sich denn die personelle Entwicklung beim KOD vorstellen?

00:10:57: Was haben Sie da geplant?

00:10:59: Unser Kernziel ist es eigentlich seit Jahren immer wieder weiter aufzustocken Und dann ein KOD der eben auch am Wochenende und unter der Woche von bis zu ein zwanzig Uhr, dreinzwanzig Unterwegs sein wird und eine personelle Aufstärkung neben der Teamleiter-Stelle von zehn auf zwölf Stellen in den kommenden Jahren?

00:11:18: Gut, zehn auf Zwölf.

00:11:21: Glauben Sie echt dass man damit das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung verbessert?

00:11:26: Also auch es gibt dann noch ne Frage an Herrn Ehm genau Es gibt dann zwei Leute mehr, zwei Stellen mehr die ein bisschen länger im Einsatz sind Und möglicherweise noch einen Büro an der lange Straße oder so.

00:11:39: Aber Glauben Sie echt, dass das bringt was für das Sicherheitsgefühl?

00:11:45: Das Büro an der Lange Strasse vielleicht zunächst kann auch durch eine mobile Wache ersetzt werden.

00:11:49: Die sich dann eben nach Einsatzort auch vielleicht ändern kann und durch das Stadtgebiet stationär verändert werden kann.

00:11:56: aber ja ich spreche schon davon wir haben im Kod in Kasrop-Roxel mit zwei Personen eingeführt Dann immer weiter aufgestockt bis man jetzt eben bei zehn Personen plus zukünftig, hoffentlich so Beschluss des Haushaltes auch nach Teamleiterstelle.

00:12:14: So dass auch strukturelle Entscheidungen getroffen werden um auch da Struktur in diesen KOD reinzubringen und eben vielleicht auch noch mal ein bisschen.

00:12:25: gerade bei zehn zwölf Leuten braucht es halt eben auch nochmal ein bisschen mehr Führung an der Stelle und ja ich bin mir sicher das zwei Personen mehr Und gerade bei der Haushaltslage, dass der Stadtkassau Brauxel durchaus sichtbar sind.

00:12:45: Das bedeutet eben das man langfristig auch zwei verschiedene Streifen fahren kann in Stoßzeiten.

00:12:51: Das sollte das Ziel sein so dass wir nicht sagen okay wir haben zwei Personen in der Altstadt und wenn jetzt aber im Norden der Stadt irgendwo vielleicht Bedarf ist dann müssen wir die abziehen und haben keine Möglichkeit mehr in der Altsstadt präsent zu sein und so ändern zwei Personen dadurch Erheblich etwas.

00:13:08: Ich glaube, wir müssen erst mal noch eine Klammer zu machen mit Frau Kaptheinert.

00:13:12: Herr Ehm hatte eben angesprochen dass Sicherheit in der letzten Wahlperiode gar keine Rolle gespielt habe.

00:13:17: Sie waren da mit Ihrer Partei ja in Verantwortung.

00:13:21: würden sie das bestätigen?

00:13:22: oder was haben Sie in diesem Zeitraum gemacht?

00:13:25: Was er vielleicht gerade nicht auf dem Zettel hat

00:13:28: Das würde ich nicht bestätigen, aber ich will jetzt gar nicht unbedingt so groß zurückgucken.

00:13:32: Was war ja die SPD, die damals auch den KOD mit aufs Tableau gebracht hat?

00:13:36: gesagt hat wir müssen da arbeiten und ich halte es schon für sinnvoll zu versuchen auch personell nochmal aufzustocken.

00:13:44: nichtsdestotrotz glaube ich dass wir eben um darauf ihren Punkt noch mal zurückzukommen unter Umständen noch eine größere Resonanz kriegen durch eben eine andere Aufgabenverteilung und um da auch nochmal vielleicht auch den Austausch zwischen Polizei und KOD weiter zu verbessern.

00:14:00: Die sind schon im guten Kontakt, aber um wirklich zu gucken dass wenn es in Anführungsstrichen eine normale Ruhestörung ist dann erst mal nicht primär die Polizei zuständig.

00:14:10: Und solange der KOD im Dienst ist, ist es dann auch gut, wenn der Kod das machen kann weil die Polizei dementsprechend die Kapazitäten hat sich mit anderen Sachen zu beschäftigen?

00:14:20: Rückmeldung, die von manchen Kritikern gerade aus der Altstadt auch immer wieder entgegenschlägt.

00:14:26: Dass man die Polizei nicht oft genug sehe hängt das auch damit zusammen?

00:14:30: Dass sie zu viel Aufgaben erledigen müssen, die eigentlich jetzt nicht Polizeikernaufgaben werden?

00:14:38: Ja,

00:14:39: stimmt das gar nicht.

00:14:41: Das sieht das Landesgesetz erstmal grundsätzlich so vor dass in den Zeiten, in denen halt das Ordnungsamt Gesetzgebung war der KOD so noch gar nicht groß angedacht, dass in den Zeiten, in denen das Ordnungsamt außer Dienst ist die Polizei dann einspringt und tätig wird.

00:14:57: Und natürlich also gerade, sage ich mal, Freitagsabend oder Samstagsabends wo vielleicht vermehrt gefeiert wird, wird dann die Polizei auch wiederholt und hingerufen.

00:15:06: Die Polizei agiert ja grundsätzlich schon sehr deeskalierend d. h., da gibt es das erste Mal sozusagen eine freundliche Ansage und irgendwie vielleicht noch den erhobenen Zeigefinger bei.

00:15:16: In der Regel machen sie jetzt mal runter und dann ist auch gut.

00:15:19: Und dann gibt es aber natürlich diejenigen, die dafür offen sind und sich dann auch an die Regeln halten.

00:15:24: Und sicherlich gibt's manchmal auch Nachbarn, die da Nachbarstreitigkeiten führen wo man vielleicht selber mal hätte klingen müssen und nicht direkt die Polizei rufen.

00:15:32: Ein Punkt ist ja auch Sauberkeit und Beleuchtung von Angsträumen.

00:15:38: Was können wir da erwarten was konkret in den nächsten Monaten Jahren passieren wird?

00:15:43: Hey eben vielleicht!

00:15:45: vielleicht eine kurze Rückschau darauf, auch mit einem konkreten Beispiel.

00:15:49: Als ich angefangen habe mich als sachkundiger Bürger zu engagieren kam das Thema Burgplatz in Henrichenburg das erste Mal aufs Tableau und zwar war da auch als Henrichenburger immer die Rede davon dass dort ein Unsicherheitsfaktor gilt weil der Weg zum gerade zum Fitnessstudio zum RVR so nem Restaurant zum Soccer Five usw.

00:16:10: doch gerade zu Fuß in den Wintermonaten ohne Laterne stattgefunden hat.

00:16:15: Durch die Aufstellung von modernen Laternen, ich betone das ist dieser Unsicherheitsfaktor an dieser Stelle genommen worden, an einer Stelle an der es zumindest meines Wissens überhaupt keine Unsicherheiten gab.

00:16:29: also auch da ein super Beispiel für objektive, subjektive Sicherheit.

00:16:33: Gleiches gilt leider noch in der Schwebe so der Wicherstraße ähnliche Ecke Hennrichenburg ebenfalls.

00:16:41: Auch dort ein ganz langes Waldstück, keine Laterne.

00:16:44: Auch da Unsicherheit.

00:16:46: Subjektiv?

00:16:47: Ja.

00:16:47: Objektiv eigentlich nein!

00:16:49: Trotzdem zeigt da Beleuchtung kann dann eine große Veränderung führen.

00:16:54: Deshalb sieht die Kooperationsvereinbarung auf vornen Beleuchthungskonzept jetzt nicht nur für Henrichemburg... Da spricht jetzt das Ratsmitglied für Henrichemburg aus mir.

00:17:02: Wo denn doch?

00:17:04: Das soll eben... Genau, Rochselweit, das soll aber auch ermittelt werden weil natürlich die Bürger meistens besser wissen noch, an welcher Ecke Nachholbedarf besteht und an welche vielleicht nicht.

00:17:17: Natürlich gibt es immer auch dieses konkrete Beispiel Unterführung am Taubenvater dort auch da immer wieder in den Schlagzeilen bei ihnen, dass dort eben ein großes Unsicherheitsgefühl vorherrscht und auch da die Beleuchtungssituation nicht optimal ist.

00:17:36: Sauberkeit letztes Thema von diesem Drehen zu besprechen haben.

00:17:41: Frau Kapteinert, was haben Sie im Bereich Sauberkeit vor?

00:17:44: Also wenn ich an Sauberigkeit denke dann denke ich immer wieder an Illegale Müllhalten die überall mal wieder aufploppen Leute die irgendwie Sperrmüll einfach an Straßen handstellen und so weiter.

00:17:55: kann man da überhaupt etwas machen von politischer Seite wenn sich die Leute einfach so benehmen?

00:18:01: Wir haben natürlich grundsätzlich die Problematik, dass wir einfach auch begrenzte Mittel haben und gerade Sauberkeit also Müllensorgung über Gebühren läuft.

00:18:10: Entsprechend würde das ja eben die Bürgerinnen und Bürger entlasten.

00:18:15: Es gibt aber durchaus Überlegungen zu sagen, wir möchten da ganz konkret mit den Bürgern ins Gespräch kommen und auch überlegen welche Sauberkürte ist eigentlich was wert?

00:18:26: Also wenn man sehr plastisch sagt, okay das kostet irgendwie weiß ich nicht fünf Euro mehr im Monat und dafür wird eine bestimmte Straße einmal öfter gesäubert.

00:18:36: Ist das etwas was ihr für richtig haltet oder ist es etwas was wir nicht für richtig haltet?

00:18:40: Genauso kann man auch darüber sprechen in den Kontakt kommen was sogenannte Mülldetektive angeht.

00:18:47: Das klingt irgendwie so ein bisschen lustig.

00:18:50: aber die sich solche Müllkippen angucken wo irgendjemand sein Sperrmüll wegbringt oder auch sonstigen Dreck und sagen, kann ich eigentlich herausfinden wer das gewesen ist?

00:18:59: Und kann ich dann entsprechend auch diejenige Person eben zur Verantwortung ziehen.

00:19:03: Und auch dafür sorgen dass sie das halt finanziell tragen muss.

00:19:07: weil ich schon davon überzeugt bin wenn sage ich mal der Strafe auf dem Fuß folgt Dann kann es auch dazu führen dass der ein oder andere sich vielleicht doch nochmal überlegt ob er nicht sich recht und gesetzt hält und vernünftig den Sperrmüll bestellt oder eben anders Sachen zu Kippe fährt.

00:19:24: Herr eben, Sauberkeit.

00:19:25: Was sind da die Maßnahmen, die Ihnen vorschweben um das Thema möglichst schnell und vielleicht auch günstig zu verbessern?

00:19:34: Frau Kaptheinert hat es eigentlich schon angesprochen.

00:19:38: Über eine Gebührenanpassung müsste man wenn man jetzt von dem idealen Stadtbild reden möchte in der Sauberigkeit aber eben auch in den grünen Flächenpflege, die mir immer noch besonders am Herzen liegt weil wir natürlich damit auch ein Stück weit.

00:19:53: Ich sage immer Stadtmarketing ist auch Teil des Grünflächenpflege und der Sauberkeit, weil wenn ich durch eine Stadt fahre Und ich sehe die grünen Flächen sind nicht gepflegt.

00:20:01: Überall liegt Müll Ja dann ist die Aufenthaltsqualität eher gering und vielleicht komme ich dann auch nicht so schnell wieder weil ich mir denke ja richtig schön war es nicht und wir haben natürlich In Castlebroxel teilweise schöne grüne Flächen die gepflegt sind.

00:20:15: Engelsburgplatz ist sicherlich in einem guten Zustand zumindest überschaubar.

00:20:19: Es gibt aber eben auch andere Flächen.

00:20:22: Der Fall ist, das hat diverse Ursprünge.

00:20:28: Insbesondere natürlich auch die Haushaltslage.

00:20:30: aber auch da muss in irgendeiner Art und Weise zumindest langfristig angegangen werden damit auch an dieser Stelle ja das Gefühl weggenommen wird dass in diesem Land vielleicht zu wenig funktioniert.

00:20:46: Ich danke Ihnen beiden für den Besuch bei uns im Podcaststudio wo wir gerade bei grünen Flächen waren.

00:20:52: Kanada Gänse schon Schnattern hören im Stadtgarten, die sind auch wieder da und wir freuen uns alle gemeinsam auf den Frühling.

00:20:58: Haben Sie noch was hinzuzufügen?

00:20:59: Frau Kaptein, haben Sie Schauen so?

00:21:00: Nein!

00:21:00: Dann würde ich sagen moderieren wir das Ganze ab.

00:21:02: Vielen Dank und Ihnen auch vielen Dank fürs Zuhören.

00:21:05: Wir machen noch einen Text aus der ganzen Geschichte.

00:21:07: Den können sie dann bei uns lesen.

00:21:08: Bis dahin verabschieden wir uns

00:21:12: Glück auf!

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