#191 Große Sorge um kleine Hündin
Shownotes
Hier findet ihr Themen, über die wir im Podcast #191 gesprochen haben:
„Angsthündin“ Mia wieder bei ihren Herrchen: Erfolgreiche Such-Aktion (RN+)
Pita-Stop wird eröffnet: Neuer Imbiss am Westring (RN+)
Mann mit Pistole am Berliner Platz: Vorläufig festgenommen
Raub gegen 13-Jährigen: Wer beobachtete Überfall an der B235?
Baupläne für die neue Wartburgbrücke: Termin-Kollision zur IGA 2027? (RN+)
… auf unserer Website gibt es noch so viel mehr. Klickt euch einfach selbst durch auf rn.de/castrop
LESETIPP
Christian Reder kämpft gegen Depressionen: Als der Vater stirbt, kriegt sein Paradies Risse
POTTCAS UNTERSTÜTZEN
Ihr wollt den PottCAS und Lokaljournalismus in Castrop-Rauxel unterstützen? Dann los: Mit dem RN+-Abo verpasst Ihr keine News mehr. Aktuell gibt es das Abo für 1 Euro für die ersten 8 Wochen.
Unsere Empfehlung für den besten RN+-Genuss: die RN+-App aus dem Appstore bei Apple oder dem Playstore bei Google herunterladen.
Habt Ihr Anregungen für Themen und Spezial-Gäste, Lob oder Kritik für unser neues Team? Dann schreibt uns eine Mail an pottcas@ruhrnachrichten.de.
Transkript anzeigen
00:00:01: Podcast der Podcast für Castro Brauchsel.
00:00:09: Hallo und herzlich Willkommen zu Episode.
00:00:18: Hier am Mikrofon ist Tobias Weckenbrock und ich als Moderator und Host des Podcasts heiße euch herzlich willkommen zu einer Jahresendspurt.
00:00:27: Episode, in der wir sprechen über den vermissten Hund Mia, eine Angsthündin, die bei einem Spaziergang verschwand, aber dann am Ende doch nach einigen Tagen wiedergefunden werden konnte.
00:00:41: Und über Jens Langen Sieben.
00:00:44: Der ist Geschäftsführer in doppelter Rolle einmal von den Stadtwerken Castor-Brauxel und einmal von der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing-Gesellschaft Kavoum.
00:00:55: Dazu begrüße ich gleich Luisa und Fabian bei mir im Studio.
00:00:59: Aber zunächst, wie ihr das kennt, wollen wir uns mit den wichtigsten Kurznachrichten der Woche beschäftigen.
00:01:15: das Ende der Wohnmobilabstellanlage an der Bladenhorster Straße von den Ehreleuten Maris gekommen.
00:01:23: Auf zwanzigtausend Quadratmetern standen da über zwanzig Jahre lang rund zweieinhalbzig bis zu zweieinhalbzig Wohnwagen und Wohnmobile.
00:01:32: Inzwischen sind nur noch ganz wenige davon übrig und an selber Stelle wird jetzt im kommenden Jahr ein Wohnbaugebiet errichtet.
00:01:42: Das ist vielleicht gut für Menschen, die in Kassau-Brauxel leben wollen.
00:01:47: Weniger gut ist das für Menschen, die ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen haben und jetzt auf der Suche sind nach einem Stellplatz.
00:01:56: Teve Schäfer war am sechzehnten Dezember vor Ort und hat ein Interview mit Heike Maris geführt, die diesen Wohnmobil-Stellplatz zusammen mit ihrem Mann betrieben hat.
00:02:06: Das Interview verlinke ich euch hier in den Shownotes.
00:02:09: Das könnt ihr sehen unter rn plus.
00:02:14: Neu-Eröffnung.
00:02:15: Am Westring eröffnet jetzt neu der Truckertreff mit dem Namen Pietersstop.
00:02:21: Früher war dort, wo sich die Spedition befindet und die Tankstelle Tankpool-IV für Lkw-Fahrer das Bistro am Westring.
00:02:32: Jetzt eröffnet dort ein griechisches Paar, und zwar sind das Wula und Tassos Triantafilidu.
00:02:40: Die beiden wollen dort griechische Spezialitäten anbieten und sind dafür extra von Lüdenscheid jetzt nach Kastro-Brauksel gekommen, um dort einen Traum zu verwirklichen.
00:02:52: Unser Reporter Fabian Hollenhorst war dort und hat sich mit den beiden unterhalten.
00:02:59: Schreckschuss Zu einem Einsatz am Hauptbahnhof kam es am Samstag auf dem Berliner Platz.
00:03:07: Auch eine vorläufige Festnahme musste die Polizei dort vornehmen.
00:03:11: Ein forty-jähriger Mann aus Herne drohte da gleich mehreren Jugendlichen mit einer Schreckschusswaffe und drempelte dort auch unterschiedliche Leute an unter anderem einen sechzigjährigen Kasob Rauchseler.
00:03:25: Die Polizei fand bei ihm tatsächlich eine Schreckschusswaffe und nahm den Mann dann vorläufig fest.
00:03:31: Der Mann war auch im Besitz großer Mengen an Drogen, wie die Polizei uns hinterher mitteilte.
00:03:41: Raubüberfall Aus einer Gruppe von drei Jugendlichen heraus ist am Samstag einem dreizehnjährigen Kasob Rauchseler ein Smartphone geraubt worden.
00:03:52: Das hat die Polizei am Montag morgen gemeldet.
00:03:55: Dieser Überfall fand statt gegen siebzen Uhr vierzig, als der junge Castro Brauxler auf dem Weg zu einer Bushaltestelle an der Habinghorster Straße war.
00:04:05: In der Nähe des Fast-Food-Restaurants sei er zunächst beleidigt worden, hieß es aus der Pressestelle der Polizei, im weiteren Verlauf hätten dann die anderen Jugendlichen auf den Jugendlichen eingeschlagen und eingetreten.
00:04:20: Die Polizei sucht nach den Tatverdächtigen und hat dazu zumindest die Beschreibung eines der drei jungen Jugendlichen bekannt gegeben.
00:04:30: Die kann man bei uns nachlesen und dann wird man auch fündig, wohin man Zeugen aussagen äußern kann.
00:04:36: Ich kann aber auch die Telefonnummer für das Zeugentelefon der Polizei einmal hier durchgeben.
00:04:49: Eigentlich sollte die Wartburgbrücke über die Amtscher an der Wartburgstraße schon jetzt umgebaut und erweitert werden.
00:04:59: Die Fahrbahn, die dort verläuft und dort Hubbinghorst mit Henrichenburg verbindet, soll eigentlich breiter werden.
00:05:05: Es soll Platz werden für einen richtigen Radweg auf beiden Seiten und Der Emscharweg, der hier nicht unterhalb der Brücke, sondern über die Straße verläuft, soll hier unter der Brücke weitergeführt werden als direkte Verbindung ins Emscharland und zum Sprung über die Emschar.
00:05:23: All das ist notwendig, weil die Wartburgbrücke marode ist.
00:05:26: Das haben Ingenieure festgestellt bei der Brückenbegutachtung.
00:05:30: Jetzt steht aber fest, dass es sich mit dieser Wartburgbrücke wohl noch länger hinziehen wird.
00:05:35: Denn im Jahr ist die internationale Gartenausstellung unter anderem in Castro Brauxel.
00:05:41: Das M-Schalland ist einer der fünf Zukunftsgärten.
00:05:45: Es spielt eine ganz entscheidende Rolle in diesem Konzept.
00:05:49: Da wäre es fatal, wenn zu dieser Zeit die Wartburgbrücke gesperrt wäre.
00:05:56: kann man mit dem Umbau nicht anfangen, weil im Moment noch die Bauarbeiten in Bladenhorst an der Kanalbrücke am Westring laufen und solange da gebaut wird, wird die Wartburg-Brücke auf gar keinen Fall gesperrt, denn das sind zwei von drei zentralen Verbindungsachsen für den Nord-Südverkehr in Kassau-Brauxel.
00:06:18: Die Wartburg-Brücke muss aber komplett gesperrt werden, damit der Umbau sauber vonstatten.
00:06:23: der Neubau letztlich sauber von Statten gehen kann.
00:06:26: Wann es jetzt dann soweit ist, dass diese Wartburg-Brücke über die M schon neu gemacht wird, ist noch vollkommen offen.
00:06:33: Man habe das aber auf dem Schirm, dass ab April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im Jahr April, im.
00:06:52: Man habe das also auf dem Schirm und müsse da ganz genau schauen, wann dafür der richtige Zeitpunkt ist, sagte jetzt Bürgermeister Raiko Krawanya.
00:07:13: Studio.
00:07:13: Und mit der spreche ich über eine solche Geschichte.
00:07:16: Ich hoffe, das war noch nicht zu viel geteasert.
00:07:18: Hallo, Luisa.
00:07:19: Hi.
00:07:20: Nee, war noch nicht so viel geteasert.
00:07:22: Ist auf jeden Fall eine Geschichte mit Happy End.
00:07:24: Super.
00:07:25: Es ging um folgende Geschichte, die wir in der vergangenen Woche auf rohnerichten.de berichtet haben.
00:07:32: Ich zitiere mal daraus, ähm, aus dem Teaser bei einem Spaziergang erschreckt sich Hündin Mia und rennt los.
00:07:41: Seitdem ist sie vermisst.
00:07:44: Aber diese Geschichte hat ein schönes Ende gefunden.
00:07:48: Die sogenannte Angsthündin, in Anführungsstrichen Mia, ist wieder bei ihren Herrchen.
00:07:53: Aber fangen wir mal vorne an.
00:07:54: Wer ist Mia?
00:07:55: Wer sind die Herrchen?
00:07:56: Und warum ist das für uns überhaupt eine Geschichte?
00:07:58: Ja, das ist eine ganz berührende Geschichte, weil das wirklich gut geklappt hat, aber natürlich auch mit vielen Emotionen verbunden war bei den Herrchen.
00:08:08: Anne und Hendrik Ringburger aus Kastrop-Rauxel.
00:08:11: Die haben seit vier Wochen Mia, eine ganz kleine süße Hündin, die wurde aus einem Animal-Hording gerettet.
00:08:22: Oh Gott, was ist das?
00:08:23: Ja, das hört sich so schlimm an, wie es auch ist.
00:08:25: Also, tatsächlich ist das auf eine psychische Krankheit zurückzuführen.
00:08:31: Menschen, die Animal-Hording betreiben, sammeln Hunde wie Objekte, kann man so sagen.
00:08:38: Das hat mir die Anne-Ringburger erklärt.
00:08:41: Und Mia hat tatsächlich ihre ersten vier Lebensjahre in einem Verschlag Haus verbracht mit dreißigvierzig anderen Hunden und nie das Tageslicht quasi gesehen.
00:08:54: Aber
00:08:54: nicht in Kastoproxel?
00:08:55: Nein, nicht in Kastoproxel, das war in dem Fall in Polen.
00:08:59: Und wurde dann daraus gerettet, war dann bei einer Pflegestelle für ein paar Wochen, glaube ich, nur und dann haben Anne und Hendrik Ringenburger sie aufgenommen.
00:09:10: Okay, und die kennen sich mit Hunden aus und hatten Wussten von der Herausforderung, dass sie da jetzt eine psychische erkrankte Hündin haben?
00:09:18: Ja, kann man echt fast schon so sagen, ne?
00:09:21: Also, sie hatten selber schon vierzehn Jahre Hunde und haben auch immer noch ein Hund gehabt.
00:09:29: Und den habe ich heute sogar auch kennengelernt.
00:09:30: Ich habe mich heute nochmal mit den beiden getroffen.
00:09:32: Denn es kam dazu, dass die Mia bei einem Abendspaziergang, so wie du es eben auch schon vorgelesen hast, sich leider losgerissen hat bzw.
00:09:43: bei einem Geräusch oder was auch immer sich erschreckt hat.
00:09:46: So hast du ja auch gerade den Begriff Angsthündigen genannt.
00:09:48: Sie hat durch ihre Lebenserfahrung halt ein Trauma erlitten und ist sehr schreckhaft.
00:09:54: Und ja, dann ist dem Hendrik die Leine aus der Hand gerutscht hat.
00:09:58: Heute nochmal gesagt, das ging so schnell und er hatte auch nicht mitgerechnet, weil er hat selber nichts gehört.
00:10:03: Also Hunde haben ja auch ein viel besseres Gehör als Menschen.
00:10:05: und was auch immer sie da gehört hat, das hat sie erschreckt.
00:10:08: Und dann ist sie Ja, in den Wald gerannt.
00:10:10: Es war schon dunkel.
00:10:12: Und dann haben die beiden die erst mal nicht mehr wiedergefunden.
00:10:15: Ja, das war richtig auf gut Deutsch scheiße, hat Hendrik halt auch nochmal gesagt.
00:10:20: Und dann sind wir darauf aufmerksam geworden.
00:10:22: Sie haben sich auch an uns gewendet.
00:10:24: Oder wie kam es dazu, dass wir überhaupt davon erfahren haben?
00:10:28: Wir haben auch tatsächlich den Flyer erfahren.
00:10:29: Wir haben dann nämlich direkt das Hundesuchteam Lühnen und Umgebung angerufen und eingeweiht und die haben sich dann direkt in die ganze sache rein gehangen.
00:10:40: das ist ein vereinen der sich um solche entflonenen hunde kümmert genau
00:10:45: also lühnen und umgebung also hier eine ruhgebiet kümmern die sich drum und die sind tatsächlich komplett spenden basiert aber sind krass aufgestellt.
00:10:58: also die haben dann mit Einer Drohne über Wärmebilder, die mir gesucht, Futterstellen aufgestellt, sozusagen.
00:11:08: Als
00:11:08: Köder quasi.
00:11:09: Als
00:11:09: Köder und dann eben auch Flyer aufgehangen.
00:11:12: Und durch diesen Flyer sind wir dann eben auch auf das Thema darauf aufmerksam geworden.
00:11:16: Wir haben dann ausführlich berichtet, du hast mit den Haltern gesprochen.
00:11:20: Was heißt jetzt noch mal dieses Stichwort Angst in den?
00:11:22: Also durch diese eingesperrte Haltung mit ganz vielen anderen Tieren ist im Prinzip dieses Tier super schreckhaft und kann, weiß ich nicht, von Fremden dann wahrscheinlich auch, man kann sich nicht annähern, dann fängt sie sofort an zu kleffen oder zu... Nee,
00:11:36: kleffen gar nicht, also das ist glaube ich bei jedem Hund auch ein bisschen unterschiedlich.
00:11:39: Wie ergreift die Flucht?
00:11:40: Ja, sie ergreift dann eher die Flucht.
00:11:43: Genau.
00:11:44: Aber ich hab sie ja heute auch kennengelernt bzw.
00:11:47: vom Weiten beobachtet.
00:11:48: Und bei mir ist es so die Welt gar nicht.
00:11:50: Die fängt dann an zu zittern und guckt ganz engst, legt jetzt auch so ganz große Augen und große Ohren.
00:11:58: Also war schon Mitleid erregend oder was?
00:12:00: Ja, mitgefühlt zumindest ganz toll.
00:12:02: Also ja, wirklich ganz süße Hündin, die einfach durch ihre schlimmen Erfahrungen einfach.
00:12:09: jetzt total ängstlich ist.
00:12:10: Vor allem, was das draußen halt angeht, weil sie das halt absolut nicht kennt.
00:12:14: Also, drinnen ist sie wohl mittlerweile auch schon etwas entspannter.
00:12:18: So, jetzt war sie also wenige Wochen bei ihren neuen Haltern in Freiheit, würde ich jetzt mal sagen, und ist dann ausgebürgst durch dieses Unglück und ist jetzt aber wieder da.
00:12:27: Also, wie ist das jetzt zustande gekommen?
00:12:30: Hat da Suchteam tatsächlich den Hund gefunden, oder was?
00:12:33: Ja,
00:12:33: tatsächlich.
00:12:34: Also, Wie gesagt, ich habe ja gerade schon erzählt, die haben mit Drohnen nach mir gesucht, haben Futterstellen aufgestellt und dann eben auch, weil sie dann durch die Drohne erkennen konnten, dass mir tatsächlich sich ganz in der Nähe vom Haus von Anne und Hendrik Gringenburger sich aufgehalten hat die ganze Zeit.
00:12:51: Wie
00:12:52: kann man das mit der Drohne sehen?
00:12:53: Das könnte ja auch eine Ratte oder, weiß ich nicht, ein Igel sein, theoretisch oder...
00:12:57: Genau, also man erkennt dann erst so ein Wärmebild und dann kann man aber mit der Drohne so nahe auch angehen, dass man dann die Mia eben erkennt.
00:13:06: Und dann, als sie dann wussten, das war ungefähr so zwei Tage nachdem Mia ausgebüxt ist sozusagen, haben sie eine Lebensfalle aufgestellt.
00:13:17: Das kann man sich so vorstellen, das ist ein ganz großer Käfig und da haben dann in dem Fall, hat Anne dann da ein Wettwürstchen reingelegt und das hat mir dann so neugierig gemacht.
00:13:30: oder wahrscheinlich hat sie auch der Hunger angetrieben, sie war ja mehrere Tage schon im Wald gewesen, dass sie dann in der Nacht vom vierzehnten Dezember in die Lebenfalle reingelaufen ist.
00:13:40: Also wie lange war sie dann weg?
00:13:42: Sie war dann vier Tage weg.
00:13:45: Ja,
00:13:45: vier Tage ohne Essen
00:13:46: trinken.
00:13:47: Schon
00:13:47: abgemagert,
00:13:48: ausgehungert oder schwach?
00:13:51: Nee, das ist zum Glück nicht.
00:13:52: Sie sagten, die waren natürlich aufgeregt.
00:13:54: Aber als sie dann reingekommen ist, ist die Anne und der Hendrik dann direkt nachts auch angerufen vom Hundesuchteam.
00:14:02: Und dann haben sie zusammen mir wieder reingeholt.
00:14:05: Und mir hat erst mal den halben Becher ausgetrunken, den Hundenaff so.
00:14:10: Und hat sich dann ... Also die war natürlich total fertig, aber war zum Glück jetzt noch nicht ausgehungert.
00:14:16: Erzähl doch noch ein bisschen, was das mit Anne und Hendrik Ringburger gemacht hat.
00:14:19: Die sind so Anfang Mitte vierzig, nicht zum ersten Mal Hunderhalter.
00:14:25: Wie groß war diese Leidenschaft schon für dieses neue Tier in der Familie?
00:14:31: Total groß, würde ich sagen.
00:14:33: Die haben mir schon echt ins Herz geschlossen.
00:14:36: Hendrik hat dann auch noch mal erzählt, wie schlimm das war.
00:14:39: Man musste trotzdem weiter zur Arbeit gehen, andere Dinge erledigen.
00:14:42: Hatte das aber trotzdem die ganze Zeit im Hinterkopf, was ist mit mir?
00:14:46: Man wusste ja am Anfang gar nicht, ob sie in der Nähe ist, ob sie total weit weg ist.
00:14:50: Es gab wohl sogar auch einen Anruf, dass sie irgendwie nach Herne gelaufen ist.
00:14:55: Ob das jetzt im Endeffekt so war, weiß man nicht.
00:14:57: Aber die Sorge um Mia war schon sehr groß bei den beiden.
00:15:01: Sie haben ja auch schon seit vierzehn Jahren, hast du geschrieben, überhaupt Hunde gehabt und waren auch irgendwie im letzten Jahr schon vom Schicksal betroffen, weil ein Hund gestorben ist.
00:15:15: Da hast du auch so ein bisschen geschildert, dass das für sie wie der Verlust eines Familienmitglieds war.
00:15:20: Total, ja.
00:15:21: Also Anne hat gesagt, dass sie auch am Anfang eigentlich gar nicht so überzeugt war von der Idee, sich wieder einen neuen Hund anzuschaffen.
00:15:29: der Verlust von der anderen Hündin, die übrigens Folline hieß.
00:15:34: Da haben wir uns heute auch von erzählt.
00:15:36: Das war eine ganz tolle.
00:15:37: Der war schon echt groß und da mussten sie erst mal drüber hinwegkommen.
00:15:43: Wie geht es da jetzt weiter?
00:15:44: Also neue Sicherheitsvorkehrungen oder was machen die jetzt?
00:15:47: Oder ich weiß nicht, zur Hundeschule muss man ja wahrscheinlich auch gehen, gerade mit so einem verschreckten Lebewesen.
00:15:54: oder was machen sie jetzt?
00:15:56: Also, Sie wollen erst mal, dass mir wieder zu Hause ankommt und erst mal wieder Vertrauen fasst.
00:16:02: Und für die Spaziergänge haben Sie jetzt eine neue Leine gekauft, weil die andere Leine hat sich tatsächlich losgerissen, die ist irgendwo noch im Wald.
00:16:11: Und befestigen die Leine jetzt an einem Bauchgurt.
00:16:13: Das hat Anna heute erzählt, das wusste sie gar nicht.
00:16:15: Auch ein Tipp von dem Hundesuchteam gewesen.
00:16:18: Bei Tierschutzhunden, die man nicht so gut einschätzen kann, sollte man immer doppelt sichern.
00:16:22: Also am Geschirr und an diesem Bauchgurt dann noch einmal.
00:16:25: Das machen die jetzt.
00:16:28: Hunde aus dem Tierschutz, das ist schon speziell.
00:16:32: Das ist immer mit größeren Herausforderungen verbunden für die Tierhalter.
00:16:36: Aber natürlich auch eine Sache, wo man wirklich anderen Lebewesen hilft, glaub ich.
00:16:44: Tiere auch aus der Tierhandlung von Züchtern kaufen und so, als Welpen.
00:16:48: Oder man nimmt eben Tiere, die schon vielleicht Streifen mitgemacht haben.
00:16:54: Ist dadurch die Bindung nochmal anders, nochmal inniger vielleicht?
00:16:57: Wie hast du das so wahrgenommen bei den beiden?
00:17:00: Also... Bei den beiden habe ich es jetzt so wahrgenommen, die haben ja auch noch den anderen Hund, der Hannes, der ist sehr offen und zutraulich.
00:17:10: Bei der Mia ist das eher so, die wollen ihr Zeit geben und sehen, auch wirklich erkennen ihr Wesen an und ... Zwingen da gar nichts auf.
00:17:18: Also ich glaube, das hat Anna auch gesagt, sie würde sich wünschen, dass bei Tierschutzhunden und speziell vielleicht auch im Animal Hoarding, den Menschen vorher wirklich gesagt wird, man weiß nicht, wie sich das entwickelt.
00:17:31: Also es kann doch sein, dass der Hund niemals so eine enge Bindung zulassen wird wegen seiner Traumata.
00:17:37: Aber ansonsten ist das, glaube ich, wie bei anderen Hunden auch einfach ein Familienmitglied, was man ins Herz geschlossen hat.
00:17:46: Über alles liebt und
00:17:47: vielleicht konnte man es raushören.
00:17:48: Ich muss mich jetzt mal outen.
00:17:49: Ich habe also außer dass wir mal einen Wellensittich hatten als ich sechs, sieben, acht Jahre alt war.
00:17:54: Ich hatte nie ein Haustier und ich kann das.
00:17:57: Ich höre das immer nur so raus, dass gerade Hunde und Katzen irgendwie sehr intensiv irgendwie als Familie Mitglied gelten.
00:18:05: Ein richtiges Gefühl, dafür kann ich nicht so richtig entwickeln.
00:18:09: Darum frage ich, dass ich hoffe, man hat das nicht zu sehr rausgehört, dass hier der absolute Gefühlsschraube Blödmann steht und Luisa übermitteln muss, was es damit auf sich hat.
00:18:19: Ich fand aber, dir ist das gut gelungen und ich werde nächstes Jahr wahrscheinlich Eichhörnchen haben.
00:18:25: Bei uns im Garten steht ein Ausbilderungsgehege und das ist jetzt eigentlich fertig.
00:18:30: Die ersten Eichhörnchen, die hier bei der Fundstelle landen, das wird so wahrscheinlich im Frühjahr sein oder im Frühsommer und dann wird bei uns quasi die zweite Stufe sein, dass die Jungtiere oder die verletzten Tiere wieder ausgewildert werden.
00:18:45: Also insofern, vielleicht kann ich dann nächstes Jahr im Podcast auch ein bisschen darüber berichten und meine vielleicht auch neu gefunden Ader für Haus, das sind ja keine richtigen Haustiere, Eichhörnchen sind halt wild lebende Tiere, die auch draußen sind und die wir auch zum Ausbildern dann haben.
00:19:00: Aber vielleicht kann ich dann ein bisschen mehr von diesem Kosmos doch verstehen.
00:19:04: Ich danke dir auf jeden Fall, dass du uns das hier hin transportiert hast.
00:19:08: und dann Happy End vor Weihnachten.
00:19:10: Ja, wirklich ein Weihnachtswunder.
00:19:12: Perfekt.
00:19:13: Danke, Louisa.
00:19:14: Gerne, ciao.
00:19:21: Bei mir im Studio ist jetzt Fabian Hollenhorst.
00:19:24: Tobi, hi.
00:19:25: War's schon lange nicht mehr da, oder?
00:19:26: Nein, ich mach so selten Themen, aber jetzt hab ich ein richtig gutes Mitgebracht.
00:19:30: Ja, stimmt.
00:19:30: Du hast dich unterhalten mit einem Chef aus der Stadt, und zwar mit Jens Langenseepen.
00:19:36: Der ist Geschäftsführer der Stadtwerke Castro Brauchsel und Geschäftsführer der, ich weiß nicht, ob du das auf die Reihe kriegst.
00:19:45: Ich sag mal kurz, Kavum.
00:19:48: Kastrop, wie heißt es denn Marketing und Wirtschaft?
00:19:52: Ich glaube
00:19:52: Wirtschaft und Marketing, Kastrop, Rauchsel, GmbH ist der offizielle Turnus, aber Ka-Wum ist es dann ja umgedreht.
00:19:59: Kastrop, Wirtschaft und Marketing, so setzt sich der Name zusammen.
00:20:03: So und mit dem hast du dich unterhalten über unterschiedliche Sachen aus seinen zwei Arbeitsbereichen vermute ich erzählen.
00:20:11: Ja es ging es dir vor allem.
00:20:12: warum hast du dich eigentlich mit dem verabredet?
00:20:14: Also Jens Lang Sieben ist ein sehr... Also erst mal ein bekannter Mensch in Castro Brauxel, er ist ja kein Castro Brauxler, er wohnt ja in Essen.
00:20:23: Er arbeitet jetzt aber schon sehr viele Jahre, ich glaube seit Jahrzehntzehntzehn in Castro Brauxel.
00:20:29: Hast du ihn zur Fahrerei gefragt?
00:20:31: Ja,
00:20:31: ja, fünf, dreißig Minuten sagt er, es würde gehen, ja, aber natürlich zu Nichtstoßzeiten, denke ich mal.
00:20:39: Und er ist natürlich auch sehr präsent durch seine Aufgaben zum Beispiel im Bereich Wirtschaft und Marketing.
00:20:45: also er öffnet ja zum Beispiel auch eine Frühjahrskirmes er öffnet Veranstaltung oder ist bei Veranstaltung präsent die vom Stadt Marketing organisiert werden denn dort ist der Chef.
00:20:55: Und natürlich ist er aber auch in der Wirtschaft ein bekanntes Gesicht.
00:20:59: Ich erinnere an den Zukunftspreis, auf dem wir auch waren, der sei das zweite Mal verliehen wird.
00:21:04: Das ist ja eine Veranstaltung, die auch dank Jens Langsieben und seinem Team hier in die Stadt Castro-Brauchel gekommen sind.
00:21:10: Die
00:21:10: Wirtschaftslaunch war das, ne?
00:21:12: Da warst du, glaube ich, auch zu Gast, oder?
00:21:13: Genau, da war ich auch zu Gast und es gibt ja auch Wirtschaftstreffen, die da drum herum, ich glaube, monatlich stattfinden.
00:21:20: Das heißt, ja, in der Wirtschaft ist Jens Langsieben auch ein bekanntes Gesicht.
00:21:25: wollen natürlich mit bekannten Gesichtern sprechen, vor allen Dingen aber auch, weil er seine Hauptaufgabe, Geschäftsführer der Stadtwerk Castro Brauchsel, da ja dann immer so ein bisschen runter fällt.
00:21:35: Darüber haben wir auch gesprochen.
00:21:37: Öffentlich tritt er ja sehr viel in dieser Zweitfunktion auf, seine Hauptaufgabe.
00:21:42: Also, man muss ja da gucken, auch wer das Geld herkommt, was dann im Ende jens lang sieben bezahlt.
00:21:48: Das ist natürlich Geschäftsführer der Stadtwerke Castro Brauchsel.
00:21:51: Und bevor ich dieses Interview jetzt veröffentliche, dachte ich, ich würde reden einfach mal drüber, weil das ist ja auch spannend.
00:21:59: Genau, lass uns doch mal die zentralen Talking Points mitnehmen.
00:22:01: Also Stadtwerke, ein Unternehmen, das nicht so wie andere Stadtwerke in meiner Heimatstadt rein, zum Beispiel schon seit hundert Jahren gefühlt dazugehört, also eine Gesellschaft, die sich um Stromverträge und all das kümmert.
00:22:17: Die ist in Kastor-Braux sehr spät gegründet worden auf Initiative von Grünen und Roten zusammen mit dem Ziel hier, naja, Ökostrom eigentlich unter die Leute zu bringen und vielleicht in der Erzeugung auch aktiv zu werden.
00:22:30: Wir haben ja relativ viele Windkraftanlagen.
00:22:33: Da sind die Stadtwerke ja irgendwie auch ein Player.
00:22:37: Wie geht es den Stadtwerken heute?
00:22:39: Wie ich erfahren habe, sehr gut.
00:22:41: Und das ist ja eine tolle Nachricht für die Stadt Castro-Brauxel, denn... Die Stadt Kastrop-Rauxel ist zu, ich glaube, offiziell dann, fünfzig Komma Eins Prozent beteiligt an den Stadtwerken Kastrop-Rauxel.
00:22:53: Die andere Hälfte gehört zur Gelsenwasser AG.
00:22:55: Genau.
00:22:56: Und da kommt Jens Lange sieht mir auch her.
00:22:58: Er hat das Projekt Stadtwerke angefangen.
00:23:00: Da war er noch hauptamtlich, wie man sagen kann, bei Gelsenwasser.
00:23:06: Denn so kleine Stadtwerke, die können sich jetzt nicht unbedingt ein Geschäftsführer leisten.
00:23:11: Und irgendwann sind die Stadtwerke dann so groß geworden, dass Jens Langsieben aber auch, glaube ich, man bei der Verwaltung gesagt hat, wir müssen jetzt da Nägel mit Köpfe machen und jemanden Vollzeit dort haben.
00:23:23: Und dann ist Jens Langsieben gewechselt von Gelsenwasser zur Stadt.
00:23:26: Was ich aber sagen wollte, ist natürlich, wenn Stadtwerke profitabel sind, an denen die Stadt beteiligt ist, dann spült das auch Geld in die Kasse.
00:23:34: Wie wir festgestellt haben jens lang sieben und ich keine vierzig Millionen, die so ein Haushaltsminus ausmachen können.
00:23:40: Aber jedes Geld, was nach Castro Brauxel oder in Castro Brauxel bleibt, weil man muss ja sagen, vorher Westnetz oder oder Eon oder wer auch immer, die haben natürlich auch Geld damit verdient.
00:23:52: Aber das ist dann natürlich nicht in der Stadt Castro Brauxel geblieben, so zu sagen, obwohl die auch ganz tolle Sachen natürlich teilweise machen, Westnetz oder oder Eon.
00:24:01: Die Idee.
00:24:02: von Stadtwerken ist ja dann das Geld hier auch zu reinvestieren.
00:24:05: Ich glaube, damit will man jetzt keine Cash-Cow schaffen, wo man sich richtig saniert, sondern das, was dann über dem Strich eingenommen wird, soll ja Zum Beispiel in Sponsoring für Veranstaltungen fließen.
00:24:15: Die Stadtwerke sind hier oft Partner auch gewesen.
00:24:17: Oder aber eben in so Projekte wie der Ausbau eines Ladeseulennetzes für E-Fahrzeuge.
00:24:24: Da sind die Stadtwerke mit ihren grünen Ladeseulen überall im Stadtgebiet ja auch schon vor Jahren eigentlich ein bisschen in eine Pionierleistung, glaube ich, gegangen.
00:24:33: Genau, Castro Brauxel hatte.
00:24:35: Zwischenzeitlich mal eins der zehn besten Ladennetze in ganz Deutschland, was ja auch für eine mittelgroße Stadt im Ruhrgebiet nicht selbstverständlich ist.
00:24:44: Dort hat man einfach gesagt, wir wollen in Vorleistung gehen.
00:24:47: Wir wollen das Netz schaffen, um die Leute zu ermutigen, sich E-Autos anzuschaffen.
00:24:52: Es wurde auch direkt gesagt, dass wenn das Netz dann erstmal steht, hundert Ladesäulen wurden relativ schnell hochgezogen, dass dann natürlich die E-Mobilität sozusagen erstmal nachziehen muss, dass dann die Leute auch erstmal die E-Autos kaufen müssen.
00:25:04: Das bekannterweise stagniert natürlich ein bisschen.
00:25:07: Es gibt aktuell keine Förderung.
00:25:09: Es gibt
00:25:10: jetzt wieder eine, aber... Ah,
00:25:12: jetzt gibt's wieder eine.
00:25:12: Genau, für mittlere und niedrigere Einkommen, Haushaltseinkommen.
00:25:16: Da gibt's, glaube ich, dann eine Pauschale wieder von so ein paar Tausend.
00:25:19: Trotzdem ist ein Elektroauto immer noch teurer in der Anschaffung.
00:25:22: Und wenn man eben nicht ein Eigenheimbesitzer ist, der sich eine Wallbox und eine Photovoltaikanlage baut, auch nochmal eine Investition, dann muss man gucken, wo soll ich tanken.
00:25:33: Das ist eben diese Schwierigkeit.
00:25:34: Genau.
00:25:35: Und dafür sollen ja diese Lade sollen sein.
00:25:39: An denen man auch tanken kann, wenn man verschiedenste Verträge für E-Ladesäulen oder E-Strom-Anbieter dann hat.
00:25:48: Da gibt es immer wieder Ärger.
00:25:49: Habt ihr darüber gesprochen?
00:25:50: Wir haben kurz darüber
00:25:51: gesprochen.
00:25:51: Oft
00:25:51: kriegen wir so Beschwerden von Leuten, die sagen, jetzt steht hier eine Ladesäule, zwei Parkplätze fallen dadurch weg.
00:25:58: In meiner ganzen Straße wohnen aber nur Leute mit Verbrennern.
00:26:01: Darauf bist du ja im Prinzip schon eingegangen.
00:26:03: Man muss entweder mit dem Ausrollen von E-Autos anfangen oder mit dem Ausrollen von Lademöglichkeiten.
00:26:10: Die Stadtwerke zusammen mit der Stadtverwaltung und der Politik haben entschieden, wir machen das jetzt so rum, bieten also erst das Ladennetz und dann ziehen die wohl schon nochmal nach die Leute.
00:26:19: Aber es gibt dann auch oft diese Beschwerden mit, ja, das ist hier viel zu teuer und im Bochum ist halt nur halb so teuer.
00:26:24: Genau, das haben wir ja zuletzt auch in einer Berichterstattung gehabt.
00:26:27: Das liegt einfach an, es nennt sich Atokladen.
00:26:33: Also du hast keinen Vertrag sozusagen.
00:26:37: Bei einem Anbieter, der die Ladesäulen von der Stadt Castro Rauckel nutzt.
00:26:42: Das sind ganz verschiedene.
00:26:43: Jens Langsiebem sagte, ich kann es jetzt nicht bestätigen, aber da sind die Gängigen eigentlich dabei.
00:26:47: Also,
00:26:48: ENBW ist Energiebahn Württemberg ist,
00:26:51: glaube ich, sehr, sehr deep.
00:26:51: Genau, die sind da dabei.
00:26:52: Und da hast du dann natürlich so was wie ein Chip, den hältst du dann da dran und da hast du deinen Preis schon vorher fest.
00:26:58: Wenn jetzt aber kein Vertrag bei ENBW etc.
00:27:04: pp.
00:27:04: hat, Dann gibt es das Atthorkladen und das kostet dann bei der Stadt Castro-Brauxel.
00:27:10: Du hast es recherchiert, Tobi, es war nicht mehr wie sixty-fünf Cent, glaube ich.
00:27:13: Und bei den Stadtwerken Bochum, über die hast du dann, glaube ich, geschrieben.
00:27:18: Da gibt es solche Verträge, dass du natürlich direkt einen, vielleicht auch als Stadtwerkekunde, aber vielleicht auch, wenn du musst noch nicht mal Stadtwerkekunde sein, dass du dann günstiger lädst, wenn du einen Vertrag hast.
00:27:28: Das wäre doch auch voll nice.
00:27:29: Und wir haben fünftausend Stadtwerkekunde.
00:27:31: Das wäre doch auch nochmal ein Argument, vielleicht sogar dauernd Kunde zu werden, oder?
00:27:34: Genau.
00:27:35: Und das ist, so wie ich höre, auch das Ziel.
00:27:37: Nur es ist halt noch nicht real.
00:27:39: Da ist man wieder dabei.
00:27:41: Die relativ junge Stadtwerke.
00:27:43: Es muss sich auch alles als man finanzieren.
00:27:44: Ich glaube, es ist für so eine Organisation wie die Stadtwerke Bochum, die ja schon ein bisschen länger dabei sind, dann einfacher umzusetzen.
00:27:51: Die haben dann schon das Netzwerk.
00:27:54: Wobei man dann auch, wenn man bei den Stadtwerken Bochum nicht kunde ist und auch nicht bei ENBW und allen anderen Anbietern, dann zahlt man da auch einundsechzig Cent plus Gebühren.
00:28:02: Also das ist dann nicht deutlich günstiger.
00:28:04: So, wir erleben aber auch ansonsten Stadtwerke, die wachsen.
00:28:08: Alles andere wäre auch fatal.
00:28:09: Es geht um Konzessionen, die haben, glaube ich, Konzessionen ja auch übernommen für Netzbetrieb und so was.
00:28:15: Das sagt
00:28:16: Jens Langsieb, ist der größte Meilenstein der Stadtwerke seit Gründung.
00:28:20: Okay, warum?
00:28:21: Weil, wenn man als Stadtwerk an den Start geht, sollte es dann natürlich auch irgendwann ein Ziel sein, diese Netze auch innezuhaben.
00:28:29: Dann geht es um
00:28:30: Strom und um Gas.
00:28:31: Genau, genau.
00:28:32: Und wenn die halt von anderen angeboten werden, dann nutzt man die ja sozusagen mit.
00:28:38: Aber wenn das die eigenen Netze sind, dann hat man sowas wie die vorherrschaft.
00:28:42: Muss man ja sagen.
00:28:43: Und wenn man das jetzt erreicht hat, ist das ja ein ganz klare Signal hier vor Ort der der local player zu sein.
00:28:49: So, dann kommt jetzt wahrscheinlich irgendwie ein Wärmenetz, noch ist interessant, Fernwärme ist so das Stichwort, da wollen wir ja auch mehr dazu übergehen, nicht mehr in jedem Haushalt oder Keller irgendwie Gas zu verbrennen, sondern das eigentlich auch über Elektroheizung, also in Form von Wärmepumpen oder eben über Fernwärmeleitungen mit Blockheizkraftwerken oder Ähnlichem zu regeln, ist auch im Bereich kommunale Wärmeplanung so ein riesengroßes Oberziel irgendwie.
00:29:18: Auf jeden Fall, das ist ja dann auch immer eine politische Entscheidung, die dann so mit als Auftrag gegeben wird.
00:29:25: Darüber haben wir jetzt weniger gesprochen, vielmehr eher über die Kundensicht.
00:29:32: Also was bringt es einem überhaupt, bei den Stadtwertenkunde zu sein?
00:29:35: Weil du kennst es auch, Tobi.
00:29:37: Ich habe einen sehr guten Freund von mir, der erinnert mich da auch immer dran.
00:29:40: der wechselt jedes Jahr sein Anbieter, weil es immer diese Lockangebote, Bonusprogramme gibt, die halten dann ein Jahr und danach muss man aber wieder wechseln.
00:29:48: Wenn man das dann verpasst, dann wird es richtig teuer.
00:29:50: Okay, in diesem Markt spielen die Stadtwerke eigentlich nicht mit, ne?
00:29:54: Nee,
00:29:54: die Stadtwerke wollen halt der konstante Anbieter sein.
00:29:58: Die wollen nicht, dass du kommst, weil es ein tolles Bonusprogramm gibt und dann im nächsten Jahr musst du aber wechseln, sondern bis du dann.
00:30:07: Sonst musst du viel bezahlen, sondern du zahlst konstant und wenn du lange dabei bist, kannst du dann mal ein bisschen günstiger werden.
00:30:13: Es gibt natürlich hier und da auch mal einen Kastropgutschein oder sowas.
00:30:19: Den kannst du einlösen, aber es gibt jetzt nicht so was wie ein Bonusprogramm.
00:30:23: Darauf haben wir uns eher fokussiert, also die Kundensicht.
00:30:25: Warum sollte überhaupt Stadtwerkekunde sein?
00:30:28: Oder warum nehme ich nicht das nächste Log-Angebot von CEC-Vierundzwanzig und stell mir ein Wecker, dass ich nächstes Jahr dann aber auch bitte wieder wechsel?
00:30:34: Ja,
00:30:35: vor allem weil die Verbraucherzentrale, die auch hier ist ja immer dazu rät, das zu hinterfragen und nicht beim Grundversorger zum Beispiel zu bleiben, was ja bei Strom zum Beispiel immer noch Ehren hier ist, weil der Grundversorger, das ist der, der die meisten Kunden hat in einer Stadt.
00:30:48: und zudem geht man ja automatisch, wenn ich jetzt hier irgendwo in eine Wohnung Gehe, dann kann ich sofort das Licht anknipsen und mein, weiß ich nicht, Handy aufladen an der Steckdose.
00:30:58: Da läuft Strom raus und da bin ich automatisch eben beim Grundversorger.
00:31:01: Aber ja, der Grundversorgungstarif ist nicht immer der günstigste.
00:31:05: Nee,
00:31:05: auf keinen Fall.
00:31:07: Und wir reden jetzt ja gleich noch kurz über die Situation, dass die Stadtwerke ja ihren Kunden sogar mal oder sie in die Grundversorgung gebracht haben.
00:31:16: Genau,
00:31:16: alle Kunden abgekippt.
00:31:18: Aber mit dem Link, wenn ihr wollt, dann sagen wir euch Bescheid und holen euch automatisch zurück.
00:31:23: Das war ganz schön.
00:31:25: Ich war das der größte... move jens lang sieben sich bisher erlaubt hat.
00:31:31: es ist
00:31:31: auf jeden fall sehr.
00:31:33: also erst mal muss man sagen ist das kundenorientiert?
00:31:34: also ganz kurz zusammengefasst energie krise man muss ja immer ein ungefähr ein jahr vorher strom einkaufen und die stadtwerke jens lang sieben haben dann gesehen oh es könnte ganz schön teuer werden.
00:31:46: und er hat auch gesehen beim grundversorger wird es nicht so teuer.
00:31:50: und natürlich hätte man dann auch allen Vielleicht waren es damals eher Viertausend Kunden sagen können, gut, es wird jetzt nächstes Jahr richtig teuer.
00:31:57: Aber sie haben dann gesagt, das können wir unseren Kunden eigentlich nicht antun.
00:32:00: Wir kündigen jetzt alle, damit gehen die Automatischen die Grundversorgung.
00:32:04: Wir schreiben das dazu, die sollen sich keine Sorgen machen.
00:32:07: Und wir legen schreiben dabei, dass wir sie direkt wieder anhauen können, wenn wir wieder günstiger sind als EON.
00:32:13: Das war EON natürlich nicht so toll.
00:32:14: Ich weiß
00:32:14: gar nicht, ob man das Wort sagen darf.
00:32:15: Ein bisschen ist das auch ein Arschlochmove, oder?
00:32:18: Ja,
00:32:19: aber Kunden.
00:32:20: Es ist ja kundenorientiert.
00:32:22: Das muss man unter dem Strich sagen.
00:32:23: Es ist alles kundenorientiert.
00:32:24: Natürlich hat Eon sich nicht gefreut.
00:32:26: Ich glaube, man hat ein bisschen spekuliert.
00:32:27: Eon ist so groß, die diese Viertausend Kunden.
00:32:30: Der Hund, der an die Eiche pinkelt.
00:32:33: Also Eon gewinnt ja dadurch auch mal kurzzeitig Viertausend Kunden, muss man ja auch sagen.
00:32:38: Aber
00:32:38: Eon hat tatsächlich dann das große
00:32:40: Rad geprägt.
00:32:40: Ja, das große Rad.
00:32:42: Der Geschäftsführer, der CEO.
00:32:45: Darüber habe ich mit Jens Langsieb dann auch kurz gesprochen, wie das dann war.
00:32:48: Er hatte sich gerade auf eine Informationsveranstaltung für Stadtwerke-Kunden vorbereitet und dachte, es wäre so ein Gag.
00:32:55: Man wollte ihn da hinter das Licht hüllen, dass da jetzt wirklich der CEO sich melden würde.
00:32:59: Aber so war es tatsächlich.
00:33:02: Was jens lang sieht man am meisten ärgert daran ist, dass kurz vor Jahresende dann die Energiepreisbremse beschlossen wurde und dass eigentlich alles für die Katze war.
00:33:11: Also auch dieser Rechtsstreit mit Eon dann, der daraus resultiert hat, den hätte man sich sparen können, wenn, und da ist bemängelt er an mehreren Stellen, die die politischen Räder auf Bundesebene sich etwas schneller drehen würden.
00:33:26: Ja, so im Nachhinein, so Ex-Post kann man das immer gut sagen, aber in der Lage damals, Energiekrise, keiner wusste, wie geht es weiter.
00:33:34: Wir können auf jeden Fall keinen russischen Strom mehr nehmen und so irgendwie.
00:33:38: Das war ja schon alles
00:33:39: gut.
00:33:39: Aber wenn du in der Verantwortung bist, Tobi, frag dich mal bitte.
00:33:42: Es geht Richtung Dezember.
00:33:44: Du musst quasi die neuen Preise fürs neue Jahr machen und du hast dann da viertausend Kunden, denen du schreiben müsstest, gut.
00:33:50: Das wird jetzt aber mal um dreifache, vierfache teurer.
00:33:53: Was würdest du machen?
00:33:54: Und ich muss dann sagen, ich kann man dann, glaube ich, froh sein.
00:33:59: Das so gehandelt wird aus Kundensicht und wir nehmen ja hier gerne die die Sicht von Castro Brauxlerinnen und Castro Brauxlern ein.
00:34:06: Von daher da ist man glaube ich ganz gut aufgestellt.
00:34:08: Ist
00:34:08: denn was hängen geblieben am Ende?
00:34:10: Also die mussten wir wahrscheinlich ein bisschen was zahlen oder so.
00:34:12: oder was war der Schaden jetzt letztlich?
00:34:14: Das weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr.
00:34:16: Ich kann dir nur sagen, dass es im Long Run sich nicht negativ auf die Entwicklung der Kunden ausgewirkt hat.
00:34:21: Darüber haben wir gesprochen ob natürlich gab es eine Delle.
00:34:24: Aber die Stadt weggewachsen weiter und sind schon jetzt wieder deutlich über dem Kurs, den sie davor hatten.
00:34:31: Man könnte ja meinen, oh, man hat viertausend Kunden, man kündigt allen, davon kommen nur die Hälfte wieder und dann muss man erst mal diesen Kunden wieder hinterherrennen.
00:34:38: Die sind alle direkt wiedergekommen und jetzt sind wir bei fünftausend Kunden plus.
00:34:42: Ich weiß nicht, was die Stadt Castro-Brauxelheim Infekt zahlen würde.
00:34:44: Ich glaube, der Bürgermeister hat auch dort eine Ich will nicht sagen, Rüge, das ist ja was Offizielles, aber der hat ja einen Schreiben dazu getan und eine Empfehlung ausgesprochen.
00:34:55: Das war so auch rechtlich alles nicht sicher.
00:34:57: Der muss sich neutral fangen.
00:34:59: Ja, genau.
00:35:00: Ich kann jetzt, wir haben jetzt nicht darüber gesprochen, wie viel die Stadtwerke oder die Stadt Kastoproxeler zahlen mussten.
00:35:05: Ich glaube, er hätte es mir aber auch nicht beantwortet.
00:35:07: Genau,
00:35:07: also der Bürgermeister ist ja aber auch, glaube ich, Mitglied des Verwaltungsrats oder so.
00:35:11: Also da gibt es schon irgendwelche Verwebungen, die das ganz schwierig machen.
00:35:14: Dennoch darf er das, glaube ich, einfach nicht.
00:35:17: Genau, deswegen.
00:35:17: Ja, wahrscheinlich.
00:35:20: Okay.
00:35:21: Wollen wir das Stadtwerkebuch mal kurz zuhören?
00:35:23: Ja, gerne.
00:35:23: Also, haben wir jetzt ja gerne das Interview lesen, das ist sehr, sehr komplex.
00:35:27: Lass uns auch ein bisschen Wirtschaftsförderung oder Veranstaltung streifen.
00:35:31: Weiß ich nicht.
00:35:31: Worüber wollen wir noch reden?
00:35:33: Ja,
00:35:33: also ich finde, wir können kurz darüber reden, dass mit dieser Professionalisierung des Stadtmarketing, nenne ich es einfach mal, dass dann ja unter Jens Lang Sieben dann auch stattgefunden hat.
00:35:46: Wirklich einfach wieder sehr gute Sachen für Kastro Rauchsel entstehen.
00:35:49: Nehmen wir mal diesen, nehmen wir mal den Victualienmarkt.
00:35:50: Als ich hier angefangen habe, war der relativ zeitnah, also ich bin Anfang im Jahr im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr und bin Anfang im Jahr.
00:36:10: und Wir känzeln diese Veranstaltung, was ja auch mutig ist, eine Traditionsveranstaltung zu känzeln.
00:36:14: Und wir machen was Neues.
00:36:16: Und dann ist, glaube ich, daraus der Mittelaltermarkt entstanden oder was anderes.
00:36:20: Aber auf jeden Fall entwickeln sich Veranstaltungen weiter und werden zeitgemäßer in ganz Castro-Brauxel.
00:36:25: Und das finde ich sehr spannend.
00:36:28: Und wir sprechen viele Zielgruppen mittlerweile an.
00:36:33: Wir dürfen, glaube ich, nicht vernachlässigen, dass die ältere Zielgruppe auch noch ihren Platz brauchen.
00:36:38: Wir können jetzt nicht nur DJ Mokwai, ihr fünfmal im Jahr einen Castro Brauchsel auftreten lassen.
00:36:44: Aber
00:36:45: es wäre immer voll, aber ich glaube, wir müssen auch an alle Zielgruppen denken.
00:36:50: Und ich habe das Gefühl, dass das macht das Team da um Jens Langsiem.
00:36:53: Da ist ja auch Steven Welts, ist da ja ein Name, den man nennen muss und viele andere.
00:36:57: Julia
00:36:57: Schulze, genau.
00:36:58: Genau, die da sehr gute Arbeit leisten und natürlich unter, also... Im Endeffekt darf der Chef sich natürlich mit den Rosen seiner Mitarbeiter natürlich auch schmücken und das darf jens langsam.
00:37:07: Genau,
00:37:07: die knüpfen ja auch dann Drähte zu den Stadtteilvereinen, ich weiß nicht mein Eckern, ich glaube die profitieren auch davon, dass da... auch hauptberuflich tätige dann sind, die helfen, die unterstützen, die gut Ideen haben, ob es, weiß ich nicht, eine Flyer-Produktion ist oder irgendwie das Ickhörnchen, dieses Maskottchen aus Ickern, dass man dann zusammen so sich ausgedacht hat und so.
00:37:27: Also ich glaube, da läuft es inzwischen besser Hand in Hand, als das vorher der Fall war.
00:37:33: Hier miss in Henrichenburg waren sie ja auch beteiligt, also auch mal so an so kleinen Sachen.
00:37:36: Es sind nicht immer die großen Räder, es ist nicht immer Pferderinnen alle zwei Jahre, sondern ist es auch mal wirklich... Das kleinere Stadtteil fest.
00:37:44: Schlagerpartien, Hubbinghorst, aufgezogen, jetzt auch zum ersten Mal.
00:37:48: Und ich glaube, es ist einfach schön, dass sich was tut.
00:37:51: Und auch in den Stadtteilen, weil Castro-Brauxel ist nun mal nicht wie in vielleicht manch anderer Stadt, nur die Innenstadt.
00:37:58: Da sind wir halt zu speziell für von der Lage her, sondern es ist auch, ich kann es, es ist Hubbinghorst, es ist Henrichenburg und alles drumherum.
00:38:06: Sehr gut.
00:38:07: Ich glaube, eine große Baustelle ist das Thema Wirtschaftsförderung.
00:38:11: Da stehen große Herausforderungen, glaube ich, auch noch an.
00:38:14: Es gibt kaum noch freie Flächen.
00:38:16: Es gibt ein Wettbewerb interkommunal.
00:38:19: Wo sieht denn sich Unternehmen an?
00:38:21: Das ist zentral für die Entwicklung einer Stadt.
00:38:24: Wenn hier Arbeitsplätze entstehen, dann ziehen hier Familien hin, dann sind die Schulen ausgelastet, dann gibt es neue Kitas, dann gibt es mehr Kaufkraft in der Stadt.
00:38:33: Das ist einfach ein ganz zentraler Faktor.
00:38:35: und wir haben immer noch... Natürlich größere Arbeitgeber auch im industriellen Bereich mit Rain Carbon, aber da irgendwie seit eigentlich zehn, zwanzig Jahren auch eine eher sinkende Tendenz, was Arbeitsplätze angeht.
00:38:48: Weiß nicht, habt ihr darüber gesprochen, wie fängt man das auf?
00:38:50: Was kann man da revolutionieren?
00:38:53: Was kann man da groß verändern?
00:38:55: Also natürlich sagt ihr ins langen Sieben erstmal das positive und sagt, was für tolle Unternehmen wir doch haben.
00:39:02: Und da möchte ich einmal kurz beiflichten, vor diesen, dieser Wirtschaftslounge und den Zukunftspreis wusste ich nicht, dass wir so tolle Unternehmen haben.
00:39:10: Also ich kannte zum Beispiel auch Nikoseilen nicht, obwohl du die sie schon mal vorgestellt hattest.
00:39:14: Das
00:39:14: ist mal meine Geschichte.
00:39:15: Ja, was soll ich öfter tun?
00:39:16: Die sind
00:39:17: so Bodenhersteller, so Matten machen die.
00:39:19: Genau.
00:39:20: Aber ja auch WK Engineering, Teleskope für Weltraum, Technik und sonst was.
00:39:27: Dazu muss man aber sagen, also die stellt Jens Lang sieben sehr hervor und das soll er auch, das ist ja auch seine Aufgabe.
00:39:33: Dazu muss man sagen, dass viele dieser tollen Unternehmen natürlich jetzt nicht mit so vielen Mitarbeitern in Castro Braux, Laktiv ist, wie zum Beispiel Rain Carbon, das immer noch ist und auch viele Jahre noch mit mehr Mitarbeitern war.
00:39:46: Wir haben so vielhundertfünfzig ungefähr.
00:39:48: Und ich sag mal, Nico Seil wahrscheinlich nicht so viele und auch WK Engineering nicht, weil das dann doch sehr speziell ist und weil diese Unternehmen mit vielen Standorten dann auch vernetzt sind.
00:40:00: Also WK Engineering, die Teamsen oder was für ein anderen Programm sind die dann verbunden mit Unternehmen in der ganzen Welt und zusammen arbeiten die an einem Projekt.
00:40:10: Es ist nicht alles in Castrobrooks und natürlich leben dann auch nicht die insgesamt, was weiß ich, achthundert Mitarbeiter hier in der Stadt, sondern es ist nur ein kleiner Teil.
00:40:18: Darüber haben wir gesprochen, sind uns aber oder wie ganz lang Sieben sagt, aber es muss ja erstmal was Tolles in der Stadt sein.
00:40:26: Man muss ja erstmal Werbung für sich machen können und dann können andere kommen.
00:40:30: Ich habe mit dem Bürgermeister... Hat
00:40:31: er denn Argumente, warum es in Kastrop-Rauxel besser ist als in Bochum oder in Essen oder in Dortmund?
00:40:39: Wir brauchen uns nicht zu verstecken, war so sein Schlachtruf.
00:40:44: Ich glaube einfach, es ist nicht unbedingt besser, aber es ist auch nicht schlechter.
00:40:47: Das kann man sagen.
00:40:48: Also wenn du in Bochum dein Unternehmen hast, wenn du in Bochum guckst, dein Unternehmen dort hinzusiedeln, dann solltest du auch vielleicht nach Kastrop-Rauxel gucken, ob es da nicht besser angebunden sein kann.
00:41:00: Autobahnanbindungen sind hier immer ein großes Stichwort.
00:41:03: Aber nein, er hat jetzt kein Argument direkt dafür genannt.
00:41:06: Darum Castro Brauxel und nicht Bochum.
00:41:09: Jetzt steht Jens Langsieben vielleicht auch noch was Neues bevor.
00:41:13: Es gibt einen politischen Beschluss, dass die Kavoum fusionieren soll, verschmelzen soll mit der Forum GmbH oder Event Forum GmbH.
00:41:21: Das ist die Firma hinter der Stadt und Europahalle, die im Prinzip auch so was wie Event Management eigentlich macht und deshalb ist naheliegend da was zusammenzulegen, wie geht's da weiter und was hat das überhaupt mit Jens Langsieben zu tun?
00:41:35: Ich hab ihn gefragt, ob er jetzt Promoter werden will und hatte da so direkt so so so ein Box Promoter im Kopf.
00:41:41: Könnte er glaube ich auch, der ist ja auch ein bisschen Rampensau.
00:41:43: Könnte er glaube ich auch, ich glaube wenn er muss ist er auch Rampensau, aber er hat er glaube ich echt abgewunken und es geht ganz einfach um Synergien.
00:41:51: Also Er macht mit seinem städtischen, mit seinem städtischen Tochterunternehmen schon Veranstaltung außerhalb.
00:42:00: Und es gibt eine, eine GmbH, die Veranstaltung innerhalb macht, also in der Europale und in der Stadthalle.
00:42:06: Warum diese Synergie nicht nutzen?
00:42:08: Wenn man eine Gesellschaft hat, dann gibt es natürlich auch Bereiche, die man zusammenlegen kann.
00:42:14: Dann müssen vielleicht neue Stellen nicht besetzt werden.
00:42:16: Wir haben jetzt nicht darüber gesprochen und ich hoffe, dass es nicht so kommt, dass auch Mitarbeiter was sie, glaube ich, aber nicht geht, weil sie teilweise auch bei der Stadt angestellt sind, gekündigt werden müssen.
00:42:26: Das glaube ich nicht.
00:42:27: Das werden wir aber noch recherchieren.
00:42:29: Aber ich sage jetzt mal Rechnungsprüfung.
00:42:31: Da braucht man dann nur einen Menschen für, anstatt vielleicht in zwei GmbHs dann zwei.
00:42:38: Oder zumindest vielleicht sind es auch drei, die man insgesamt braucht.
00:42:41: Aber auf jeden Fall kann man da reduzieren.
00:42:43: Aber offen ist noch wer das dann leitet, oder?
00:42:46: Es soll dafür dann auch nochmal sozusagen einen Geschäftsführer geben, auch in dieser Gesellschaft, in dieser neuen.
00:42:52: Also es ist nicht dann alles Jens Langsieben einzeln.
00:42:55: Peter
00:42:55: Breuer, der Eventvorung GmbH Geschäftsführer geht in Ruhestand.
00:42:59: Das heißt, da würde dann eine Stelle fallen.
00:43:01: Genau, genau.
00:43:01: Aber man will das auf jeden Fall.
00:43:03: Es soll da weiter eine Leitung für geben.
00:43:05: So habe ich es dann zumindest rausgehört.
00:43:08: Wir werden Jens Langsieben nicht als Promoter.
00:43:11: Du hast ja so schön getitelt, ob es mehr Verantwortung für ihn gibt und da war ja die Antwort auch eher nein, oder?
00:43:18: Ich kenne das Interview noch gar nicht.
00:43:19: Nein, du hast doch vorher schon drüber geschrieben.
00:43:22: Ja, also letztlich war die Antwort, wissen wir noch nicht, müssen wir mal sehen, ist ja auch der politische Beschluss der Verschmelzung, ist ja jetzt erst gefasst, da müssen jetzt die Pläne gemacht werden, da muss eine Gesellschaftstruktur sich überlegt werden und so.
00:43:35: Vielleicht gibt es das auch schon im Hintergrund, keine Ahnung, man macht ja auch keine politischen Beschlüsse, ohne vielleicht schon ein Konzept zu haben.
00:43:41: Aber da haben wir so tief noch nicht reingeschaut, weil, naja, es ist letztlich auch ein Thema für Insider.
00:43:47: Wir wollen, glaube ich, alle zusammen, dass es ein vernünftiges Stadtmarketing gibt, vernünftiges Eventmanagement in den Hallen außerhalb.
00:43:55: Und ich habe so das Gefühl, ich war jetzt auch letztens noch bei der Event Forum, habe mit denen mal so über den Jahresbelegungsplan für die Hallen XXVI geschaut und das sah wirklich... gut belegt aus.
00:44:07: Klar, die Forum GmbH macht Miese.
00:44:09: Das ist Fakt, weil die Hallen in der Unterhaltung auch super teuer sind.
00:44:12: Aber ich glaube, veranstaltungsmäßig kann sich da keiner beschweren.
00:44:16: Da sind Dauerveranstaltungen wie das Ruricle oder das WLT ist da als Mieter natürlich auch mit drin.
00:44:22: Aber es sind auch einzelne, auch große Künstler, jetzt Ozan Yaran, der Comedian hatte über tausend Besucher in der Europahalle.
00:44:30: So solidar von AIDS-Gala und auch Standardsachen.
00:44:33: Aber wir haben diese Hallen ja auch um Zeugnis zu übergeben jedes Jahr und so oder eine Spielwaren-Messe, eine Modelleisenbahn-Messe, Toyplosion, es gibt oder ein Nordkoreanischer Nationalfeiertag, nicht Nordkorea, Entschuldigung, Südkoreanischer Nationalfeiertag, ist irgendwie auch da, haben wir auch schon mal versucht irgendwie ein bisschen reinzugucken und zu verstehen, was da abgeht.
00:44:54: Gute Sachen, ja, das stimmt.
00:44:55: Also, Fakt ist für uns bald, glaube ich, wir brauchen diese Hallen.
00:44:58: Und natürlich müssen diese Hallen auch irgendwie und mehr bespielt werden.
00:45:03: Ich finde immer schade, wenn ich höre, dass manchmal Veranstaltungen auch ausfallen, abgesagt werden müssen.
00:45:07: Ich glaube, da haben es teilweise kleinere Städte, ein bisschen einfacher.
00:45:10: Also nehmen wir mal die Dattel nach Stadthalle, die ist wirklich auch voll, wenn da ein zäh bekannter Künstler kommt.
00:45:17: Also jetzt nicht so ein ganzer, weil da passen einfach auch nicht so viele rein.
00:45:20: Also ich glaube, selbst die Stadt der Kastro-Raux ist noch größer.
00:45:24: Die machen aber auch einfach ein gutes Event-Management.
00:45:27: Die haben immer so Vorprämieren.
00:45:28: Da kommt dann Achse Schröder zur Vorprämierung.
00:45:30: Oh, das ist krass.
00:45:31: Ja, ja, das ist wirklich... haben sie gut gemacht.
00:45:34: Ich finde immer schade, wenn wirklich bekannte Künstler auch kommen, die einen Namen haben und dann vielleicht nicht so viel verkauft wird, dass dann echt verschoben werden muss.
00:45:41: Wir haben auch über Verlosung gesprochen.
00:45:43: Wir wollen viel verlosen im kommenden Jahr.
00:45:44: Deshalb lohnt es sich, Pluskunde zu sein.
00:45:46: Das machen
00:45:47: wir exklusiv.
00:45:49: Und für Achse Schröder Dröder kriegen wir aber nix.
00:45:51: Der ist nix, der auch in Kastau-Brauxel, da kriegen wir nix.
00:45:53: Da reden wir noch mal drüber, oder?
00:45:54: Weil das
00:45:54: ist im Prinzip, wenn man das ankündigt und den Verkauf startet, ist das Ding voll.
00:46:00: Und da gibt's jetzt nicht so viele, aber es... Ich häng
00:46:03: mich da noch mal rein.
00:46:04: Ich hab da einen ganz guten Draht zum neuen Chef, nein.
00:46:06: Perfekt.
00:46:06: In diesem Sinne, weiß ich nicht, haben wir noch was vergessen?
00:46:09: Nein, unterm Strich möchte ich einfach noch mal sagen, ich glaube... Und ich bin ja wirklich jemand, der auch Sachen kritisch sieht, wenn er sie kritisch sehen muss.
00:46:18: Aber ich glaube, Jens Langen sieben als Arbeitskraft in dieser Stadt zu haben, weil er hat mir auch gesagt, er wird nicht nach Castro Brauchsel ziehen.
00:46:24: Er mag es dann doch, abends unerkannt über die Rüte zu schlendern und dort einzukären.
00:46:31: Einen Hauptgrund dafür.
00:46:33: Und er ist ja dann schon durch seine Tätigkeit bekannt.
00:46:36: Ich glaube, ihm als Arbeitskraft in der Stadt zu haben, ist ein echter Gewinn.
00:46:39: Und das hat er, glaube ich, bewiesen zuletzt.
00:46:42: Das darf er gerne weiter beweisen und wir schauen ihm da ganz genau auf die Finger.
00:46:46: Das weiß er auch.
00:46:48: Und er wird sicherlich in seinem Arbeitsleben noch ein, zwei von uns einstecken müssen, wenn was nicht so gut läuft.
00:46:53: Deswegen darf man an dieser Stelle auch mal loben.
00:46:56: In diesem Sinne, Fabian, vielen Dank.
00:46:58: Das Interview gibt es dann, ich weiß nicht, in einem oder in zwei Teilen auf N plus
00:47:02: zu lesen.
00:47:02: In fünf, das ist ganz schön lang, ich bin dabei, es noch zu bearbeiten.
00:47:06: Und in der Zeitung, also bleibt da bitte am Ball, wir würden uns freuen.
00:47:09: Ihr wisst, N plus ist das, was auch hinter dem Podcast steckt.
00:47:13: Das heißt, wenn wir N plus nicht hätten, könnten wir das hier alles auch nicht machen.
00:47:16: Insofern werdet der Kunde, schaut es euch an, acht Wochen, ein Euro kann man mal reintasten und dann mal lesen, was der Jens langen Sieben zum Jahr zu den Herausforderungen, dem, wie er das einschätzt und was auf ihn zukommt.
00:47:30: Danke dir fürs Gespräch.
00:47:34: Danke, Tobi.
00:47:37: Damit sind wir am Ende der onehundertneunzigsten Episode des Podcasts.
00:47:41: Ich freue mich, dass ihr so lange zugehört habt, dass ihr hier angekommen seid und ich darf jetzt was ankniegen.
00:47:49: Wir werden auch nach Weihnachten eine Episode veröffentlichen, mindestens mal eine, ehrlich gesagt sogar mehrere.
00:47:56: Wir haben da noch ein bisschen was für euch im Köcher, jetzt rund um die Feiertage.
00:48:01: Das heißt also bleibt einfach dran, abonniert vielleicht einfach diesen Podcast, indem ihr bei Apple Podcast, bei Spotify oder bei RTL Plus diesen Podcast mit der Glocke oder mit dem Folgenbutton.
00:48:16: Ja, abonniert und dann letztlich keine Folge mehr verpasst.
00:48:20: Auch auf ronarichten.de slash Podcast oder auf ronarichten.de slash Castrop Rauchsel werden wir euch natürlich aber über jede neue Episode informieren.
00:48:32: Ich habe ansonsten noch ein Lesetipp für euch.
00:48:36: Und zwar ist das eine Geschichte, die für uns mein Kollege Tevel Schäfer aufgeschrieben hat.
00:48:42: Er hat sich nämlich getroffen im Café Antique in der Altstadt mit Christian Räder.
00:48:48: Christian Reder ist vielleicht einigen Kastro-Braux-Land bekannt.
00:48:52: Er ist fifty-fünfzig Jahre alt und ja, ein absoluter Musik-Nerd.
00:48:58: Also er hat schon viele Veranstaltungen in Kastro-Braux und irgendwie mitorganisiert.
00:49:03: Er ist bekannt auch als Musikverleger unter deutschemugge.de.
00:49:08: Das ist sein Portal.
00:49:10: Darüber haben wir aber gar nicht so sehr mit ihm gesprochen, sondern eher über seine Krankheit.
00:49:15: Christian Reder leidet nämlich unter Depressionen.
00:49:19: Das hat am Ende auch was mit Musik zu tun, denn er hat in Texten über seine Krankheit berichtet und hat die Erlöse bzw.
00:49:32: Spenden in die Robert Enke-Stiftung eingebracht.
00:49:36: Robert Enke, das ist der ehemalige Bundesliga-Profi, der sich wegen seiner eigenen Depressionserkrankung das Leben nahm.
00:49:45: Christian Reder möchte darauf aufmerksam machen und hat deshalb mit Teveschäfer über dieses Thema ganz offen und transparent unterhalten.
00:49:54: Wenn ihr das nachlesen möchtet, dann müsst ihr ein Rnplus-Abo oder ein Zeitungs-Abo haben.
00:50:01: Das Rnplus-Abo würde ich euch am ersten ans Herz legen wollen, denn das gibt es jetzt für ein Euro.
00:50:09: Und wenn ihr das abschließt, dann dürft ihr für diesen einen Euro acht Wochen lang alles lesen, was wir unter rnplusaufronachrichten.de veröffentlichen.
00:50:19: Dazu möchte ich euch auch empfehlen, mal in den App Store auf eurem Smartphone zu gehen oder in den Play Store und dort nach Rn Plus zu suchen, also einfach drei Zeichen eingeben, das R, das N und das Plus.
00:50:31: Dort findet ihr unsere App und da kann man aus meiner Sicht eigentlich am bequemsten lesen, was wir veröffentlichen.
00:50:38: Rn Plus steht für das kostenpflichtige Angebot der Lokalredaktion, zu der auch dieser Podcast hier gehört und damit finanzieren wir letztlich unsere journalistische Arbeit in, aus und über Casso Brauxel.
00:50:51: Ihr würdet damit mit einem Abo bei den Ruhrnachrichten, also auch die Zukunft des Podcasts, unterstützen.
00:50:58: Und meine Arbeit.
00:50:59: Und darüber würde ich mich total freuen, wenn ihr diesen Beitrag bereit seid, zu leisten.
00:51:05: In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt schöne Weihnachten.
00:51:09: Tolles Fest im Kreise der Liebsten der Familie der Freunde.
00:51:12: Danke fürs Zuhören, empfehlt uns weiter.
00:51:15: Glück auf, euer Tobias Weckenbrock.
00:51:19: Podcast der Podcast für Castro Broksel.
Neuer Kommentar