Spezial: Design-Award für Philipp Kowalski
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00:00:02: Podcast, das Spezial.
00:00:07: Es ist Ende Februar Anfang März und wir haben Sonne draußen in Castro-Brauxel und ich habe auch ein bisschen Sonne im Herzen heute weil ich wieder eine Spezialfolge unseres Podcasts aufzeichne.
00:00:19: mein Name ist Tobias Weckenbrock Und ich habe einen Gast hier bei uns im Studio und der kommt aus Wien heute nach Castro-Brauxel, denn er ist eigentlich Castro Brauxler.
00:00:28: Aber durch seine berufliche Karriere beziehungsweise seine Studiums und seine auch künstlerische Karrieren weit gereist in Deutschland und auch Europa.
00:00:39: Philipp Kowalski ist heute bei mir.
00:00:40: Hallo!
00:00:41: Ja hallo ich freue mich.
00:00:43: Servus, Grüezi und hallo!
00:00:46: Der Philipp Kowalski hat einen Preis gewonnen.
00:00:49: Und das ist jetzt schon eine Weile her, dass wir darüber berichtet haben.
00:00:52: aber ich habe gesagt, wir müssen unbedingt mal den Philipp Kovalski hier haben denn er hat ein, ich glaube sehr international sehr renommiert, preisgewonnen den Red Dot Design Award wenn ich das richtig in Erinnerung habe und zwar mit einer also aus meiner Sicht echt abgefahrenen Installation.
00:01:10: vielleicht Mögen Sie einfach mit eigenen Worten mal beschreiben, was sie da geschaffen haben und warum Sie damit einen Preis gewonnen haben?
00:01:19: Ja, da fangen wir mit so einer ganz großen Frage irgendwie an.
00:01:23: Warum ich den Preis gewinnen habe – das kann ich natürlich nicht genau sagen!
00:01:27: Ich stecke ja nicht in der Dürre.
00:01:31: Ja, worum es geht ist recht einfach ein Ausstellungsdesign über das Waldsterben.
00:01:40: Warum das Wald sterben?
00:01:42: Mein Klima- und Klimawandel ist ja mittlerweile schon irgendwie präsent, aber das ist trotzdem nicht so ein greifbares und vor allen Dingen nicht so spürbares Thema.
00:01:57: Also es ist abstrakt.
00:01:58: also wir kriegen auch immer nur Klimawissen, also Wissen über Wetter, über einen längeren Zeitraum sehr niederschwellig zugänglich machen.
00:02:12: Okay, und wie haben Sie das dann getan?
00:02:14: Also was sieht man denn in dieser Installation?
00:02:17: Ja, das ist ein Raum den man begehen kann und man sieht vor allen Dingen auf dem Boden erstmal die Walddichte dreidimensional nachgebildet.
00:02:29: Also je höher die Impore desto dichter der Wald und da kann man eben rauf gehen und dann strahlt von der Decke die Kronenverlichtung.
00:02:41: also Da habe ich Satellitendaten vom DLR genutzt, also vom Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
00:02:50: Und hab da im Endeffekt ja über die Jahre hinweg diese Grundverlichtung und die Zunahme dessen in Lichtsäulen wo man aber eben durchgehen kann dargestellt und dieses sehr abstrakte Thema auf eben diesen Zugang heruntergebrochen.
00:03:14: Cool,
00:03:15: also wir können ja vorweg nehmen wenn man das mal sehen möchte auf der Tonspur immer natürlich schwierig sowas zu beschreiben kann natürlich bei uns im Netz schauen.
00:03:23: Wir haben darüber berichtet da kann ein bisschen was sehen aber Man kann das eigentlich so richtig erst erleben und es ist auch glaube ich dieses Immersive ist ja Teil des Erlebnisses von Kunst und auch von Design.
00:03:35: an dieser Stelle Kann man sich anschauen aktuell sogar in der Region, oder?
00:03:40: Ja genau.
00:03:42: Heute Abend ist die Vernissage im Red Dot Design Museum in Essen und ab morgen ist es auch zugänglich für jede Person, die da Lust auf hat.
00:03:57: Wobei ich dazu sagen muss das ist leider nicht das eigentliche Ausstellungsdesign also man kann dann nicht durchlaufen es wird digital wiedergegeben Weil neben meiner Arbeit werden auch noch ganz viele andere tolle Arbeiten aus dem Kommunikationsdesign gezeigt.
00:04:17: Und meine Ausstellung ist ja schon sehr raumgreifend, also da ist auch noch Platz.
00:04:23: Man
00:04:23: braucht ein bisschen Quadratmeter in der Fläche aber auch glaube ich einen hohen Raum um das darstellen zu können.
00:04:28: eigentlich oder?
00:04:30: Ja genau und da ist jetzt eben auch der Raum für noch ganz viel andere tolle Projekte, die man sich anschauen kann.
00:04:39: Aber zu sehen gab es das schon mal?
00:04:41: Es war so installiert – wo ist eigentlich der Ursprung dieses Designs?
00:04:46: Ja, das ist ein Erfolg waren Universität der Künstler auch in Essen gar nicht weit, also fußläufig eigentlich von dem Museum, wo's jetzt gezeigt wird und das Ganze ist erst einmal als Modell entstanden.
00:05:01: Das ganze ist quasi auch im kleinen Rahmen geblieben, bis ich es dann in Weimar noch mal aufgearbeitet habe.
00:05:11: Genau!
00:05:11: Es hat vor ca.
00:05:13: drei Jahren seinen Ursprung.
00:05:15: Okay krass also an so einer Arbeit arbeitet man da nicht auch nur einmal eine Woche oder so sondern das ist richtig intensive Arbeit.
00:05:24: Drei Jahre haben sie jetzt gesagt... Die Bekanntgabe, dass sie den Preis gewonnen haben ja schon im Herbst erfolgt oder im frühen Winter glaube ich also vergangenen Jahres.
00:05:36: Was passiert in so einem Zeitraum?
00:05:38: Also Sie mussten natürlich dafür drehen weil da auch visuell was dargestellt wird.
00:05:43: wir mussten Daten recherchieren.
00:05:45: warum dauert sowas dann so lange?
00:05:47: was passiert in der Phase?
00:05:50: Die ursprüngliche Idee ist, in einem Kurs innerhalb meines Studiums ein Erfolg haben entstanden.
00:05:56: In Kommunikationsdesign und da gab es keine wirkliche Vorgabe.
00:06:04: Wir sollten uns mit Wetter beschäftigen und das Ganze in einer immersiven Gestaltung.
00:06:16: Immersiv bedeutet also etwas zum Erleben für den Betrachter.
00:06:19: Wo man reingeht, wo man teil des ganzen wird oder was?
00:06:23: Ja genau!
00:06:23: Also im Endeffekt ist es dieser Begriff sehr weit zu fassen.
00:06:31: Das kann klassisches Informationsdesign sein das kann aber auch eben gerade wie es heute auch sehr aktuell ist ja durch VI und AI mit dem Handy oder mit Brillen erlebbar sein.
00:06:49: Okay,
00:06:49: Virtual Reality?
00:06:50: Oder was heißt das andere nochmal?
00:06:53: Argumented Reality.
00:06:54: Genau, augmented heißt man nimmt seinen Handy schaut damit auf das Bild was einem wirklich live vor Augen steht also zum Beispiel hier auf die Lambertuskirche und man sieht aber auf dem Display des Handys oder durch die VR-Brille einen Layer oder eine Ebene wo einem dann etwas dargestellt wird.
00:07:13: Da kann dann ein Film ablaufen, vielleicht sogar in drei D., wo also weiß ich nicht.
00:07:17: Fledermäuse durchs Bild fliegen oder man kann einfacher vielleicht auch sich zum Beispiel Daten anzeigen lassen wie alt ist die Kirche?
00:07:25: Wie hoch ist sie?
00:07:25: Wie breit?
00:07:26: was passiert in dieser Kirche?
00:07:28: das sind unterschiedliche Darstellungsformen die ja immer mehr Raum greifen und besonders im Tourismus Sinn ergeben, Spaß machen können.
00:07:38: Aber auch in der darstellenden Kunst, dass man einfach noch mal eine zusätzliche Ebene über das Digitale auf die Wahrhaftigkeit, die sich vor einem Abspiel gelegt bekommt?
00:07:51: Ja genau so kann man das sagen!
00:07:54: Meine Arbeit hat sich da stark an der Arbeit von meiner Dozentin Daria Jelonek orientiert, die selbst international vor allen Dingen in London ausstellt und auch schon etablierte Künstlerin ist.
00:08:13: Ja da deutlich mehr Erfahrung hat als ich und sie war auf jeden Fall eine gute Mentorin.
00:08:20: Okay cool!
00:08:21: Wie ist das eigentlich?
00:08:22: Man sagt ja bei Künstlern oft vieles Brot los,
00:08:27: d.h.,
00:08:27: man kann zwar dann zwei oder drei Jahre an einem Werk arbeiten und es ausstellen was ein großer Erfolg ist, was es erlebbar macht für die anderen Menschen aber irgendwie kommt nichts dabei rum.
00:08:39: also was hat man jetzt davon?
00:08:42: Was verbinden Sie mit Ihrer Installation?
00:08:44: Also können sie damit eine Message los werden, die auch ankommt.
00:08:48: oder was verbinden sie damit?
00:08:49: Für eine Intention!
00:08:51: Das ist eigentlich eine super schöne Frage, weil das ja ich glaube die Frage spiegelt auch ein bisschen wieder.
00:08:59: Wie wäre heutzutage denken?
00:09:01: Also es ist natürlich so dass wir alles funktional denken und auf einen Nutzen aussäuchten.
00:09:09: Ich möchte jetzt gar nicht so politisch auf diese Frage eingehen, denn das ist ein riesengroßes Thema aber ganz im speziellen jetzt auch in Bezug auf mein gezeigtes Projekt.
00:09:22: Es ermöglicht erst einmal sich sehr feinfühlig mit den Dingen und mit den, sag ich mal Zwischentönen und Norsen zu befassen die in unserer heutigen Kommunikation mehr und mehr eigentlich abhandenkommen dadurch dass es auch eben... Ich glaube jeder kennt das Durch solche Media geht es eigentlich nur noch um so eine sehr kurze Aufmerksamkeit, Spanner.
00:09:52: Und sich damit mit einem Thema sehr intensiv vor allen Dingen ästhetisch also visuell narrativ auseinanderzusetzen und sich zu fragen wie kommuniziere ich jetzt ein sehr komplexes Thema und berühre Menschen?
00:10:09: Das ist glaube ich das wo die große Herausforderung liegt.
00:10:13: Ist Ihnen das hier mit gelungen, meinen Sie?
00:10:15: Also ich meine wenn man preisgewinnt scheint es ja auch bei anderen anzukommen.
00:10:21: Ich mein so viel kann man schon sagen.
00:10:25: Wenn ich diese Vorgaben nicht erfüllt hätte Hätte die Jury sich sicher gegen das Projekt entschieden.
00:10:31: also Es geht schon stark darum eben Sich viel mit Design und Designsprache auseinanderzusetzen was es eigentlich bedeutet, ja zunächst einmal ein Problem zu adressieren und dann aber das Medium selbst zu beleuchten.
00:10:53: Also es ging um die Kronenverlichtung also es ging Um Licht, also wollte ich auch Licht als Medium irgendwie thematisieren und oftmals... Ich beschäftige mich jetzt schon bisschen länger mit Design ist mir aufgefallen dass dass Medium eigentlich oft verstellt ist.
00:11:13: Also man will etwas sagen über ein komplexes Thema, bekommt es aber nicht auf den Punkt.
00:11:21: also nutzt dann zum Beispiel viele technische Mittel die auch Ressourcen auffällig sind.
00:11:29: aber das herunterzubrechen und die Essenzsysteme zu treffen das ist eigentlich die große Herausforderung
00:11:39: Super spannend.
00:11:40: Ich spreche ja selten mit Künstlern hier an dieser Stelle und bin darum so dankbar, dass sie als Designer oder angehender Designer der das studiert und der da im Mastersteck Kommunikationsdesign nur ist Kommunikation auch mein Thema aber auf eine ganz andere Art und Weise sehr schlicht eigentlich sehr sachorientiert aber überhaupt nicht mit einem großen künstlerischen Anspruch und ich finde es total interessant.
00:12:04: würden Sie Leuten Jungen Leuten, sie sind jetzt selbst Ende zwanzig beraten in diesem Bereich zu gehen oder würden Sie sagen hey mach lieber was mit der Schippe in der Hand?
00:12:13: Oder lieber was womit man ja konstruktiver ist.
00:12:19: In dem Sinne den wir gerade schon besprochen haben also mit der Nutzenrelation im Hintergrund für wen ist das was?
00:12:26: Berichten Sie doch mal aus Ihrem Designerstudium.
00:12:30: Also ganzes vorweg Ja unbedingt Für mich in dem Bereich, indem ich arbeite und ich habe mich relativ schnell auch selbstständig gemacht.
00:12:40: Also ich studiere jetzt zwar schon recht lange und hab zwischendrin immer wieder Pausen gehabt und zum Beispiel auch in Indien gearbeitet und in Berlin.
00:12:55: Und wenn man da für sich diese Nische gefunden hat ist es glaube Ja, um das jetzt so Platz zu sagen.
00:13:05: Das coolste was man eigentlich machen kann aus meiner Perspektive.
00:13:11: Aber es ist auf jeden Fall auch mit sehr viel Leidenschaft verbunden und da gehört dann manchmal auch so dass sage ich mal das leiden mit dazu.
00:13:24: also es ist dann auch manchmal ein bisschen pain sich ja immer wieder aufs neue, also mit Themen zu befassen die einem komplett fremd sind.
00:13:36: Ja krass!
00:13:37: Das ist gefühlt auch Teil meiner Arbeit.
00:13:40: aber ich bin spätestens nach einer Woche dann mit dem Thema fertig weil ich meine Geschichte meinen Podcast mein Video zu einem Beitrag dann fertig habe und damit abschließen kann es sei denn das thema dreht sich weiter und ich kann nochmal wir sagen in den Journalisten muss ein Nachdreher darüber schreiben wie hat sich das seitdem weiterentwickelt?
00:13:57: so ansonsten.
00:13:59: Ich beschäftige mich gestern mit Kita-Plätzen, morgen mit einem Mordfall vorgestern.
00:14:05: Mit der Unfallstatistik übermorgen mit einer Ehrenamtlerin die seit zwanzig Jahren an einem Projekt arbeitet.
00:14:11: so das ist so bunt!
00:14:12: Das ist so vielfältig.
00:14:13: alles Themen mit denen ich jetzt auch nur in meinem Alltag am Rande konfrontiert bin und die ich nie studiert habe oder wo ich überhaupt nicht fachlich embedded bin weil ich vielleicht nur aus eigenem anschauen da ein bisschen Ahnung von habe.
00:14:27: Aber ich schaffe mir irgendwie Ahnung drauf, hab das dann aber nach einem Tag eigentlich nicht vergessen, aber abgehakt für mich abgearbeitet.
00:14:34: Text ist erschienen Ende aus Mickey Mouse!
00:14:39: Das ist ja bei Ihnen dann irgendwie ganz anders.
00:14:41: Sie müssen ohne jetzt einen Output direkt zu haben morgen weiter arbeiten an dem Thema und sich da reinknien und reinfuchsen und ganz tief drin aufgehen auch.
00:14:53: Ja absolut.
00:14:54: also ich würde sagen es schon same-same, but different.
00:14:58: Also ich kann mich da schon auch drin sehen wie sie da spiegeln dass die sich ständig mit neuen Themen befassen.
00:15:08: Ich würde sagen was dazukommt ist also man muss dann nochmal unterscheiden wenn wir jetzt über Kunst sprechen.
00:15:17: meine Designprojekte sind zwar künstlerisch aber es ist trotzdem design.
00:15:22: also das ist ja trotzdem Erst einmal ein Problem, das an mich herangetragen wird oder eben eine Aufgabenstellung und ich befasse mich dann mit diesem Thema.
00:15:35: Aber es ist trotzdem mit einem klaren Rahmen festbegrenzt auch wenn wir jetzt viele Künstler widersprechen würden.
00:15:48: aber Kunst funktioniert grundsätzlich anders.
00:15:55: Ja, Kunst ist ja schon auch etwas wo eigentlich Künstlerinnen das tun und es tun willens.
00:16:05: Und dann im Endeffekt zum Schluss schauen wie sie das was sie tun eben in den Ausstellungs Kontext bringen oder es ist eben Aktionskunst.
00:16:15: Dann passiert das parallel aber es ist trotzdem nicht von außen quasi funktional gedacht.
00:16:25: Dieses Funktionaler ist beim Design schon stärker vorhanden.
00:16:29: Es ist auch viel systemischer, also je nach Disziplin im Design ist das schon viel analytischer als man sich das jetzt von außen vielleicht vorstellen mag.
00:16:47: Was ist denn eigentlich seit der Verleihung des Preises oder der Anerkennung geschehen, also in ihrem Leben?
00:16:52: Oder in ihrer Arbeit.
00:16:53: Also hat sich das seitdem vieles verändert.
00:16:56: für Sie?
00:16:58: Ich würde sagen überhaupt nicht!
00:17:02: Die Art und Weise wie ich jetzt mit Leuten in Kontakt trete und so... Das ist natürlich absolut gleich geblieben und ich habe es auch gemerkt gerade wenn ich jetzt im Bezug auf Jobs dann da in Wien zum Beispiel das kommuniziere, dass macht man sich halt an irgendwie ins Portfolio oder so.
00:17:32: Wenn Leute nach dem Portfolios fragen ist das auf jeden Fall sage ich mal gut aber Es ändert ja nicht wirklich was.
00:17:45: Also, ich arbeite natürlich immer noch genauso wie vorher auch meine Projekte angehe.
00:17:54: Was ist denn jetzt Ihr aktuelles Projekt?
00:17:55: Ist das eine als abgeschlossen zu betrachten oder lebt das irgendwie weiter?
00:18:00: und was machen Sie aktuell?
00:18:03: Ja... Ich habe eigentlich nie nur ein Projekt, was ich gerade angehe!
00:18:09: Ich hab derzeit Auch einige Projekte, sag ich mal in der Pipeline.
00:18:15: Es geht ja dann auch oft irgendwie erst einmal um die Finanzierung, dass man bis dann dieses Projekt eigentlich umgesetzt wird.
00:18:26: Man dann auch auf dieser Projekте in der Schublade hat wie man das so schön sagt, bis es dann um den eigentlichen Designprozess und Umsetzungsprozess geht.
00:18:39: Aktuell ist mein Fokus wieder mehr noch auf theoretischer Arbeit und meinem Masterstudium an der Bauhaus-Universität in Weimar, wo ich Medienwissenschaft gerade abschließe.
00:18:56: Und da befasse ich mich sehr stark theoretisch mit Film und ... Film, Theorie, Psychologie... ja das ist so meinen Mainfokus und gleichzeitig arbeite ich mit einem Regisseur aus Berlin zusammen.
00:19:16: Da darf ich auch gar nicht so viel verraten, sonst killt mich die Produzentin, weil das ist dann gerade wenn es so größere Projekte werden... Dann ist das schon auch hart, wenn man da um Förderung kämpft und gerade in Bezug auf die Ideen... Es ist dann grade aus der Produktionssicht wird darauf geachtet dass da nichts Nach außen dringen?
00:19:41: Dann
00:19:41: bin ich mal fair und frag mich weiter.
00:19:43: Ist das für Kino oder für Fernsehen, oder für was ganz anderes?
00:19:47: Es ist für Kinos...
00:19:48: Okay krass!
00:19:49: Und idealerweise fürs TTF gibt es eben dieses kleine Fernsehspiel, was für Newcomer Filmförderung gibt aber zum Beispiel Die deutsche Oskar-Einreichung dieses Jahr, die hat auch mit dem kleinen Fernsehspiel produziert.
00:20:19: Es klingt so klein aber es kann auch sehr groß sein.
00:20:23: Sehr cool!
00:20:24: Jetzt sind Sie gerade in Kassau-Brauxel?
00:20:26: Was verbindet sie noch mit Ihrer... Ich glaube Heimatstadt ist richtig, ne?
00:20:30: Sie sind hier aufgewachsen und weiß nicht zu Schule gegangen, weiß ich nicht irgendwie am Gymnasium oder Gesamtschule oder wo waren sie unterwegs.
00:20:38: Also was mich aktuell verbindet ist natürlich auch meine Familie, also meine Eltern und ja das freundete Umfeld.
00:20:52: Ich bin hier zur Schule gegangen zum Adelbert Stifter Gymnasium
00:20:57: Und wie ist es jetzt zurückzukommen?
00:20:59: aus Wien oder aus den großen Metropolen?
00:21:01: Oder von den großen Hochschulen, ich weiß nicht Weimar- oder Essen-Volkwangen hatten Sie erwähnt.
00:21:05: Ist es irgendwie schön noch Kastro-Boxel zurückzukehren?
00:21:09: Ja total das sind ganz gemischte Gefühle.
00:21:11: also Es ist natürlich auch immer noch Heimat.
00:21:17: Trotzdem bin gar nicht mehr so viel hier und ja jetzt auch durch die Innenstadt irgendwie zu laufen Ja, auch mit so einem gewissen nostalgischen Gefühl verbunden.
00:21:28: Sehr schön.
00:21:29: und dann noch bei dem frühlingshaften Sonnenschein Wir müssen doch einmal sagen wir nehmen hier am sechsten zwanzigsten zweiten auf.
00:21:34: Wahrscheinlich wird diese Folge erst ein bisschen später erscheinen.
00:21:37: wie sind da jetzt nicht So getrieben was die Terminierung angeht?
00:21:40: Wir nehmen ja heute erstmal auf die reguläre folge Für morgen das heißt für den siebenzwanzigstens wurden.
00:21:47: das macht mein kollege tewe.
00:21:49: Ich bin jetzt hier mit dem Spezial dran und ich denke, das spielen wir dann in der ersten Märzwoche aus.
00:21:55: Ich find's total spannend!
00:21:57: Wie war es für Sie hier am Mikro zu stehen?
00:21:59: Das war für sie auch ein Debüt
00:22:00: ne?!
00:22:02: Ja, ich will nicht so gewohnt quasi vor dem Mikro oder vor der Kamera zu stehen.
00:22:07: Ich steh da eigentlich auch lieber hint an der Kamera aber hab mich total gefreut.
00:22:13: also... Eine Stunde so weitermachen.
00:22:20: Aber ja, wie das bei mir so ist die nächsten Themen, die drücken schon und der Kollege muss heute noch hier ins Studio aufnehmen.
00:22:26: Ich sage ganz lieben Dank für den Besuch aus Österreich aus Wien Heute Auf dem Weg nach Essen quasi kurz mal im Zwischenstopp in der Kastromper Altstadt bei uns im Podcast.
00:22:35: Philipp Kowalski Viel Erfolg weiterhin im Studium mit der Kunst bzw.
00:22:40: dem Design.
00:22:40: auch da gibt es Unterschiede.
00:22:41: Das haben wir heute gelernt.
00:22:43: Ich fand diesen Einblick total spannend und sage dann an dieser Stelle, wie ich das bei allen Gästen mache.
00:22:49: Ganz herzlich
00:22:50: Glück auf!
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